DEP0041020DA - Kreiselmaschine - Google Patents
KreiselmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kreiselmaschinen, insbes. selbstansaugende Seitenkanalpumpen. Diese werden so ausgebildet, dass sie mit Hilfe der stets in der Pumpe verbleibenden Arbeitsmittelfüllung die Saugleitung selbständig entlüften können. Es gilt dies vor allem für Hauswasserpumpen. Bei vielen Pumpenanlagen, namentlich z.B. Hauswasserpumpenanlagen, soll die Pumpe dann noch gute Luftfördereigenschaften besitzen, wenn die Luft auf höheren als atmosphärischen Druck, z.B. im Falle der Vorkompression im Druckkessel zu verdichten ist. Die Luftförderfähigkeit der Pumpe, sowie das höchsterreichbare Vakuum in der Saugleitung und der höchstmögliche Gegendruck sind im wesentlichen von den Abdichtungsverhältnissen zwischen den umlaufenden Schaufelrädern und den feststehenden Seitenwänden, also von den Radspaltverlusten, abhängig. Die Spaltverluste, die durch das Rückströmen von Luft von Stellen höheren Druckes nach Stellen geringeren Druckes bedingt sind, treten auch hauptsächlich zwischen der Radnabe und den Seitenflächen auf, da die im Vergleich zum Wasser spezifisch leichtere Luft stets die Räume zwischen Pumpenachse und Wasserspiegel einnimmt und der Druck längs des Verdichtungsumfanges vom Saug- bis zum Ausschiebedruck ansteigt.
Erfindungsgemäss ist der von Schaufelradwelle, Schaufelradnabe und Gehäuseinnenwand eingeschlossene Raum durch einen
als Sperrwasserleitung dienenden, zweckmässig an die Gehäusewand angegossenen Kanal mit einem Raum höheren Druckes verbunden. Dadurch wird erreicht, dass während des ganzen Entlüftungsvorganges in ununterbrochenem Kreislauf diesem Raum Sperrwasser von der in der Pumpe verbliebenen Wasserfüllung zugeführt wird, das in die Radspalte eintritt, durch die Fliehkraft radial nach aussen strömt und die Luft in Räumen höheren Druckes von Räumen geringeren Druckes absperrt. Die Verwendung von Sperrflüssigkeit an der Nabe war bisher an sich nur bei Luft und Gas fördernden Flüssigkeitsringpumpen bekannt, nicht aber bei selbstansaugenden Seitenkanalpumpen und anderen Kreiselpumpen.
Im folgenden ist die Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
In Fig. 1 ist 7 das Laufrad, 2 der Druckstutzen der Pumpe und 3 der von Schaufelradwelle, Schaufelradnabe und Gehäuseinnenwand eingeschlossene Raum. Er steht bei diesem Ausführungsbeispiel noch durch eine oder mehrere achsiale Bohrung 4 in der Radnabe zweckmässig mit dem Raum 5 hinter der Radnabe vor dem Pumpendeckel in Verbindung. Dieser Raum 3 steht durch den Kanal 1 mit dem Druckstutzen 2 in Verbindung. Vom Druckstutzen aus strömt Sperrwasser in ununterbrochenem Kreislauf während des ganzen Entlüftungsvorganges in den Raum 3 und von da auch in den Raum 5. Dabei tritt dieses Wasser von den Räumen 3 und 5 aus in radialer Richtung zwischen dem Laufrad 7 und den auf dessen beiden Seiten befindlichen Gehäusewandungen radial nach aussen, sodass die Luft in Räumen höheren Druckes von Räumen geringeren Druckes abgesperrt wird.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Pumpe senkrecht zur Achsrichtung und im Bereich des Saugstutzens 6 und des Druckstutzens 2. In Letzterem ist die Öffnung zum Verbindungskanal 1 sichtbar, der zweckmässig an die Gehäusewand angegossen ist.
Der als Sperrwasserleitung dienende Kanal kann z.B. auch den Raum geringeren Druckes mit dem Seitenkanal verbinden, mög-
lichst in einem Bereich verhältnismäßig hohen Druckes in diesem. Der Kanal kann auch durch eine Bohrung in der Gehäusewandung gebildet sein.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, die Deckel- und Gehäuseinnenwand einer Kreiselmaschine nach der Erfindung mit einer Gummierung oder einem sonstigen Schutzüberzug zum Zwecke der Unempfindlichkeit gegen Sand oder gegen aggressive Flüssigkeiten, für die die Maschine gedacht sein kann, zu versehen. Auch durch diese Massnahme lässt sich das Problem, die Abdichtungsverhältnisse zwischen den umlaufenden Schaufelrädern und den feststehenden Seitenwänden zu verbessern und die Radspaltverluste zu vermindern, fördern. Die Ausführung einer solchen Massnahme wird durch die Möglichkeit der einfachen Gestaltung der Konstruktionsteile bei einer Kreiselmaschine nach der Erfindung besonders begünstigt.
Die Anwendung der Erfindung ist vorzugsweise für Hauswasserpumpen mit einer Stufe gedacht, kommt aber grundsätzlich auch für mehrstufige Anordnungen in Frage.
Claims (7)
1. Kreiselmaschine, insbesondere selbstansaugende, vorzugsweise mit Seitenkanal versehene Zentrifugalpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass der von Schaufelradwelle, Schaufelradnabe und Gehäuseinnenwand eingeschlossene Raum geringeren Druckes (3) durch einen als Sperrwasserleitung dienenden Kanal (1) mit einem Raum höheren Druckes verbunden ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal den Raum geringeren Druckes (3) mit dem Druckstutzen (2) verbindet.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal den Raum geringeren Druckes (3) mit dem Seitenkanal verbindet.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal an die Gehäusewand angegossen ist.
5. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal durch eine Bohrung im Gehäuse gebildet ist.
6. Maschine nach Anspruch 1 und einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der von Welle, Nabe und Wand eingeschlossene Raum (3) noch durch eine oder mehrere achsiale Bohrungen (4) in der Radnabe mit dem Raum (5) hinter der Radnabe vor dem Pumpendeckel in Verbindung steht.
7. Maschine nach Anspruch 1 und einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Gehäuses mit einem Schutzüberzug versehen ist.
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