DEP0040446DA - - Google Patents
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein zweiteiliger
Blumentopf, der äußerlich den Eindruck eines Ziertopfes macht, aber zugleich den eigentlichen Blumentopf bildet
und am Boden eine von außen nicht sichtbare Wasserschale enthält.
Die Erfindung besteht darin, daß ein topfförmiger Oberteil in der Weise auf den Sand eines Unterteiles aufsitzt,
daß der land des Unterteiles glatt in den Mantel des Oberteiles übergeht. Vorzugsweise ist das Oberteil mit einem
auswärts gewölbten Boden versehen und zwischen dem Boden des Oberteiles und dem Boden des Unterteiles ein freier Kaum
vorhanden, in den von außen Öffnungen führen.
Erfindungsgemäß ist ferner das im Boden des Oberteiles
vorhandene Abflusslooh durch eine im Abstand über dem Loch angeordnete Platte abgedeckt, die nur durch einige Stege mit
dem Boden verbunden ist,
leben dem Vorteil, dass der Blumentopf gleichzeitig als Ziertopf wirkt, werden noch weitere wesentliche Vorteile
erreicht. Durch die Auswärtswölbung des Bodens des
die Erde enthaltenden Oberteiles sind am Topfboden tote
Ecken vermieden, in denen sich übermäßige Feuchtigkeit halten kann, die ein Sauerwerden/und zwischen den die Abdeckplatte
des Bodenloches haltenden Stegen in den Unterteil abfließen, aus dem es ausgegossen wird. Durch die in den Zwischenraum
einmündenden löcher kann ständig von außen frische Luft zuströmen, auch wenn sich noch ein Eest von Wasser im
Unterteil befindet, so dass die Erde im Blumentopf auch von
unten her gut belüftet ist. Bei den bisher üblichen Blumentöpfen ist bekanntlich die Luftzufuhr sofort unterbrochen,
auch wenn nur Spuren von Feuchtigkeit im Untersatz vorhanden sind.
Der Blumentopf nach der Erfindung kann aus jedem geeig-
' der Erde veranlasst, überflüssiges Wasser kann zur /
Bodenmitte
neten Werkstoff hergestellt werden. Besonders vorteilhaft
wird er aus einem Kunststoff, z.B. Bakelit hergestellt. In der Form können in einfacher Weise die Verzierungen, z.B.
Zierleisten hergestellt werden, Ferner lassen sich leicht die gewünschten Farbwirkungen erzielen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 den zweiteiligen Blumentopf, teils in Ansicht, teils im senkrechten Schnitt,
Abb* 2 das Unterteil im senkrechten Schnitt und
Abb. 3 einen Querschnitt des Oberteils nach Linie III-III der Abb* I.
Der Blumentopf besteht aus dem topfförmigen Oberteil 1
Ct"
und dem etwa tellerförmigen Unterteil 2. Dae- Oberteil ist mit
einem auswärts gewölbten Boden 3 versehen. Der Hand 4 des Unterteiles ist stufenförmig gestaltet..In diesen Sand
passt eine entgegengesetzte stufenförmige Aufsatzleiste 5 des Oberteiles, so dass in dem fertig zusammengesetzten Blumentopf
der Rand des Unterteiles glatt in den Mantel des Oberteiles übergeht und zwischen dem gewölbten Boden 3 des
Oberteiles und dem ebenen Boden 6 des Unterteiles ein freier Saum 7 bleibt. In der Mitte des Bodens 3 befindet sich ein
Abflußloch 8, das durch eine in Abstand darüber liegende Platte 9 abgedeckt ist, die nur durch einzelne Stege IO mit
dem Boden 3 verbunden ist. In den Zwischen-raum führen von
außen Öffnungen 12, die zur Hälfte im Hand 4 des Unterteiles 2 und zur Hälfte in der Aufsatzleiste 5 des Oberteiles liegen.
Außen ist der Blumentopf mit Zierleisten 13 versehen, die sich vom Oberteil zum Unterteil fortsetzen.
Claims (7)
1.) Blumentopf, dadurch gekennzeichnet, daß ein
topfförmigeg Oberteil (1) in der Weise auf dem Bande eines
Unterteiles (2) aufsitzt, dass der Hand des Unterteiles glatt in den Mantel des Oberteiles übergeht.
2.) Blumentopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (3) des Oberteiles nach außen gewölbt
ist.
3.) Blumentopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Böden (3,6) der beiden Topfteile
ein freier Raum (7) bleibt.
4.) Blumentopf nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass etwa in Höhe der Stoßkante der beiden
Teile in den freien Zwischenraum (7) führende Öffnungen (12) vorhanden sind.
5.) Blumentopf nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Öffnungen (12) zum Teil im Rande des Unterteiles und zum Teil in der Aufsatzleiste (5) des Oberteiles
liegen.
β.) Blumentopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abflußloch (8) im Boden (3) des Oberteiles durch
eine durch einzelne Stege (10) mit dem Boden verbundene Platte (9) abgedeckt ist.
7.) Blumentopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff hergestellt ist.
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