DEP0042051DA - Uhr. - Google Patents

Uhr.

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Publication number
DEP0042051DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
pinion
hour hand
counterweight
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leendert Prins
Original Assignee
Leendert Prins, New York
Publication date

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Description

PATENTANWALT DR ING FRED MAYER
74/2117 DE 5.Mai 1949«
Leendert Prins
48 East 28th Street, New.York
U.S.A.
Patentanmeldung betreffend
"Uhr"
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Wand-, Tisch oder sonstige Uhr, deren einer Zeiger auf einer durchsichtigen, kreisförmigen Soheibe "befestigt ist, welche an ihrem Umfang durch Übertragungsorgane des Triebwerkes betätig wird*
Es gibt bereits^ Uhren dieser Art, bei denen einer oder auch beide Zeiger auf diese IYeise angeordnet sind. Man will durch eine solche Konstruktion den Bindruck hervorrufen, als ob die Zeiger überhaupt nicht angetrieben würden, sondern sich von selbst auf eine geheimnisvolle Art oewegten» für einschlägige Uhren bekannter Art bedarf es eines beträchtlichen Materialaufwandes, sodaß sie sehr teuer werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen ITachteil mit Hilfe einer sehr einfachen Konstruktion zu beseitigen, welche erheblich weniger Materialaufwand erfordert«
Fach der Erfindung ist auf einer im Mittelpunkt der erwähnten durchsichtigen Scheibe befestigten Welle eine Büchse frei beweglich montiert, die den Stundenzeiger trägt und mit einem gezahnten Antriebsrädchen versehen ist, während ein Ritzel, das mit einem Zahnrad kämmt, dessen Welle in einem ebenfalls frei auf der erstgenannten Teile üeweglichen Gegengewicht sitzt, auf diese Welle in der Blähe der Büchse aufgekeilt ist und wobei ein mit
dem Zahnrädchen der 3üchse kämmendes Ritzel außerdem auf" die zweite Welle aufgekeilt ist»
Die nachfolgende Beschreibung, die anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, dient zum besseren Verständnis des 'Erfindungsgedankens.
Fig.l zeigt die Torderansicht einer kleinen Tischuhro Fig, 2 gibt eine Seitenansicht dazu wieder»
Pig»3 veranschaulicht eine Rückansicht unter- Weglassung gewisser Teile.
Fij.4 gibt einen vertikalen Querschnitt wieder.
Der Umfang der kreisförmigen Glasscheibe 1 ist mit einer Zahnung 2 versehen, die man von außen nicht sehen kann, da sie durch den kreisförmigen Rand 6 und durch den auf der Rückseite dieses Randes angeordneten Ring 7 verdeckt wird. Die Einrichtung ist auf einem teilweise hohlen ^ockel 3 montiert, in welchem sich die Tafel 4 befindet, auf welcher der elektrische Motor 5 sitzt. Anstelle des elektrischen Antriebes könnte man natürlich auch ein Federwerk verwenden.
Wie die Fig-1 und 2 erkennen lassen, sieht'man nichts weiter als den Sockel und die Scheibe mit dem Rand und den Zeigern.
Die Glasscheibe 1 ist so angeordnet, daß sie sich frei in dem Rand 6 drehen kann, aber durch den Ring' 7 an Bewegungen in seitlicher Richtung gehindert wird. Dieser Ring 7 sitzt unbeweglich in der Randleiste 6 und kann in diese durch die Einschnitte 8 eingeführt werden.
In ihrer kitte ist die Glasscheibe 1 mit einer Welle versehen, die durch die Scheibe mitgenommen wird» Auf das vordere ■Rn-de der Welle ist eine konische Kappe 12 aufgeschraubt« Der Einutenzeiger 9 wird auf der Vorderseite der Glasscheibe festgehalten und zwar derart, daß er durch Reibung mitgenommen wird. Man kann ihn aber auch von Hand drehen, wenn die Glasscheibe festgehalten wird,,
Der Steuermeohanismus der Scheibe 1 "besteht aas einem Zahnradgetriebe 13S 14s das so ausgebildet ist, daß Scheibe und Minutenzeiger sowie die Welle 11 in der Stunde eine volle Umdrehung vollziehen,,
Der Stundenzeiger 10 sitzt frei beweglich auf der 7/elle mit Hilfe einer Büchse 20, die"sich hinter der Glasplatte 1 befindet und mit einem Zahnrad 19 sowie mit einem Gegengewicht versehen ist.
Hinter der Büchse 20 ist auf die Welle Il ein Ritzel aufgekeilt j Sin Gegengewicht 21 ist bo aufgehängt, daß es sich am rückwärtigen Ende der Welle "11 hinter dem Ritzel 15 frei drehen kann.
Arn unteren Ende des Gegengewichtes 21, das infolge des Schwergewichtes immer senkrecht hängen wird, ist-eine Hilfswelle .17 für das den Stundenzeiger betätigende Getriebe montiert«
Diese Hilfswell-e 17 ist mit einem Zahnrad 16 and einem Ritzel 18 versehen» Das Zahnrad 16 kämmt mit dem auf der Büchse 20 des Stundenzeigers 10 befestigten Ritzel 15, wogegen das Ritzel 18 mit. dem Zahnrad 19 auf der Büchse 20 in Singriff steht. Das Ritzel 15 steuert somit die Hi-Ifswelle 17 über das Zahnrad 16, während das Ritzel'18 das Zahnrad 19-und damit den Stundenzeiger 10 mitnimmt. Form und Zahl der Zähne an den Zahnrädern und Ritzeln sind so gewählt, daß das Zahnrad 19 und folglich der Stundenzeiger 10 eine Umdrehung auf 12 Umdrehungen der Welle 1i machen.
Der Steuermechanißmus für den Stundenzeiger ist von sehr kompakter Konstruktion, sodaiä er von vorne gesehen beinahe vcllig durch 'die konische Eappe 12 verdeckt wird. Da die Jewegung, welche den"Umlauf der Glasscheibe 1 steuert, unsicht-"bar ist und keine sichtbaren Mitnahmeorgane aufweist f macht die Bewegun? der Zeiger auf den mit der Uhkonstruktion nicht Vertrauten einen geheimnisvollen Sindruck.
Die .Anbringung des Gegengewichtes 22 für den Stundenzeiger 10 gestattet es, die Abmessungen für das Gegengewicht 21 zu
verringern, wodurch der Umfang des Getriebes noch mehr verringert wird« Ein besonderer ¥orzug der beschriebenen Konstruktion besteht darin, daß die Uhr auf eine besonders einfache Art eingestellt werden kann. Der Stundenzeiger lässt sich unabhängig regulieren, indem man das Gegengewicht 21 drehts das auf der Rückseite der Uhr gut zugänglich ieto Bei jeder Umdrehung des Gegengewichtes durchläuft der Stundenzeiger eine Stundeastrecke. Es ist also möglich, den Stundenzeiger unabhängig vom IJinutenzeiger^einzustellen* Im Gegensatz zu allen anderen Uhren ist es also angängig, den Stundenzeiger zu regulieren, ohne daß es notwendig wäre, mehrere Umdrehungen des Minutenzeigers auszuführen. Naturgemäß kann man die· Uhr auch auf die übliche Art stellen, w eil durch die Bewegung des Minutenzeigers der Stundenzeiger mitgenommen wird«.
Einzelheiten der Erfindung können ohne Preisgabe ihrer Grundzüge auoh anders als beschrieben ausgeführt werden«.

Claims (2)

PATENTANWALT DR. ING FRED MAYER 74/2117 DE 5. Mai 1949- Patentanmeldung "Uhr" Anmelder; Leendert Prins, P a- t e η t a nsprüche
1) Tischuhr o.dgl., bei welcher der Minutenzeiger auf einer durchsichtigen, runden Scheibe montiert ist, in deren Umfang Übertragungsorgane des Getriebes^ angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der durchsichtigen Scheibe (1) eine Welle C1H) sitzt, auf der, jeweils frei drehbar, eine den Stundenzeiger (10) tragende, mit einem gezahnten Antriebsrad (19) versehene Büchse (20) sowie ein Gegengewicht (21) angeordnet sind, wobei in dem 1-etzteren eine zweite Welle (17) sitzt, auf die in der Nähe der Büchse (20) ein Zahnrad (16) aufgesetzt ist, das mit einem auf die erste 77elle (11) aufgekeilten Ritzel (15) kämmt, während - ein Ritzel (18), das mit dem Zahnrad (19) der Büchse (20) känunt, auf die zweite Welle (17) aufgekeilt ist.
2) Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stundenzeiger (9) ebenfalls mit einem Gegengewicht (22) versehen ist·

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