DEP0041633DA - Vorrichtung zum Stillsetzen der Weblade während des Schützendurchlaufes bei mechanischen Webstühlen. - Google Patents
Vorrichtung zum Stillsetzen der Weblade während des Schützendurchlaufes bei mechanischen Webstühlen.Info
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Description
Anlagen but Patentanmeldung vom 3U „
seichen ρ 41 633 Hl/86 c D*
seichen ρ 41 633 Hl/86 c D*
Vorrichtung sram Stillsetzen ^er Weblade während aes Sehüt
bei mechanischen Webstühlen^
Segenstsuci der Erfindung ist eine Vorrichtung 212m Stillsetzen der Weblade während des Sehütsendurehlamfes bei
mechanische» Webstühlen,,
Bei den bestehenden lebstualbauarten wird die Weblade dmr©h Kurbeln und Üadenarme oder durch Exzenter von der Hauptwelle
angetrieben und macht eine harmonische Schlingbewegung« Bei einigen wenigen Konstruktionen wird die Bewegung während
des Sohützsndurchlaifes verzögert.- Der Webschützen wird dabei aus der schwingenden Weblade getrieben« Seine Bewegungsrichtung
ist infolge seiner Schwerkraft bogenförmige Die lieblade schwingt dabei bis in ihre ludstellung9 der !Eotlage
des Kurbeltriebes entsprechend«, aus und wieder gurüoke Der ladenweg* im Angriffspunkt des Ladenarmes gemessen, entspricht swaagslänflg dem Kurbelkreisdurchmesser« Ia der
zweiten Hälfte seines legös wird der febschütsen daher stark aa das Webeblatt der inzwischen zurückschwingenden Weblade
gepreßt.j daraus ergeben sich ¥ersehieden© Nachteile wies starter Tersehleiß Ton Webschützen und Webeblättern, Grate
an Webeblättern, die ein Aufrauhen der Kette verursachen und dadurch die ffsrengüte und den Wirkungsgrad des Webstuhles
herabsetzen*
Die ¥orliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß wohl die Weblade, wie bisher, von der Hauptwelle aus über
Kurbeln und die üblichen Ladenarme angetrieben wird, doch wird die sch?d.ngeade Beilegung der Weblade, vor der Wirkung
der Schützenschlageinrichtung.,. für die Dauer des. Schützendurchlauf es· durch den Einbau von Kr ei sexzentern in Verbin-
dung mit einer Steuereinrichtung oder durch den Einbeu von Cr@l@nkn@beln usd Hollen, oder durch ähnliche Vorrichtungen
la den Ijadenst eisen «ad durch den Einbau einer entsprechen«=· den, einstellbaren Verriegelungsvorrichtung auf jeder
Stuhlwand unterbrochen und die WeI)lade in der bestimmten Stellung festgehalten*
Badtaxeh nird erreicht9 daß der Webschützen, ähnlich nL © beim
Handwebstuhl, "bei ruhender Weblade aus dem Schützenkasten getrieben wird und geradlinig durch das Fach läuft9 da
seine Bewegung nur von der Schütz ens db. lageinr ichtung !bestimmt wird. Daraus ergeben sich folgende Vorteil©s
1, Dtiröh geringfügige leitang des Webschütisen^am Webeblatt kann die Schützeaschlageinriclitung schwächer eingestellt
werdeiif febschütsen und Picker werden geschont · 2„ Me Gratbildung an Webeblättern und damit das Aufrauhen
der Kette du· oh das Webeblatt wird fast vollkommen vermieden.! dadurch werden die Warengiite verbessert 9 die Lebens-»
dauer der Webeblätter erhöht taad die Unkosten gesenkt* 3β Durch die fefkürausg des Webladenweges auf das 212m Durchgang
des Webschützens erforderliche Ausmaß wird die Kette geschont und die WarengHte verbessert» Die ¥@rküi?2nag des
ladenweges wird dadurch erreicht 9 daß die Weblade während ©ines Teiles des Kurbelweges stillgesetzt wird9 eodaß der
Ladenweg kleiaer ist als der Kurbelkreisdurchmesser. Ein Ausführungsbeispiel des ^findungsgegenstandes ist in
den Abbo 1-3 und ein weiteres in den Abb. 4 ~ 6 dai'gestellt.
Is aeigem
Is aeigem
Abbe1 und Abb«2 eine Ladenstelze 10 in zwei Ansichten mit eingebauter Vorrichtung zum Stillsetzen der Weblade 21 in
Schußanschlagstellungj -Ladenstellung (55? der Kurbelstellung (1) der Abbo3 entsprechend.
„5 sseigt die gleiche Ladenstelse 10 in verriegelter Stellung während dee Sehüt£mdurelilaufesf Ladanstelluiig (16) j
der Kurbelstellung (2-4) entsprechend.
Die is den Abb. 1-3 dargestellte Torrichtung sum Stillsetzen der Weblade ■«jährend des Schützendärchlauf es baut sich
im we sent Ii dien aus folgenden Einzelteilen auf ι 1β dem Ladeaam 6S
2* dem Kreisexsenter 7@
2* dem Kreisexsenter 7@
3* dem Doppelhobel 8 mit Rollo 9 und 11, 4* der Ladenstelse 1O9
5«. der Verriegelung 12,
ββ der Feder 13,
5«. der Verriegelung 12,
ββ der Feder 13,
7» der Welle 14 land der Steuerscheibe 15» So der Weblade 21 und
9» der Hauptwelle 22,
9» der Hauptwelle 22,
Die Abbe 4-6 seigen eine vereinfachte Vorrichtung sum Stillsetzen der ifeblade während des Schützendurchlaufes
bei mechanischen Webstühlen} anstelle des Ereisszsenters 7 mit Steuerseheibe 15 sind hier die Gelenkhebel 17? 18 und
19 vorgesehen.
Bie Torriehtuiag läßt sich für leukonstruktionen Ton Webstühlen verwenden und kasn auch an bereits vorhandene Webstühle,
mit geringfügigem Kostenaufwand, smsätzlieh aa gebracht Zierden. für den Umbau, von Webstühlen eignet sieh
Z8B9 die in den Abb„4 - 6 dargestellte Ausführung besonders
gut 9 bei der alle "öebstuhlteile, auch die Ladenarme 6 und die Ladenstel^en 10 ihre ursprüngliche Form beibehalten
und nur durch Anbringen der Gelenkhebel 17?18 und 19 mit Rollen 11 und Federn 13 auf den ladenstelzen 10 und der
Verriegelungen 12 auf den Stuhlwanden ergänzt wirden»
Wirkungsweise der Torriehtung zum Stillsetzen der Weblade während des Schützendurchlaufes.
Beim Sohußansehlagf Ladsnstellung (5)» Kurbelstellung (1), .4¥ba1~3 wird der bekannte Ladenarm 6 durch die Stellung
des Kreisexzenters 7 in seiner wirksamen länge verkürzt« Bis zur Kurbel st ellung (2) bleibt die Lage des Kreisexzenters
7 die gleiche und wird durch den Doppelhobel 8 mit Bolle 9 und Steuerscheibe 15 gesichert* In der lurbelstellmng
(2) ist der Doppelhebel 8 mit der Bolle 11 auf die9 auf der Stuhlwand angebrachte,, einstellbare ferriegelung 12 aufgelaufen»
Die Feder 13 wird zueaaraeBgedrückt und die Rolle gibt die Steuerscheibe 15 uad damit das auf der gleichen Wsl«
Ie 14 sitzende Kreisexsenter 7 frei» Bei stillsthender Weblade 21 wird der Ladenarm 6 durch Verlagerung der Exsentrisitat,
d©r jeweiligen Kurbelstellung entsprechend, verlängert und hat in der Korbelstellung (3), Ladenstellung (16)S
4bbe3 seine größte p wirksame Länge erreicht* Bis Exzentrizität
ist so großg daß die Mittelpunkte der felle 14, des Kurbelzapfens und des Kreisexzenters 7 nicht in einer Ebene
liegen.Das Krelsexzenter 7 wird bis am dieser Stellung Tom Ladenorm β gezogen·
Bei weiterer Drehung der Kurbel macht das Kreisexzenter 7 durch den nun auftretenden Druck des Ladenarmes 6 eine gegenläufige
Bewegung und verkürzt die wirksam© Länge des Ladenarmes 6, Bie Weblade 21 wird durch Nasen der Yerriegelmng
und des Doppelhebels B9 oder durch eine läse der Verriegelung
12 und Bolle 11 in der Ladenstellung (16) festgehaltene In dieser Ladenstellung (16) erfolgt-der Schußeintrag.
Der Webschützen erhält also nur die ihm τοπ der Schützenschlageinrichtung
erteilte Bewegung«
In der Kurbelstellung (4) hat das Kreisexzenter 7 seine Ausgangsstellung wieder erreicht« Die Holle 9 kann in die
Ausnehmung der Steuerscheibe einrasten, die Verriegelung 12 klinkt aus und die Weblade 21 wird bei weiterer Drehung der
Kurbel in die Ausgangstellung, Abb.2, SehuSanschlagstellung zurückbewegt.
Zur Erzielung einer ruhigen Arbeitsweise kann das Arbeits» vermögen der ausschwingenden Weblade 21 von Kurbelstellung (1)
bis Kurbelstellung (2) im Bedarfsfalle von einer, in der Drehachse der Ladenstelze 10 anzuordnenden Drehstab- oder
Schraubenfederρ die in den Abb*1 - 3 nicht dargestellt ist gespeichert und bei der Bückbewegung der ..-eblade 21, Kurbelstelluiig
(4) bis Kurbelstellung (1) gur Verstärkung des Sohußansehlages fdeder an diese abgegeben werden.
Bei der? in den Abb«4s»5 und 6 dargestellten» vereinfachten Vorrichtung zum Stillsetzen der Jeblade während des Sehützendurchlaufes
hat der Ladenarm 6 in der Eurbelstellung (1)? Ladenstellung {5) 9 beim SehuJanschlag durch die Stellung
der Gelenkhebel 17? 18 und 19 sein© kleinste, wirksame Länge« In der Kurbelstellung (2), Abb.6 trifft di© Holle 11 βα£ die
ferriegeliaag 12 und setzt die Weblade 21 still ι die "beim Ladenstillstaad notwendige Verlängerung des Ladenarmes 6
bis zur Kurbelstellung (3) A¥be 6 und die Verkürzung desselben bis ssur Kurbelstellung (4) Tdrd durch die veränderten
Stellungen der Gelenkhebel 17, 18 und 19 bewirkt,, Die Verriegelung der \1eblade 21 v/ährend der Kurbelbewegung z?/ischen
den Kurbelstellungen {3} bis (4) wird durch festhalten der Solle 11 durch die Nase 20 der Verriegelung 12 erreicht ο
Claims (1)
- '£ a. t Me a ,t a η s ρ r u c h tsum Stillsetsen der Weblade während desbei meehanisohcn Webstühlen gekeim-zeichnet dadtareli^ daß die bei den las stehenden WebsttihX-bsaarten durch Ladenarme oder durch Ixsenter von der Haiptwells aagetriobenc, harmonisch schwingende Weblade durch den Biabau τοπ Kreisexseutern oder G-elenMiebeln in Terbindxsng mit Steuereiarielittuagen9 BoIlen9 Hebeln vjiä Federn oder ähnlichen Maschinenteilen in dea Laden* stelzen \snd d-orch einstellbare Terriegeiungsvorrichtungens die auf dea Stuhlwönden befestigt sind9 vor der Wirkung der Schützenschießeinrichtung stillgesetzt und während des Schütsendiirchlaufes durch die einstellbare TerriegelungsYorrichtmig in ihrer Stellung festgehalten wird«
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