DEP0041204DA - Verfahren zum Glühen von Blechen und ähnlichen Gegenständen - Google Patents

Verfahren zum Glühen von Blechen und ähnlichen Gegenständen

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DEP0041204DA
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English (en)
Inventor
Hans Dipl.-Ing. Bothmann
Original Assignee
Westfälische Leichtmetallwerke GmbH, Nachrodt
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Description

Nach dem Hauptpatent sollen Bleche oder ähnliche Gegenstände, die durch spanlose Verformung ein gerichtetes Kristallgefüge erhalten haben, derart geglüht werden, daß der Glühprozeß in einem Zeitpunkt unterbrochen wird, in dem erst eine teilweise Rekristallisation erfolgt ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieses Verfahren nicht auf den ganzen Metallgegenstand angewandt, sondern nur auf einen Teil desselben. Das gilt vor allem für Blechstücke, wie Ronden, die im Randteil stark verformt, z.B. gezogen und gebördelt werden, während die Mitte wenig oder gar nicht verformt wird. Das Verfahren ist, ebenso wie das Verfahren nach dem Hauptpatent, besonders geeignet für Bleche aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen.
Beispielsweise werden Aluminiumronden für Kochtöpfe einzeln in eine Glühvorrichtung eingebracht, die aus zwei Heizplatten besteht, die ringförmig sind, also in der Mitte eine Öffnung besitzen, die der Größe des Bodens des Kochtopfes entspricht. Diese Öffnung kann entweder leer bleiben oder auch durch ein mit der betreffenden Heizplatte in einer Fluchtlinie liegendes Stück aus Metall, Porzellan oder dergleichen ausgefüllt sein, das nicht aufgeheizt und gegebenenfalls sogar gekühlt wird. Die ringförmigen Heizplatten können, wie im Hauptpatent beschrieben, miteinander scharnierartig verbunden und ständig auf einer Temperatur aufgeheizt sein, die über der unteren Grenze der Rekristallisationstemperatur des Aluminiums liegt. Die Heizplatten werden nach einer kurzen Zeit, die in der Regel nur einige Sekunden beträgt, wieder geöffnet. Die Zeit ist so bemessen, daß eine nur teilweise Rekristallisation im Rande der Ronde erfolgt ist.
Auf diese Weise kann die durch die Vorbehandlung, z.B. das Walzverfahren, erzeugte Festigkeit und Härte in dem wenig oder gar nicht verformten Teil, z.B. im Boden des Kochtopfes, erhalten bleiben. Man kann auf diese Weise also erzielen, daß die einzelnen Teile des Bleches Festigkeitseigenschaften erhalten, die ihren Beanspruchungen entsprechen.

Claims (3)

1. Verfahren, zum Glühen von Blechen und ähnlichen Gegenständen, die durch spanlose Verformung ein gerichtetes Kristallgefüge erhalten haben nach Patent ... (Patentanmeldung p 39051), dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil des weiter zu verarbeitenden Metallstückes der Wärmebehandlung unterworfen wird.
2. Verfahren zum Glühen von Ronden für Töpfe und dergleichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Rand der Ronde der Wärmebehandlung unterworfen wird.
3. Anwendung der Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2 auf Bleche aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen.

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