DEP0039388DA - Silo, insbesondere für Gärfutterbereitung - Google Patents
Silo, insbesondere für GärfutterbereitungInfo
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Description
Bekannte Silos, auch solche, die aus Holzbohlen bestehen, sind verhältnismässig grosse, in der Regel zylindrische Gebäude mit einem Fassungsvermögen von 10 und mehr cbm. Infolgedessen sind diese Silos nur für grössere landwirtschaftliche Unternehmen geeignet. Wegen ihres gemauerten Bodens sind sie ortsfest, was hinsichtlich der vorliegenden Erfindungsaufgabe einen Nachteil bedeutet.
Der Erfindung liegt nämlich die Aufgabe zugrunde, Silos zu schaffen, die ihrer Ausbildung nach auch in Grössen herstellbar sind, die für kleinbäuerliche Betriebe, für Kleindsiedlerhöfe u.dgl. preislich und kapazitätsmässig ausnutzbar sind. Ausserdem zielt die Erfindung darauf hin, einen derartigen Kleinsilo ortsveränderlich zu machen, sodass er dem jeweiligen Bedarf entsprechend an der betreffenden Stelle aufgestellt werden kann. Dabei entsteht die weitere Aufgabe, einen Silo mit einem Boden auszurüsten, der einerseits ungemauert, aber im Hinblick auf den Siloinhalt tragfest genug ist, der andererseits gegen vorzeitigen Verderb durch Feuchtigkeit geschützt ist, und der derart mit dem Silo verbunden ist, dass dieser
an die jeweilige Bedarfsstelle gebracht werden kann.
Die Erfindung besteht deshalb in einem Kleinsilo, vornehmlich für Gärfutter-Bereitung, welche eine aus nut- und federartig, vorzugsweise rundfugig aneinander gereihten Holzbohlen bestehende Wand, einen im Abstand von der Aufstellfläche gehaltenen Holzboden und einen abnehmbaren Deckel aufweist. Dabei ist der Holzboden in eine innere Ringnut der Silowandung eingelassen und durch einige quer zur Richtung der Boden-Holzfasern gerichtete Stege unterstützend abgefangen. Ausserdem sind einige Wandungsbohlen zur Bildung von Oeffnungen zur Belüftung des unterhalb des Bodens befindlichen Raumes derart ausgebildet, dass sie in einem gewissen Abstand von der Aufstellfläche enden.
Durch die Erfindung ist somit ein Silo geschaffen, der es auch kleinen landwirtschaftlichen Betrieben, Kleinsiedlerhöfen, Haltern von wenigen Tieren usw. ermöglicht, die Futtersilierung durchzuführen. Ein solcher Silo ist in Serienfertigung, also fabrikmässig, herstellbar. Er kann daher als fertiges Gebilde geliefert und von dem Benutzer ohne fachmännische Hilfe überall aufgestellt werden. Infolge der festen Verbindung zwischen Boden und Wandung kann der Silo vor jeder Füllung an einen anderen Platz gestellt, aber auch nach der Lagerung an anderen Orten aufbewahrt werden.
Von besonderem Vorteil ist dabei, dass der Holzboden infolge seiner Unterfangstege der Belastung, die von dem Inhalt des Silos ausgeübt wird, zuverlässig gewachsen ist. Ebenso
fortschrittlich ist aber auch, dass dieser Holzboden eine dauernde Belüftung erfährt, also nicht stockig werden bzw. faulen kann. Dieser Vorteil ist im Hinblick auf den feuchten Inhalt des Silos von besonderer Bedeutung.
Um den im Silo sich ansammelnden Saft so schnell wie möglich unschädlich machen zu können, sind erfindungsgemäss in die Wandung des Silos und zwar in unterschiedlichen Abständen vom Boden mehrere Hülsen eingesetzt, die mittels Gewindestopfen verschliessbar sind. Diese Gewindestopfen sind derart ausgebildet, dass sie gegen den Gewindestutzen des Saftablassrohres ausgewechselt werden können. Es kann infolgedessen der Saftablass jeweils in der gerade notwendigen Höhenlage geschehen. Darüber hinaus bietet diese Ausbildung den Vorzug, dass durch die Hülsen nach Abnahme der Gewinde-Verschlusstopfen Messgeräte z.B. zum Messen der Temperatur o.dgl. oder andere Einsteckgeräte z.B. zum Einblasen von Kohlensäure o.dgl. eingeführt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Silo teilweise in Ansicht und teilweise im Längsschnitt, in
Fig. 2 einen Schnitt nach Schnittlinie A-B der Fig. 1, in
Fig. 3 einen Wandungsausschnitt mit Gewindehülse und Verschlusstopfen,
Fig. 4 einen Wandungsausschnitt mit Gewindehülse und Verschlusstopfen in anderer Ausbildung.
Der dargestellte Kleinsilo besitzt eine Wandung a, wel-
che aus mehreren, rundfugig ineinander greifenden Bohlen gebildet ist. In Fällen, in welchen sich die Bohlen nicht über die ganze Höhe der Wandung erstrecken, ist es zweckmässig, die Stossfugen der Bohlen versetzt anzuordnen, d.h. die Bohlen sind in Längsrichtung derart zusammenzufügen, dass jede zweite obere Bohle ein Stück weit zwischen zwei untere Bohlen hineinragt und umgekehrt. Die Bohlen sind durch eine Anzahl Reifen b zusammengehalten, die mittels Spannschlössern c nachgespannt werden können.
Die Entnahmeluke d der Silowandung ist mittels eines Deckels e verschliessbar, der mit Hilfe seiner beiden Querriegel f und g sowie der Schrauben h fest an die Silowandung angepresst werden kann. Der Deckel besitzt zweckmässig an seiner konischen Innenfläche eine Rille mit eingelagertem Dichtungsstrick.
Das Dach i ist ein aus mehreren Segmenten bestehender, vorzugsweise aber ein als Ganzes abnehmbarer und aufsetzbarer Deckel, zu dessen Befestigung die Schraube k dient.
Der ebenfalls hölzerne Siloboden l ist in die gargelartige Ringnut m der Wandung a eingelassen. Zwischen ihn und die Aufstellfläche sind mehrere, beim gezeichneten Ausführungsbeispiel zwei Stege n eingelegt, welche den Boden von unten her abstützen. Für solche Stege sind gewöhnliche Kanthölzer geeignet.
Während ein Teil der Wandungsbohlen bis auf die Aufstellfläche reicht, sind die übrigen Bohlen kürzer gehalten. Sie
enden bereits ein Stück von der Aufstellfläche entfernt. Zweckmässig ist es diese Anordnung bei jeder zweiten Bohle zu treffen. Infolgedessen sind zwischen je zwei Bohlen Oeffnungen o vorhanden, welche eine dauernde Belüftung des Raumes zwischen Boden und Aufstellfläche ermöglichen, sodass der Siloboden l nicht faulen kann.
In die Silowandung sind an mehreren Stellen Gewindehülsen p eingesetzt, welche mittels Gewindestopfen q verschliessbar sind. Dabei ist die Ausbildung der Gewindehülsen p so gewählt, dass in sie der Gewindestutzen des Saftablassrohres r hineinpasst. Wie das Ausführungsbeispiel in Fig. 4 zeigt, kann in die vorzugsweise konisch ausgebildete Gewindehülse w, welche in der Silowand eingeschraubt ist, eine Büchse s eingesetzt sein, welche an ihrem überstehenden Teil t mit Schlüsselflächen, beispielsweise mit einem Vierkant, versehen ist. In der Büchse s ist zweckmässig mit Gasgewinde der Verschlussstopfen q einsteckbar, der ebenfalls einen überstehenden Kopf v mit Schlüsselflächen aufweist.
Zwischen die Hülse w und die Büchse s wird zweckmässig eine Dichtungsschicht, z.B. ein Gewebestreifen, eingelassen.
In der Regel ist der Saftablauf möglichst weit unten vorgesehen. Es kann aber, wenn sich das Futter so festsetzt, dass der Saft nicht bis zu den unteren Auslassöffnungen durchdringt, das Saftablaufrohr in eine höher gelegene Gewindehülse p bzw. w, s nach Abnahme des Verschlusstopfens q eingesetzt werden. Es ist also die Saftabnehme in jeder Höhenlage möglich. Im übrigen gestatten die erfindungsgemäss in die
Wandung eingelassenen und sie durchsetzenden Gewindehülsen p bzw. w, s ausserdem, dass nach Abnahme des Verschlusstopfens q eine Messonde für Temperaturmessung und eine Einlassonde für das Einblasen von Kohlensäure oder sonstige zur Ueberwachung des Siloinhalts dienende Geräte eingeführt werden können. Es ist daher die laufende Kontrolle der Futtergärung möglich, ohne dass die Entnahmeluke geöffnet oder das Dach abgenommen zu werden braucht.
Wenn der neue Silo in einem Gebäude aufgestellt wird, so ist der Deckel i entbehrlich. Erfolgt die Aufstellung im Freien, so muss die Abdeckung des Silos mittels eines Daches erfolgen. Im letzteren Falle kann es ausserdem ratsam sein, mit Hilfe geeigneter Bodenanker den Silo so festzulegen, dass er nicht vom Wind umgeworfen werden kann.
Claims (5)
1) Silo insbesondere für Gärfutter-Bereitung, dadurch gekennzeichnet, dass er eine aus nut- und federartig, vorzugsweise rundfugig aneinandergereihten Holzbohlen bestehende Wand (a), einen im Abstand von der Aufstellfläche gehaltenen Holzboden (l) und einen abnehmbaren Deckel (i) aufweist.
2) Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzboden (l) in eine innere Ringnut (m) der Wandung eingelassen und mit einigen quer zur Richtung seiner Faser gerichteten Stegen (n) unterlegt ist.
3) Silo nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass einige Wandungsbohlen zur Bildung von Oeffnungen (o) zur Belüftung des unterhalb des Bodens befindlichen Raumes im Abstand von der Aufstellfläche enden.
4) Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, die Silowandung in unterschiedlicher Höhe durchsetzende, durch Verschlusstopfen (q) verschliessbare Hülsen (p bzw. w) angeordnet sind.
5) Silo nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Silowandung eine vorzugsweise konische Gewindehülse (w) aufweist, in welcher eine mit überstehenden Schlüsselflächen (t) versehene Gewindebüchse (s) angeordnet ist, die zweckmässig einen einschraubbaren Verschlusstopfen (q) besitzt, dessen überstehender Kopf ebenfalls mit Schlüsselflächen (v) versehen ist.
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