DEP0042567DA - Verfahren zur Stabilisierung der Zündspannung von Gasentladungslampen - Google Patents
Verfahren zur Stabilisierung der Zündspannung von GasentladungslampenInfo
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Description
Es ist bekannt, dass die Zündspannung von Gasentladungsröhren mit Edelgas-Quecksilberfüllung bedeutend herabgesetzt werden kann, wenn die Gasentladungsröhren mit Metallschellen versehen werden und diese Schellen geerdet sind. Längs der Röhre sind kritische Punkte mit besonders tiefer Zündspannung feststellbar, die meist in der Nähe der Elektroden beobachtet werden. Die technische Nutzung dieser Beobachtung war nicht möglich, da die Höhe der Zündungspannung starken Schwankungen unterliegt, insbesondere dann, wenn die Schellen in den kritischen Punkten für die tiefste Zündspannung angebracht werden.
Die Erfinder haben beobachtet, dass diese Zündspannungsschwankungen durch Verflachung des Minimums und Wanderung des Minimums längs der Röhren entstehen und dass diese Wanderung vorwiegend temperaturbedingt ist. Durch die Wärmeentwicklung der Elektroden wandern die Gasmoleküle, insbesondere die
Hg - Moleküle, nach den kältesten Punkten der Röhre, um dort ihren natürlichen Molekularzustand wieder einnehmen zu können. Diese kältesten Punkte liegen willkürlich verstreut und wandern. Ihre Lage ist abhängig von geringsten Dickenunterschieden in der Glaswandung der Röhre und von der Bewegung und Temperatur der äusseren Atmosphäre und deren Einwirkung auf die Wandung der Röhre. Diesen Funktionen folgt die Verteilung der elektrischen Wandladung längs der Gasentladungsstrecke und ruft so den labilen Zündspannungseinsatz hervor. Gegenstand der Erfindung ist die Unterbindung der willkürlichen Wärmeableitung und das Erzwingen von Quecksilberniederschlägen an bestimmten Orten der Gasentladungsstrecke durch Anbringen von Warmeleitern und Strahlern sowie die mess-
technische Fixierung der tiefsten Zündspannungspunkte. Werden Wärmeableiter mit höheren Strahlungsvermögen als dem der Glasröhre in den Punkten der tiefsten Zündspannung angebracht, so schlägt an diesen Stellen innerhalb der Röhre ein Quecksilberbelag nieder, und dieser elektrisch leitende Belag übernimmt im Hauptanteil die Fixierung der Wandladung, wenn die äusseren Wärmeableiter gleichzeitig als elektrische Ableitung dienen und für den elektrischen Ladeausgleich Vorsorge getroffen ist. Der Leiter für den elektrischen Ladeausgleich wird zweckmässig auf die der lichtstrahlenden Seite gegenüberliegenden Fläche der Glaswand aufgebracht, sodass die nach der Mitte der Entladungsröhre gewanderten Quecksilbergasmoleküle beim Erkalten der abgeschalteten Röhren infolge der längs der Röhre erzwungenen stärkeren Wärmeableitung auch längs dieser elektrischen Verbindung gebunden werden. Diese Längsführung erzwingt nicht nur die homogene Verteilung des elektrischen Feldes, sondern verhindert auch das frühzeitige Altern der Röhren, welches vornehmlich auf eine Verbindung des Quecksilbers mit den fluoreszierenden Stoffen zurückzuführen ist. Anstelle der Wärmeableiter ist es auch möglich, die Wärme mittels eines durchsichtigen Lacks längs des Rohres zu dämmen, sodass auch ohne Wärmeableiter an bestimmten Punkten, nämlich an denen keine Wärmedämmung vorhanden ist, der Niederschlag von Quecksilber erzwungen werden kann.
Die Bestimmung der kritischen Punkte, bei denen die Zündspannung am tiefsten liegt und die gleichzeitig die Orte für das Anbringen der Wärmeableiter und elektrischen Ableiter sind, kann durch Verschieben der Metallschellen längs der Gasentladungsstrecke nicht einwandfrei bestimmt werden, da beim Verschieben der Ableiter die bestehende Wandladung gestört wird. Sie lassen sich jedoch mit grosser Genauigkeit fixieren, indem die Gasentladung vor dem Hineinbringen des Quecksilbers eingeleitet wird.
Bei richtig gewählter Entladungsintensität bildet sich dann unter der von fluoreszierenden Stoffen gebildeten Schicht in der Nähe der Elektroden je ein heller Ring aus, der den Ort für die Anbringung der Schellen und Wärmeableiter kennzeichnet.
Es ist zweckmässig, die Verbindung der beiden Schellen auf
Erdpotential zu legen, jedoch ist dies nicht zwingend erforderlich, vielmehr kann es von Vorteil sein, die stabilisierte Ladung zu halten und je nach zu erzielendem Effekt durch Zu -oder Gegenschaltung des Ladungspotentials zur speisenden Stromquelle vorübergehend eine Zündspannungserhöhung oder Erniedrigung hervorzurufen.
Claims (3)
1. ) Verfahren zur Stabilisierung der Zündspannung von Gasentladungslampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude der Zündspannung durch Wärmeableitung oder/und Wärmedämmung an der Wandung des Entladegefässes beeinflusst wird.
2. ) Verfahren zur Stabilisierung der Zündspannung von Gasentladungslampen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeeinwirkung verbunden mit einer Quecksilberbindung in für die tiefste Zündspannung fixierten Punkten und/oder längs der, der sichtbaren lichtstrahlenden Fläche gegenüberliegenden Rohrwandung erfolgt.
3. ) Verfahren zur Stabilisierung der Zündspannung von Gasentladungslampen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Orte tiefster Zündspannung längs der Röhre durch Einleiten der Gasentladung vor dem Füllen des Ladegefässes mit Quecksilber dadurch ermittelt werden, dass die Helligkeitsringe, die sich am Leuchtstoff -Film abzeichnen, fixiert werden.
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