DEP0041352DA - Einlagedraht für Reifen, insbesondere Kraftfahr- zeugreifen - Google Patents

Einlagedraht für Reifen, insbesondere Kraftfahr- zeugreifen

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DEP0041352DA
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DE
Germany
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tires
wires
motor vehicle
tensile strength
particular motor
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Löhr
Wilhelm Dr.-Ing. Püngel
Original Assignee
Westfälische Union AG. für Eisen-und Draht- industrie, Hamm.
Publication date

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Description

Zur Erzielung ausreichender Widerstandsfähigkeit werden in Fahrzeugreifen Stahldrähte hoher Zugfestigkeit eingelegt. Solche etwa 1 mm dicke Drähte haben im allgemeinen eine Zugfestigkeit von mehr als 200 kg/qmm, die durch eine starke Kaltverformung beim Ziehen der Drähte herbeigeführt wird. Es hat sich nun gezeigt, daß solche Einlagedrähte in Reifen nicht nur im Laufe der Benutzung, sondern vor allem auch bei der Montage frühzeitig brechen.
Erfindungsgemäß ist es möglich, hochfeste Einlagedrähte von dieser Fehlerscheinung zu befreien. Es wurde festgestellt, daß insbesondere die Vulkanisierbehandlung der Reifen für das bisherige Versagen der Drähte verantwortlich ist. Dabei werden die Drähte in einem Ausmaße versprödet, daß sie gegen geringe Verformungen, wie sie schon beim Aufziehen der Reifen auf die Radfelgen üblich sind, brechen.
Erfindungsgemäß werden Einlagedrähte nach dem Kaltziehen einem an sich bekannten kurzfristigen Anlassen bei Temperaturen über 300 bis zu 700°, vorzugsweise bei 400 bis 450°, unterzogen. Die Glühzeit muß derart bemessen sein, daß die durch Kaltziehen erreichte Zugfestigkeit nur unwesentlich absinkt. Das darauf folgende Vulkanisieren hat bei derart behandelten Drähten keine versprödenden Einfluß mehr. Die beim Ziehen eintretende geringe Abnahme der Zugfestigkeit kann dadurch ausgeglichen werden, daß die Drähte vor dem Anlassen mit einer um etwa 20 - 30 kg/qmm höher liegenden Zugfestigkeit hergestellt werden.
In nachstehender Zahlentafel sind die Eigenschaften solcher Drähte von 0,89 mm Durchmesser wiedergegeben.
Bei geringem Absinken der Streckgrenze und der Zugfestigkeit tritt daher durch Anlassen bei 450° eine ausserordentlich starke Erhöhung der Bruchdehnung ein. Biege- und Verwindezahlen sind nur schwach gesunken. Anschließendes Anlassen bei 150° ändert die Eigenschaften nicht.

Claims (1)

  1. Die Verwendung von Stahldrähten hoher durch Kaltverformung herbeigeführter Zugfestigkeit, die eine so kurzfristige Anlaßbehandlung bei Temperaturen zwischen 300 und 700°, vorzugsweise 400 und 450° erfahren haben, daß die Zugfestigkeit dabei nur unwesentlich absinkt, als Einlagedrähte für Fahrzeugreifen, insbesondere Kraftfahrzeugreifen, die nach dem Einlegen der Drähte vulkanisiert werden.

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