DEP0042907DA - Druckluftförderrohr, insbesondere für Blasversatz - Google Patents

Druckluftförderrohr, insbesondere für Blasversatz

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DEP0042907DA
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English (en)
Inventor
Alfred Heidemann
Original Assignee
Maschinenfabrik Karl Brieden & Co. KG., Bochum
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Description

Druckluftförderrohr, insbesondere für Blasversatz»
Zur Fortleitung des Blasversatzee sind bisher allgemein TRohre von kreisförmigem Querschnitt in Gebrauche Die Messungen über den Luftverbraueh beim Blasen des Versatzes ergeben, daß bei der Förderung des Versatzes durch die Druckluft der überwiegende Teil des Rohres von luft erfüllt ist. Bei einem Luftverbraueh von 100 cbm angesaugter luft zur Förderung von 1 obm Tersatzgut würde sich bei Annahme einer annähernd gleichen Geschwindigkeit von Blaseluft und Versatzgut im Rohr ergeben, daß bei 1 1/2 atü Druck im Rohr die Luft das vlerzigfaehe Volumen des Versatzes einnimmt» Mag dieses Volumen dadurch geringer sein, daß die Geschwindigkeit des Versatzes kleiner ist als die mittlere Geschwindigkeit der Luft, so unterliegt es doch keinem Zweifel, daß im Mittel nur der Boden eines kreisrunden Rohres mit Versatz bedeckt ist, wenn man an der wohl nicht zu bestreitenden Annahme festhält, daß das Gut, der Schwerkraft folgend, in der Regel am Boden des Rohres verbleibt» Eine Steigerung der Versatzmenge im Verhältnis zur eingeblasenen Luft führt erfahrungsgemäß dazu, daß leicht Verstopfungen der Leitungen eintreten, sodaß -jedenfalls unter Beibehaltung des kreisförmigen Querschnittes der Rohre- an eine günstigere Wahl dieses Verhältnisses, d.h. an eine Herabsetzung der pro cbm Versatz gebrauchten Druckluftmenge nicht zu denken ist»
Andererseits zeigen die Erfahrungen mit feinkörnigem Blasgut, insbesondere mit Sand, daß der Einfluß der bewegten Luft nur sehr schwer durch das Blasegut in dessen tiefere Schichten eindringt, sodaß man immer mit einer geringen Schichthöhe in diesem Falle arbeiten muß.
Diese Erwägungen führen zu dem Vorschlage, gemäß der Erfindung vom kreisförmigen Querschnitt bei Druckluftförderrohren abzugehen und ein Rohr zu verwenden, welches bei gleichem Querschnitt eine größere Bodenfläche aufweist, das also eine größere
Erstreekung in waagerechter als in senkrechter Richtung hat» Da andererseits der ständige Einfluß der Schwerkraft auch beim Blasen des Fördergutes anzunehmen ist, sollte das Rohr auch eine ebene Bodenfläche haben, sodaß sich das Grut gleichmäßig über diese verteilen kann und überall der Luftstrom in gleicher Stärke auf das Gut einwirkt.
Der Anwendung des Erfindungsgedankens in Bezug auf die Bevorzugung der waagerechten Erstreckung gegenüber der senkrechten ist ^insofern eine Grenze gesetzt, als die HöhenerStreckung keinesfalls geringer sein darf als die höchst zulässige Teilchengröße des geförderten Gutes, damit Verstopfungen vermieden werden« Auch Ecken und starke Krümmungen sind bei dem Rohrquerschnitt zu vermeiden, weil sie zu Verstopfungen Anlaß geben können.
Auf der anliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand näher erläutert. Es zeigt zunächsf
Abb. 1 ein Blasversatzrohr mit kreisförmigem Querschnitt, an dessen Boden die mittlere Gutfüllung bei normalem Betrieb angedeutet ist*
Wird die Versatzmenge gegenüber der Luftmenge erhöht, wie dies Abb. 2 darstellt, so ist im allgemeinen mit einem störungsfreien Betrieb nicht mehr zu rechnen. Dies hängt offenbar damit zusammen, daß der Einfluß der Blaseluft nicht imstande ist, tiefer in das Gut einzudringen, sodaß man^ine gewisse größte Schichthöhe gebunden ist.
Unter Aufrechterhaltung dieser größten Schichthöhe, wie sie Abb. 1 veranschaulicht, ist in der Abb. 3 der Querschnitt" eines etwa rechteckigen Rohres dargestellt, dessen größere Erstreckune in der waagerechten Richtung liegt. Für den Angriff der Druckluft auf das Fördergut steht hier eine bedeutend größere Oberfläche zur Verfügung, unterhalb deren das Gut in etwa gleicher Schichthöhe lagert, während bei dem kreisrunden Rohr nach Abb, I die Schichthöhe nach den Seitenwandungen des Rohres zu immer mehr abnimmt.
Bei dem Querschnitt der Abb. 4 sind die Ecken des Rechteckes stärker abgerundet, was mit Rücksicht auf die/6:trömungsverhältnisse förderlich sein dürfte.
Der elliptische Querschnitt nach Abb. 5 hat gegenüber dem kreisförmigen eine größere Bodenfläche bei gleichem Querschnitt, leidet aber auch etwas an dem Hachteils des kreisförmigen Rohresj

Claims (2)

da die Schichthöhe nach dem Rande zu abnimmt, die Leistung des Rohres also durch die mittlere Schichthöhe festliegt. Bei der Querschnittsform der Abb. 6 ist im unteren Teil der Querschnitt der Abb. 4 gewählt, während die obere Hälfte des Rohres gewölbeartig ausgebildet ist, wodurch sich ein gerix gerer Strömungsquerschnitt bei gleichmäßiger geringer Schichthöhe des Fördergutes ergibt» Die Wahl des ggeeigneteAOuerschnittes hängt natürlich nicht nur von dem größtmöglichen Verhältnis zwischen fördergut zu benötigter angesaugter Luftmenge ab, sondern auch von der einfachen Art der Herstellung derartiger Rohrquerschnitte und der Anbringung geeigneter Kupplungen zur Verwendung derselben., Pat afc ans prüche.
1.) Verwendung eines Rohres mit größerer Erstreckung/in waagerechter als senkrechter Richtung zur Druckluftförderung insbesondere zum Blasversatz.
2.) Druckluftförderer nach Anspruch 1 mit ebener Bodenfläche β

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