DEP0039436DA - Elektropneumatisches Ventil für große Schalthäufigkeit - Google Patents
Elektropneumatisches Ventil für große SchalthäufigkeitInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektropneumatisches Ventil, bei welchem das Schliesselement als Anker des Elektromagneten dient, und besteht darin, dass das Ventil als Doppelsitzventil für Arbeits- und für Ruhestrombetrieb ausgebildet ist, wobei das Schliesselement in der Arbeitslage die Steuerleitung mit der Luftzufuhr verbindet und gegen Aussenluft absperrt, in der Ruhelage aber die Steuerleitung entlüftet und die Luftzufuhr absperrt.
Die Erfindung sei anhand der Zeichnung näher erläutert, die einen schematischem Schnitt des Ventils und der zugehörigen Erregerspule darstellt.
Mit 1 ist das Ventilgehäuse und mit 2 der Ventilsitz bezeichnet. Auf diesem Sitz ruht das Schliesselement 3, welches
zweckmässig die Form einer einfachen Scheibe aus magnetischem Werkstoff hat. Die Scheibe wird von der Feder 4 auf den Sitz gepresst. Der Durchmesser des Sitzes ist, wie bereits oben erwähnt, so gross, dass eine sehr kleine Verschiebung der Scheibe genügt, um die ständige Oeffnung des Ventiles zu erhalten.
Der magnetische Kern 6 ist fest mit dem Ventilgehäuse verbunden. Um den Magnetkern 6 ist die Spule 7 auf dem Spulenträger 8 angeordnet. Der magnetische Kreis wird durch die äussere Schutzhülse 9 und durch den Deckel 10 vervollständigt.
Auf der dem Schliesselement 3 zugekehrten Seite des Elektromagneten wird der magnetische Kreis durch ein diamagnetisches Stück 11 unterbrochen, sodass die Kraftlinien gezwungen werden, durch die Scheibe 3 zu gehen, um sich zu schliessen. Die Scheibe 3 funktioniert also direkt als Anker des Elektromagneten. Daraus geht hervor, dass die Masse der beweglichen Teile nur auf Scheibe 3 begrenzt ist. Um das Ankleben der Scheibe 3 am Kern 6 zu vermeiden, wird gewöhnlich eine Zwischenlage 5 aus antimagnetischem Material vorgesehen, die die Funktion eines zweiten Schliessitzes für die Scheibe 3 hat.
Bei Betrieb mit Arbeitsstrom tritt die Luft in 12 ein. Wenn die Spule 7 erregt wird, wird die Scheibe 3 nach oben gezogen und die Luft kann durch die Oeffnung 13 gegen den Ausgang 14 gehen, um das gesteuerte Element zu betätigen. Wird die Erregung der
Spule unterbrochen, drückt die Feder 4 die Scheibe 3 gegen ihren Sitz 2; gleichzeitig kann die Luft des gesteuerten Elementes durch den Kanal 13, 14 und durch den Kanal 15 des magnetischen Kernes 6 und den Stutzen 16 entweichen.
Bei umgekehrtem Betrieb mit Ruhestrom tritt die Luft durch den Stutzen 16 ein. Die Feder 4 wird dann so angeordnet, dass sie die Wirkung des Magneten unterstützt. Die Spule ist erregt und die Scheibe ist oben gegen die Zwischenlage 5 angedrückt, indem sie die durch 15 ankommende Luft absperrt. Wird der Spule die Erregung genommen, fällt die Scheibe unter dem Einfluss der Druckluft im Stutzen 16 entgegen der Kraft der Feder 4. Die Luft geht durch 13 gegen Ausgang 14, um das gesteuerte Element zu betätigen. Wird die Spule neuerdings erregt, wird der Luftzufluss von 16-15 geschlossen (Scheibe 3 oben), gleichzeitig kann sich die Luft des gesteuerten Elementes nach aussen entladen durch 14-13-12.
Um das Ventil auch von Hand betätigen zu können, kann, wie die Zeichnung zeigt, ein Druckknopf 17 vorgesehen werden, der von einer Feder 18 gehalten wird. Der Druckknopf hat einen Stift 19, mit welchem die Scheibe 3 direkt betätigt werden kann.
Es versteht sich, dass die Erfindung nicht an die Form und Disposition der einzelnen Elemente, wie die Zeichnung angibt, gebunden ist. Es ist klar, dass die konstruktive Verwirklichung derselben variieren kann, ohne jedoch stark vom Gesamtbild der Erfindung abzuweichen.
Claims (4)
1.) Elektropneumatisches Ventil für grosse Schalthäufigkeit, bei welchem das Schliesselement des Ventils auch als Anker des Elektromagneten dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil ein Doppelsitzventil für Arbeits- oder Ruhestrombetrieb ist, dessen Schliesselement in der Arbeitslage die Steuerleitung mit der Luftzufuhr verbindet und gegen Aussenluft absperrt, in der Ruhelage aber die Steuerleitung entlüftet und die Luftzufuhr absperrt.
2.) Elektropneumatisches Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Kern (6) des Elektroventils eine Längsbohrung (15) besitzt, durch welche Luft strömen kann.
3.) Elektropneumatisches Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Stirnende des magnetischen Kernes des Elektroventils einen Ventilsitz (5) bildet, auf welchen sich das Schliesselement legt, wenn wenn die Spule erregt ist, so dass die Luftströmung durch die Längsbohrung (15) des magnetischen Kernes (6) verhindert ist.
4.) Elektropneumatisches Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Ventilgehäuse ein Druckknopf (17) vorhanden ist, welcher mittels eines Zapfens (19) direkt das Schliesselement betätigt.
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