DEP0042047DA - Niederfrequenz-Induktionsofen mit gleichbleibender Schmelzrinnenbelastung - Google Patents

Niederfrequenz-Induktionsofen mit gleichbleibender Schmelzrinnenbelastung

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Publication number
DEP0042047DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
low
frequency induction
induction furnace
melt channel
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Johannes Karlsruhe Tostmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

München, den 25*4-1950 ρ 42047 nild/2lh PA 13/492123
Niederfrequenz-Induktionsofen mit gleichbleibender Schmelgrinnenb©lastung. *
Die Schmelzrinnen von Niederfrequenz-Induktionsöfen bekannter Bauart erfahren ein© umso grössere Belastung, Je grosser die Füllung des Ofens ist. Dies hat - insbesondere bei öfen, in denen Gusseisen erschmolzen wird - einen sehr starken Angriff der Rinnenausinauerung zur Folge. Die sich hieraus ergebenden Hachtelle werden ©rfindungegemäss dadurch verringert, bzw. be se itigtt dass die Schmelzrinne von dem durch die gröεserwerdende Schmelafüllung auf ihr lastenden »unehmendsn Druck des flüssigen Schmelzgutes durch vorzugsweise selbst» tätiges Ändern der Kipplage des Ofens entlastet wird» Damit kann die Höhe des Schmelzenspiegels über der Schmelzrinne und dementsprechend auch der Druck dee Schmel2gutes auf die Ausmauerung annähernd konstant gehalten werden. Das Kippen des Ofens wird vorzugsweise selbsttätig in Abhängigkeit von dem Ofeninhalt durchgeführt» Sine weitere erfindungsgeiaass© Ausführung der Kippeinrichtung des Ofens ermöglicht es, den Inhalt der Sehiaelzrinnes z*B. bei drohendes oder bereits eingetretenem Durchbruch der Schmelze durch di® Ofenausmauerung infolge Schäden in der Zustellung, in den Ofen zu entleeren
Die Srfindang und dazugehörige weitere Einselheiten werden an Hand der Abb. 1-3 beispielsweise erläutert«
Abb« 1 zeigt den schematiechen Schnitt eines erfindunggg©massen Ofens mit geringer Schmelzenfüllung» Abb« 2 mit vollem Ofeninhalt, Abb« 3 mit in den gefüllten Ofen ausgeleerter Sehmelsrinnee
D®r z*B* kirnen- oder troinmelf'drmig auegebildete Ofenkörper 1, der um eine zur Schnitteben® senkrechte Aehs®. drehbar ist» trägt seit; wärts die Schsselssrinne 29 welche in bekannter Weise als sekundäre Sursschlusewicklung gegen eine primäre Heizspule 3
diemt» naoh dea Ofeaiahalt 4 lässt sieh auch bei unterschiedlichem Inhalt durch entsprechende Kipplag® die Höhn des Sense lssn-Spiegels über der Sehmelzrinne und damit deren Belastung durch da® flüssige (Jut in gewissen Grenzen konstant halten (Abb. 1 und 2)* Di© ^ntashffl© eier Schmelz© aus dem Ofen kann in be"liebi.gert bekanntere in eier Zeichnung nicht weiter angedeuteter Weise vor sich gehens z»B* mittels Terschliessbarer Abstichöffnung am Ofenkörper«
3 seigt den ©rfindongsgemassen Ofen in der Kiρpstellung, die Entleeren der Schm@lsrinne in den Ofen fuhrt»
Gegebenenfalls können auch Steuereinrichtungen yorgeeehen die daß Kippen des Ofens automatisch einleiten und durchführen*
2 Patentansprüche

Claims (1)

  1. Patentanspruch©.
    Ι«) Kippbarer liederfreqttenzinduktionsofen mit gleichbleibender Schselarinne»belastung* dadurch ge kennzeichne *tt dass die
    (2) d@e Ofens von dem durch die grösserwerdende auf ihr lastenden zunehmenden Druck des flüssigen Sehmelagut@s (4) ä.arch vorzugsweise selbsttätiges Änelern der Kipplag© 4©s Ofens (1) ©ntlagtet und dadurch der Druck des Echmelsgutes auf die Bchiaelsrinn© annähernd konstant gehalten wird ο
    2e) Ausbildung d@s Ofens nach AneprucL I9 dadurch gekennz€ichnet9 dass SchaelErinn© xxnä Dchmelsraum so angeordnet Bind, dass bei entsprechendem Kippen des Ofens die Schaelzrinne sich in den Schiaelzrauffl entleert«.

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