DEP0041715DA - Verfahren zur Errichtung tragender und standsicherer Betonwande. - Google Patents
Verfahren zur Errichtung tragender und standsicherer Betonwande.Info
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Description
^aleistaawali
# ESiingen.^leGkap
# ESiingen.^leGkap
FaferikstraSe S
Dr.-Ing« Walther JS ο r η, Ansbaoh,, Jägergasse 9.
Verfahren zur Errichtung tragender und standsicherer
Betonwände
Die Erfindung Tastrifit ein Verfahren aür Errioiitung tragende
χ und standsicherer Betonwande ohne Zuhilfenahme sonstiger
Bauelemente wie Skeletts und dgl. Das neue Verfahren soll
vorliegend bei der serienmässlgen Erstellung von Bauten und
auöh bei1 solchen, die im Rahmen der Selbsthilfe errichtet
wexcLen, zur Anwendung lcommen» Mat seiner Hilfe soll der Lsie
die Möglichkeit haben, die Bauarbeiten unter Anleitung einer technischen Führtingskraft ohne immittelbare Zuhilfenahme
von Maschinen mit einfachen, billigen Mitteln und ohne besondere Fachkenntnisse durchzuführen.
Semäss- der Erfindung werden tragende und standsichere Beton-Wande
ohne Zuhilfenahme sonstiger Bauelemente^ wie, Skeletts
und dgl» -errichtet, indem die Schalung aus Fertigteilen wie
Leichtbetonplatten und dgl. zusammengesetzt wird, deren Innenschicht sich mit dem Füllbeton bsi dessen Abbindung verbindet
und die als Bestandteile der Wand an dieser verT
bleiben. Als Füllbeton mird zwecfcmässig Magerbeton und insbesondere
!ErümmerschUTtbeton verwendet. Bei den bekannten
Verfahren sor Errichtung von Betonenden wird die Schalung
vielfach aas Eolsuretxern und -leisten besonders herger
ich te τ und aufgebaux, um nzch der Erriclitun^ der land
wieder ao^eiionnien zu vverden. Wenix sie fur eine neue "Wand
verwendet werden soll. Dedarf sie einer neuen Eerrichtang,
Dei der eiL Teil der alten Sch^iuii^ vramoglich nicht mehr
verwendbar ist. -Auch die sogen. Wanderschslungan aus Eisen,
die besonders für ei'lae wiederholte Verwendung bestimmt sind,
müssen nach jeder Benutzung gereinigt und zu neuer Ver-
Wendung hergerichxet wer der., was zeitraubend und kostspielig
1st. Das neue Eauveri'ajjren, bei dem die Schalung aus Fertigteilen
wie Leichtbetonplatten und dgl. zusammengesetzt wird,
die de bestandteile der Wfnd an diener verbleiben, "bringt
demgegenü -r eine we&en' liehe Vereinfachung und Verbilligung
mit sicli. Das Material, ?us dem die Schalungsteile bestehen,
kann beliebig sein. Es muss nur so beschaffen sein, dass es
sich mit dem Fülltet on bei dessen Abbindung vereine et, oder
zumindest muss die dem J1LiIl beton zugekehrte Innen schic lit des
Schalungsteiles diese Eigenschaft heben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach dem neuen Verfahren errichteten ?etorwanö dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 einen Teil einer letonwcrd in perspektivischer Darstellung,
Abb. 2 denselben Wandteil in einem seitlichen Schnitt und
.Äbl). 3 niteinander ver^ndene, Jbereinanderliegende Sehalungstelie
in einer Vorderansicht.
Auf das ?undc me r χ 1 werden die eis Lci0±-XDexo/: oder d_"l. best
«nenden Platten 2, die gleichzeitig J-15 Jchalunosteile fur
die r^etonwand bilden, juf eine Mörtelfuge gesetrb. Der AbS-C md
der ge g-iiilib erlieg ende η Platxen 2 wird hierbei durch Abstandssteine
3 festgelegt, die zwischen die Platxen gelegt werden.
Dadurch dass solche Steine 3 von zweckm-i&sig gro'sserer Lange
auch an solchen Stellen vorgesehen werden, v/o die nebeneinander
liegenden Platten 2 aneinMder sto=?sen, wird gleichzeitig
euch eine Ausrichtung dieser Pl&tten gegeneinander
erreicht. Als weiterec Mittel 2nr CreiVdhrleistunr eines gleichmassigen Abstandes zwischen den gegenüberliegenden Gchalungstenen
und zwt Ausrief un_, Jer nebcneinat derlierer.der.
ochclui^&teile vjerdsn Ll = cn;/ugcl 4 Vdrwtr-aet, die - is
O-xÖr-u^cij. Tteileii 5 besxeheu, ώΐΑ de,■'en ?i-: die Platxcn 2
voi: oben umfassen. Die oeiden ü-förmigcn Teile 5 sind durch
^inei. Gxeg 6 mitei.- tider verbinden. Die beiden U-f örmi _,en
Teile 5 der Siechb-lgel 4 er-fen τ ihrem unteren ^ de einen
breiten Ansotz 7. Infolge dieses Aufbaues dei" Blechbügel 5
wird einerseits zwischen den gegenüberliegenden Platten 2 der genaue massgerechte Abstand hergestellt, und andererseits
vuerden die nebeneinanderliegenden Platten 2 durch die breiten Ansätze 7 ausgerichtet, wenn men wie gezeichnet
die Blechbügel 5 so anbringt, dass ihre TiIitte übe'r der Stossfuge
zweier nebeneinsnderliegender Plattenpasre 2 ( innere + äussere Platte ) liegt. Um sicherzustellen, dass die Platten
beim Einschütten und Stumpfen des Füllbetons-nicht in unzulässiger
'Weise auseinandergedrückt werden, werden die Platten 2 noch durch Bolzen 8 verbunden,an deren Köpfen 9 die
Aussenflache der einen Platte 2 und an deren Befestigungssplinten 10, die in ihre Enden eingesteckt sind, die Aussenflache
der anderen Platte 2 anliegt.
Wenn der Wunsch besteht, die Schalung nicht schichtweise, sondern gleich für ein ganzes Geschoss zu errichten, bevor
der Füllbetor: ein geschüttet wird, werden die übereinanderliegenden
Platten 2 mit Hilfe von Flacheisen 11 verbunden, die auf den Platten mit Hilfe der Bolzen 8 befestigt werden.
Die Flacheisen 11 bewirken, dass die Platten 2 genau lotrecht übereinander zu liegen ko^unen und einwandfreien Halt bekommen.
Bolzen 8, Sj linte 10 und FIachei senschienen 11 werden
nach Verfüllen der Hohlräume zwischen der Schalung entfernt
.
Wenn die Schalung auf die vorgenannte Weise gegebenenfalls auch aus verschieden grossen Platten 2 schichtweise aufgestellt
worden ist, wird in den zwischen ihnen verbliebenen Hohlraum schichtweise eine "Retonfüllung beliebiger Starke geschüttet,
wobei zweckmässig Trümmerschiittbeton verwendet
.wird, wie er in Deutschland z.Zt. überall leicht greifbar ist
Es ist bereits bekennt, bei St:,hl- oder 3-etonskelettb&uten
die Zwischenräume mit Zementplatten : uszuf^ciien, zwischen
die K.'gerbeton gefüllt wird· Hierbei handelt es sich jedoch
nicht um tragende Wände. Dass dieses bekannte Bauverfahren wegen der Γ otwendirl-reit, der Errichtung von Skeletts wesentlich
umständlicher und teurer ist und nur von Facharbeitern durchgeführt werden kann, bedrr... keiner besonderen Erläuterung.
Claims (8)
1.) Verfahren zur Errichtung tragender und standsicherer
Betonwände ohne Zuhilfenahme sonstiger Bauelemente
wie Skeletts und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Schalung üus Fertigteilen nie Leichtbetonplatten
zusammengesetzt wird, deren Innenschicht sich mit dem Füllbeton bei dessen /.bbiridung verbindet und die als
"Bestandteile der Έand an dieser verbleiben.
2.] Ver ahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
als" Füllbeton Magerbeton insbesondere Trümmerschuttbetoii
verwendet wird.
3.) Verfahren nt cn Anspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, dass
zwischen die gegenüberliegenden Schalungsteile beim Aufstellen
Abstand- und Pacht Gteine gelegt werden, die in
der Wand verbleiben.
4.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass
zur Gewährleistung eines gleicLmassigen Abstandes
Zv iseheη den gegenüberliegenden Schalungsteilen und zu
deren Ausrichtung besonders geformte Blechbügel verwendet
werden, die um die Oberkanten der Schalungsteile herumgreifen.
5.) Blechbügel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bischbügel aus fwei U-förmigen Teilen besteht, die jeden Schalungstei]
von o^en umfa sen und dis durch ei*.: en 3"ceg mitexiic-'Dder
verbinden sind,
6.) Blechbügtl nach i-.r\ apruch 5, de durch gekenr.zeiclmet, dass
die ο us sen liegenden Ls1Pj1- en der beiden Ti-f örmigen Teile
an ihreiii untere]! Ende einen breiter Ansatz tragen.
7.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schalungsteile durch Bolzen derart miteinander verbunden
werden, dass sn deren Köpfen die .Aussenflache des
einen Sc lic longs te lies und an durch die Er, den der Bolzen
hindurchg-e steckten oefestigungssplinten die Aussenflache
des puderen Schi langsteiles Erliest.
8.) Verfahren nrch Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
dass die übereinsnderliewenden Schalun^steile
durch Flacheisen miteino. der verbunden werden, die
zweckmässig nit Hilfe der die gegeniiberliegend.en nchalung
teile verbindenden Bolsen "oefestijt werden.
9·} Verfahren nach Ansprach 4, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die BlechoUgel bzw. die Bolzen und Splinte
bzw. die Flacheisen nach Füller der Schulung entfernt
werden*
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