DEP0042229DA - Unwuchtschwingmotor - Google Patents
UnwuchtschwingmotorInfo
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Description
Der Vibrator mit Unwuchtschwingmotor gemäß der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Vibratoren dieser Art dadurch, dass zwischen Schwingmotor und Nutzgerät eine Koppelfeder vorgesehen ist. Durch diese Maßnahme wird bei gegebener Größe des Schwingmotors die Schwingweite vergrößert und umgekehrt eine bestimmte Schwingweite bei sonst gleichen Verhältnissen mit einem kleineren Schwingmotor erreicht als bei starrer Kupplung.
Bezeichnet nämlich M die Masse des Nutzgerätes, m die im Vergleich dazu sehr kleine inaktive bewegte Masse des Schwingmotors, C die Federkonstante der Koppelfeder und die Eigenfrequenz des aus diesen Teilen gebildeten schwingungsfähigen Systems und (omega) die Kreisfrequenz des Antriebs, so ist die Schwingweite des Nutzgerätes im Verhältnis <Formel> größer als bei unmittelbarer starrer Kupplung. Da m sehr klein im Vergleich zu M ist, ist die wirksame Masse des schwingungsfähigen Systems <Formel> von m nur so wenig verschieden, dass man mit ausreichender Genauigkeit die Eigenfrequenz aus<Formel> berechnen kann.
Es empfiehlt sich, die Koppelfeder so zu wählen, dass die Eigenfrequenz höchstens <Formel> größer als die Erregerfrequenz ist. Wählt man nämlich die Eigenfrequenz noch größer, so wird der durch die Koppelfeder erzielte Gewinn verkleinert. Macht man jedoch das Verhältnis <Formel> zu klein, so können zufällige Schwankungen der Erregerfrequenz, die beispielsweise durch Nutzungsfrequenzänderungen hervorgerufen werden können, oder Änderungen der Masse des Nutzgerätes durch Be- oder Entladen zu das Gerät zerstörenden Schwingweiten führen. Es ist deshalb vorteilhaft, die Eigenfrequenz größer als das 1,1-fache der Antriebsfrequenz zu wählen.
Ein weiterer besonderer Vorteil des Vibrators mit Unwuchtschwingmotor gemäß der Erfindung ist der geringe Verschleiß.
Man erzielt nämlich mit ihm bei gleicher Größe des Schwingmotors eine größere Schwingleistung, ohne dass sich die Lagerkräfte der Unwucht erhöhen. Gleiche Schwingweite des Nutzgerätes erreicht man mit im Verhältnis <Formel> herabgesetzter Erregerkraft, d.h. bei entsprechend niedrigerem Lagerdruck und Verschleiß.
Die Figuren zeigen die bekannte und die erfindungsgemäße Anordnung in schematischer Darstellung.
Die entgegengesetzt umlaufenden Unwuchtmassen 1, 2 des Unwuchtschwingmotors 3 bewirken bei der bekannten Anordnung gemäß Fig. 1 infolge der starren Kupplung mit dem Nutzgerät 4 eine geringere Schwingweite desselben als bei der in Fig. 2 wiedergegebenen erfindungsgemäßen Anordnung mit einer zwischengeschalteten Koppelfeder 5.
Claims (2)
1. Vibrator mit Unwuchtschwingmotor, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schwingmotor und Nutzgerät eine Koppelfeder vorgesehen ist.
2. Vibrator nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die inaktive bewegte Masse m des Schwingmotors und die Koppelfeder ein schwingfähiges System mit einer Eigenfrequenz ergeben, die höchstens <Formel>-mal größer als die Erregerfrequenz, vorzugsweise aber größer als das 1,1-fache derselben ist.
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