DEP0039550DA - Metallrollen für Schleppnetz-Grundtaue - Google Patents
Metallrollen für Schleppnetz-GrundtaueInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Stahlblechrollen für die Grundtaue von Schleppnetzen, auf sogenannte "Bobbinen", wie solche Rollen in kreisen der Schleppnetzfischerei genannt werden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine Metallblech-Bobbine für Schleppnetz-Grundtaue aus zwei schüssel- oder schalenförmigen Gliedern zu bilden, welche an den Rändern zusammengeschweisst sind und in der Achse der Bobbine mit den Enden eines Metall-Rohres für das Grundtau verschweisst sind, welches ein geflanschtes röhrenförmiges Futter, eine sogenannte Zwinge aufweist, die an jedem Ende angeschweisst ist, und wobei die gesamte Bobbine im wesentlichen sphärisch mit einem zylindrischen Kernstück ausgebildet ist. Es ist auch vorgeschlagen worden, in ähnlicher Weise eine hohle, zylindrische Metall-Bobbine zu konstruieren, welche abgerundete Kanten aufweist und aus zwei Rand an Rand miteinander verbundenen Metallschalen und einem zentralen Grundtau-Rohr zusammengesetzt ist.
Ziel und Gegenstand der Erfindung besteht darin, eine Bobbine zu schaffen, welche genügend Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Zerquetschen unter dem Wasserdruck in grossen Tiefen bietet, während sie andererseits weniger Widerstand, als eine sphärische Rolle beim Schleppen bietet.
Die Stahlblech-Bobbine für Schleppnetz-Grundtaue gemäss der Erfindung besteht aus einem Stahlblechkörper von im wesentlichen linsenförmigem Achsenparallelenschnitt, welcher zumindestens in dem peripheren Bereich gehärtet ist und in dem achsialen Bereich ein stählernes Rohr für das Grundtau aufweist, welches angeschweisst ist, und wobei die Seiten der Bobbine von der Peripherie nach den Flanschen der Zwingen des Grundtau-Rohres konvex gewölbt sind.
Um eine übermässige Schwimmfähigkeit der Bobbine zu vermeiden, sind das zentrale Auge der Bobbine und das darin eingeschweisste Grundtau-Rohr von ziemlich grossem Durchmesser, welcher den Durchmesser des sich hierdurch erstreckenden Grundtaues erheblich übersteigt. Dies gestattet der Bobbine, sich auf dem Grundtau zu verkanten bzw. schräg zu legen, so dass die Münder der Zwingen dazu neigen, sich in das Grundtau einzukneifen und einen Verschleiss desselben zu verursachen. Um diesen Mangel zu vermeiden, ohne den grossen Durchmesser des Auges der Bobbine und des Grundtaurohres in Bezug auf den Durchmesser des Grundtaues zu ändern, ist der achsiale Teil jeder Zwinge im Durchmesser erheblich kleiner, als das Grundtau-Rohr und hat radial nach auswärts sich erstreckende Ansatzstücke, welche in das Grundtau-Rohr passen. Diese radial nach aus-
wärts sich erstreckenden Ansatzstücke werden zweckmässigerweise aus einem radial nach auswärts sich erstreckenden Flansch am inneren Ende des achsialen Teiles der Zwinge gebildet.
Die dem Grundtau-Rohr gegenüber einen geringeren Durchmesser aufweisenden Zwingen zentrieren das Grundtau in dem Grundtau-Rohr und verhindern, dass sich die Bobbine auf dem Grundtau verkanten kann, und demzufolge auch den Verschleiss des Taues.
Ein vorbildliches Ausführungsbeispiel für eine Schleppnetz-Grundtau-Bobbine gemäss der Erfindung ist in achsialem Schnitt in der beigefügten Zeichnung dargestellt.
Bei der dargestellten Ausführungsform umfasst die Bobbine ein Paar Stahlblechschalen a, welche bei b zusammengeschweisst sind und im Schnitt eine linsenförmige Scheibe mit einem zentralen Auge, konvexen Seiten und einer zylindrischen Peripherie bilden.
Das übliche stählerne Schleppnetz-Grundtau-Rohr c erstreckt sich achsial durch das zentrale Auge des Schalenpaares a und ist an jeder derselben an deren nach einwärts gerichteten Flansch a(exp)1 angeschweisst.
Anstelle der üblichen geflanschten Zwinge, welche in jedes Ende des Grundtau-Rohres c eingesetzt ist und einen achsialen Teil mit einem in den Innendurchmesser des Grundtau-Rohres passenden Aussendurchmesser hat, sind Zwingen d vorgesehen, welche achsiale Teile von erheblich geringerem Durchmesser als Teil c aufweisen. Diese Zwingen d sind am inneren Ende mit einem radial nach auswärts gerichteten Flansch d(exp)2 ausgebildet.
Wie üblich sind die Zwingen d an ihren Flanschen d(exp)1 an dem Teil a angeschweisst.
Um dem Wasserdruck bei Fischen in tiefer See besser zu widerstehen, sind die Seiten der Bobbine konvex gewölbt.
Nachdem die Bobbine zusammengefügt und verschweisst worden ist, wird sie durch Hitzebehandlung und Abschrecken gehärtet. Die Bobbine wird hierdurch härter und besser befähigt, den Quetschdrücken zu widerstehen, welchen sie durch den in grossen Unterwassertiefen ausgeübten Druck ausgesetzt wird.
Die Schalen a können jedoch auch hitzebehandelt werden, bevor sie zusammengefügt und verschweisst werden, und nach dem Verschweissen erneut erhitzt und abgeschreckt werden, um die Bobbine zu härten.
Bei Bobbinen für die Verwendung in geringen Unterwassertiefen kann der achsiale Bereich der die Bobbine bildenden Schalen a ungehärtet gelassen bleiben, um einen nachgiebigeren achsialen Pufferbereich zum Auffangen von Stosserschütterungen auf die Bobbine auf dem Meeresboden zu schaffen.
Wenn das Härten der Schalen a nach dem Zusammenschweißen vorgenommen wird, wird hierdurch auch die Schweissung b gehärtet und widerstandsfähiger gegenüber einer Abnutzung, welcher sie beim Rollen über den Meeresboden ausgesetzt wird.
Die Flanschen d(exp)1 der Zwingen d können ebenfalls gehärtet werden, um einer Abnützung beim Drehen und Scheuern gegen die Zwischen- oder Abstandsrollen zu widerstehen, welche zwischen die Bobbinenrollen gesetzt werden, wenn die letzteren auf einem Schleppnetz-Grundtau angeordnet werden.
Claims (3)
1.) Stahlblech-Rolle für Schleppnetz-Grundtau, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einem Stahlblechkörper von im wesentlichen linsenförmigem Axialschnitt besteht, zumindestens in dem peripheren Bereich gehärtet ist und in dem axialen Bereich ein stählernes Grundtau-Rohr aufweist, welches sich durch den Rollenkörper erstreckt und mit demselben verschweisst ist, und wobei die Seiten der Rolle von der Peripherie nach den Flanschen der Zwingen des Grundtau-Rohres zu gewölbt sind.
2.) Stahlblech-Rolle gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Teil jeder Zwinge im Durchmesser erheblich kleiner ist, als das Grundtau-Rohr und radial nach auswärts sich erstreckende Ansatzstücke aufweist, welche in das Grundtau-Rohr passen.
3.) Schleppnetz-Grundtau-Rolle gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansatzstück als ein radial nach auswärts sich erstreckender Flansch am inneren Ende des axialen Teiles der Zwinge ausgebildet ist.
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