DEP0043136DA - - Google Patents
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Description
Patentanwalt Dipl.-Ing. Buschhoff Köln-Müngersdorf
Mein Zeichen Köln, den 30.4.194-9
ItW. ^5^
bitte angeben
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia* Wet bifta r bei Lünen
"V-ogfahgaa unä Vorrichtung zum sprunghaften Rauben von Abbaustempeln
unter Verwendung eines elastischen Zugorgans."
Es ist bekannt, beim Rauben von Abbaustempeln elastische
Zugorgane, beispielsweise Federn oder Gummiseile zu verwenden.
Dabei hat man bisher den zu raubenden Stempel durch die elastischen Zugorgane zur nächsten, dam Kohlenstoss
näheren Stempelreihe verspannt. Der zu raubende Stempel vollführte sodann unmittelbar nach seiner Entlastung vom Hangenden
eine sprunghafte Bewegung aus dem Bereich des niedergehenden Bruches unter das geschützte Hangende näher dem Kohlenstoss.
Vielfach ergab sich jedoch, dass die oder der Stempel, nach welchem hin das elastische Raubseil gespannt wurde, noch nicht
durch einen hinreichenden Druck des Hangenden belastet war, und daher die erforderliche Standfestigkeit noch nicht besass.
Die Folge davon war, dass gelegentlich auch der eine oder andere dieser Stempel mit dem zu raubenden Stempel umgerissen
wurde.
Gemäss der Erfindung wird das elastische Zugorgan zum sprunghaften
Rauben eines Stempels zwischen diesem und einem entfernt von diesem stehenden Stempel der gleichen Stempel-
reihe gespannt, aber durch eine näher dem Kohlenstoss angeordnete
Stütze aus der Strecklage abgelenkt. Vorteilhaft wird die Stütze durch eine Druckstrebe gebildet, die
sich gegen einen Stempel altstützt, der der gleichen StempelreiljJB
angehört, wie die beiden Stempel, an denen das Raubseil angeschlagen ist und der zwischen diesen Stempeln
liegt.
^as Raubseil kann aus einem normalen Drahtseil oder einer
Kette bestehen, soll also nicht dehnbar sein wenn die Stütze, durch welche das ^aubseil winkelförmig geführt wird,
ihrerseits elastisch nachgiebig ausgebildet ist, Die Stütze kann aber auch starr sein. Schliesslich kann sowohl die
Stütze als auch das Zugseil elastisch ausgebildet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grundriss dargelegt.
Der Stempel 10 und anschliessend die weiteren Stempel 11, 12,13 und 14 der gleichen Stempelreihe, die unmittelbar
vor der Bruchkante 15 des Hangenden liegen, sollen nacheinander
geraubt werden, und zwar unter Verwendung eines elastischen Zugseils, durch welches der Stempel 10 unmittelbar nach
der Entlastung vom Druck des Hangenden aus der gefährdeten Lage sprungartig gegen den Kohlenstoes geschleudert wird.
Bisher hat man zu diesem Zweck das elastische Sprungseil oder mehrere Stränge desselben nach der Stempelreihe 16-20
hin verspannt, oder sogar zu einer Stempelreihe hin, die noch näher dem Kohlenstoss liegt. Dabei ergab sich jedoch,
dass gelegentlich einer der Stempel 16-20 mit umgerissen wurde, da diese Stempelreihe vielfach noch nicht hinreichend
durch das Hangende belastet ist.
Erfindungsgemäss wird aber "beim Rauben des Stempels 10
das Raubseil 22 zu dem Stempel 13 hin gespannt, der der gleichen Stempelreifee 10- 14 angehört. Es ist dabei durch die
Strebe 23, die sich gegen den Stempel 11 abstützt, winkelförmig
abgelenkt. Die Spannung des Raubseiles 22 wird dmrch die Raubwinde 24- erreicht, indem deren Bedienungshebel 24 a
hin- und herbewegt wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Stützstrebe 23 elastisch ausgebildet. Sie enthält eine Federbüchse
23a mit einer Feder 23b, die bei der Spannung des Raubseiles 22 zusammengedrückt wird.
Statt der Strebe 23 könnte auch das Raubseil 22 selbst mit einem elastischen Glied versehen sein.
Das Rauben dee Stempels 10 geschieht in der Weise, dass
zunächst die Raubvorrichtung 22-24 in der in der Zeichnung dargestellten Weise an den Stempeln 10, 11 und 13 angeschlagen
wird. Darauf wird durch Betätigen der Raubwinde das Seil so stark gespannt, dass die Feder 23b der Stütze
bis auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Länge zusammengepresst
ist. Wird nunmehr das Schloss des Stempels 10 gelöst, so wird der Stempel unmittelbar nach der Entlastung
vom Hangenden durch das Raubseil 22 etwa in der Sprungrichtung 25 aus dem Bereiche öeö nachstürzenden Bruches
unter das durch die verbleibenden Stempel 'Ί-14 und 16-20
geschützte Hangende geschleudert.
Claims (1)
1·} forriclittaag mm sponmgfaaften Hauben ναα &bbasxsteffipelB unter
Verwendung eines eiestiochen Zugcrgsnes, öaduuch gekennzeichnet,
dass €ais 2SsgöKg;»ß (22) switches dem EU raubenden Bteapel (10)
und einem entfernt von dienern stehenden Stempel (13) Se? gleichen
Stempelreihe (10-14) gespannt» aiwl durch ei»e näher öem
angeordnet© Stütae (23) «as d r Strecklase .bgelen^t
2«) Vorrichten^ nach Anspruch 1, aadaircih gekennaeiebnet,
Stütae (25) durch eine I^ruckstrebe gebildet wird, die sieb
einen Steapel (11) abstützt, der <äer gleichen Steiapelreihe (10-14)
angehört f wie die bsiaim Stempel (10 laid 13) 9 wet denen das
seil (32) angeßchlagen ist uad der swi&chen diesen Stetapeln (10
nag 15) Hegt»
3·) ^orriofctuag nach Anspruch I9 öadurch 6©kena»©ichnet$ dass Sie
Stütze (23) starr, aber da® 2ugorgan (2) elastisch ausgebilöet
ist» oder ujHgeJcehrt, ums winkelförjiiig geführt® Raub seil (22) nicht
dehnbar, die Stütze (23) aber elastisch nachgiebig ist*
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