DEP0039180DA - Vorrichtung zur Prüfung der Zündanlage von Motoren mit elektrischer Funkenzündung - Google Patents

Vorrichtung zur Prüfung der Zündanlage von Motoren mit elektrischer Funkenzündung

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DEP0039180DA
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DE
Germany
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ignition
spark
ignition system
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engines
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Dr.-Ing. Himmelreicher
Original Assignee
Himmelreicher, Werner, Dr.-Ing., Tübingen
Publication date

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Description

Torrichtang sur Prüfung der Zündanlage von Motoren
mit elektrischer Funkenzündung*
Bie Prilfang der Zündanlage von Motoren mit elektrischer limkensundung (z»B* der Otto-Mo tore von Kraftwagen) wird im allgemeinen so vor genommen 9 daß bei äJs& in Umdrehung Tersetsten Motor (seBe durch Betätigung des Anlassers^ Laufen» lassen mit eigener Iraft) festgestellt wirÄs öl) bei jedem Sylinder an der srar Mittelelektrode der Zündkerze führenden Leitung Spannungs~Stögse ausreichender GrSsee auftreten®
Pies kann s# B, mit Hilfe einer Gasentladungsröhre ge~
Pies© äat jeaocn den !achtel!» daB sie nur erkennen o"b ein gewisser Mindestwert 9 der aus praktischen
seiar tief gelegt wirdf überscnritten wird* Sie läßt nickt erkennenf οι) und welche SpannuagsreserTen rorhanden einde ferner gestattet sie auch, kein Urteil darüber f wie groß der six dem Spannungs-Stoss gehörige Leistungebetrag ist·
Diesen lachteil vermeidet ein Terfahrenj bei dem äae Ziliaä» Bpanmmg flhrenae Kabel you der Xerae gelöst t in geeignetem Abstand you der 2ilai.kerse oder lasse festgehalten und der dort überspringende ihanke beobachtet wird« Abgesehen daTOiij äaß diese Beobachtung bei TerschiedeneiL der handelsüblicheji AbsehiuSorga&e für Zündleitungen nicht möglieh ist, läßt es sieh auch bei äusserster Torsicht nicht vermeiden^ daß der die Prüfung Ausführende elektrische Schläge au spüren be~ koiMits tie j wenn auch niüht lebensgefährIiGh9 so doch äusserst unangenehm sind*
Dieselben lach teile gelten für das Verfahren* einseine Zündstroultreise dadurch au prüfen^ daß man bei laufendem Motor nacheinander die 2ündkersen kura, schließt und jeweils die Auswirkung auf den Lauf des Motors beobachtet·
Die nachstehend beschriebene Yorriehtung vermeidet die lachteile der beschriebenen Terfahren und gestattet i0f9 in einem Arbeitsgang nacheinander die Höhe der Zün^annung, die von der ^ündstromguelle gelieferte Leistung und Sie elektrischen Eigenschaften der 2ündkerse zu beurteilen* ohne S-efährdung
Vorrichtung zur !Prüfung der anlage τοη Motoren mit elektrisclier !kti
der prüfenden Persont und ohne daß der Prüfling während der Prüfung zugänglich ist« Letzteres ist besonder® sur grensung von intermittierend« auftretenden Störungen wesentlich^ da diese häufig nur während längerer Probefahrten festgestellt -werden können«
Die Vorrichtung "besteht aus einem Gerät* das drei Funkenstrecken enthält, die von aussen stetig veränderlich sinde Bas Gerät wird mit Hilfe zweier Leitungen oder auch nur einer Leitung und einer AnsehluBklemme oder dergl, in die von der Zun&stromquelle zur Zündkerze führende Leitung eingeschaltet«, Eine dritte Leitung Terbindet das &erät mit Motormasses
Die Wirkungsweise des Gerätes soll anhand der Abbildungen 1-4 erläutert werden*
Äußer den beiden feststehenden* mit der Motormasoe "verbundenes Elektroden (a) und (d) enthält das Gerät die "beiden HoGh-* spannungsmässig hinreichend gegeneinander und s&qqxl Masse lsolierten? beweglichen Elektroden (Ia) und (e)e Me SleJfctrode (e) ist so angeordnet, daß eie τοη dem !Träger der Elektrode (t)5 in lichtung auf die Elektrode (ö) su aitgenoiamen wird* sobald sieh (b) und (c) auf einen geringen fllDstand genähert haben»
In der Auegangs-Steilung (AW* 1} steht ("b) in Ter"bindung mit (a)s die Zündung des sur üntersuchang stehenden Zylinders ist kur age schlossen· 2ur Prüfuög wird die Zündanlage in !Tätigkeit gesetzt und durch Betätigen eines Heiseis oder dergleichen ("b) von (a) weg auf (c) su bewegte Sofern die Eündstrom erzeugende Anlage in Ordnung ist, wird zwischen (a) und (Tu) ein lunkeniitergang stattfinden (AVbe2)e Die Schlagweite ist umso grosser 9 je "besser der Zustand der Geräts ist* die am Zustandekommen und an der Verteilung beim. Weiterleitung der Zündspannung mitwirken» Außerdem läßt das Ausgehen des Funksns wesentliche Schlüsse auf den Leistungsumsatz im Zündfunken zu«
1st mit fortschreitender Bewegung der Abstand zwischen ("b) und (^) hinreichend klein geworden, so beginnt der funke
Vorrichtung sur Prüfung der anlage you Motoren mit elektrische ar luiikenzilndunge
wischen (b) und (o) übersraspringen (Abb»?) und zeigt dadurch sxLf dal der Weg über die Zuleitung zur Kerze und weiter an Masse für den Zün&strom frei ist* Kurs ehe sich (b) und (c) berühren 9 setzt 9 wie oben schon erwähntf sieh auch (c) in Bewegung in !Richtung auf (d)# Unterschreitet der Abstand zwischen (e) und (δ) einen ge?/issen Wert9 so beginnt der lunte.® seinen feg über diese Elektroden anstatt über die Eerse zu nehmen» Dieser Wert läßt damit Eüeksehlüsee zu bxlI die Höhe der Spannung* die sich an der ZüncLicerae Tor Beginn des Zian&funkens aufbaute Er gibt ein laß für den Isolationsanstand der Kerze» und darüber Mnaus bei einwandfreier Kerze ein Bild ron der Kompression des Zylinders» dessen 2-ündanlage sur Prüfung steht,
Koamen schliesalich (c) und (d) aur Bör-ährungs bo ist die Zund kerae kuragesohlossen, sodaß die Beobachtting des liotorlaufes Bticlcsohltlsae auf den Beitrag des fraglichen Zylinders sum &esamt-DrehsLoment des Motors auläßt«
ßrundsätalich köjinte man darauf yeasiohten* die !leltferoden-(b) und (c) als iunkenstrecke eussubilden· Man würde damit allerdings auf die wertvolle Möglichkeit Yersichten, bei laufendes Motor das regelmässige Arbeiten der Zündanlage überwachen au könnens wie dies an dem J'unkenübergang zwischen den im Abstand von Bruchteilen eines Millimeters verbleibenden Elektroden (b) und (c) möglich ist» l)®x ßündvorgeflg an der Ker^e selbst wird durch diese Torfunkens trecke kaum beeinflußt·
um die Prüfung mehxtreT Zündkerzen bezw» Zylinder in einem Arbeitsgang vornehmen su können^ ist es aweckmässig? eine entsprechende Zahl der fresschriebenen Vorrichtungen 2u einem ©erät su vereinigen9 die dann natürlich nur eine gemeinsame AnschluBleitang zur Motormasse benötigen«
Stattet man das Gerät mit hinreichend langen Anschluß-Leitungen sus j( so kann es außerhalb des Mo tor »Baume ss s« Be im IPührer-HaUS9 angeordnet werden« Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben» den Bilndvorgang auch z. Bt während der Probefahrt laufend zu überwachen« Letzteres ist vor allem dann wichtig» wenn es

Claims (3)

Vorrichtung zur Prüfung der 2ündanlage von Eotoren mit elektrischer Ihinkensündung β sich darum handelts Störungen in der Zündanlage grensen, wenn diese nor Zeitweise $ B9 B„ bei "bestimmten !Temperaturen oder Betriebsauständen des Motors auftreten* Siam Schirfcs äer Verbindungssteile zwischen der Geräte» Iieitung und der zur Ziinästromquelle führendem/Leitung ist auf ersterer eine Schutzhülse aus Isoliermaterial verschieb bar so auge ordnet, daß sie infolge Haftreilausag an äeder Stelle der Leitung festhält,(Al)Ia*5)β Sie wirds nachdem die Yerblndung hergestellt 1st, üTser die ?er"bindungsstelle g©- schoisen und verhindert sof daß ttbersehläge gegen stat tf indene
1) Torrichtuag sur Prüfung der Zündanlage τοη Motoren mit elektrischer Punkenstinduagi gekennseiokioet dadiarchsi daß in ihr mehrere* z. Be drei Funkenstrecken mit stetig veränderlichem Slektrodenabsstand vereinigt sin&^ β*»νο «öÄsijig mit der Zündspannung "beschickt! eine zweite z sie Vorfunkenstrecke vor die zn prüfende Zündkerze g@— eine dritte z» £e parallel su dieser Eerze
2) Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Yeretellung der Funkenstrecke zwangsläufig oder kraftschlüssig "bei Betätigung nur eineö Hebels, Drehknopfss oder dergleichen erfolgt, der so angeordnet ist, daß zunächst die mit Sund spannung beschickte Funkenstrecke vergrössertf dann a* B* die Vorfunkenstrecke verkleinert und schliesslxchj ehe sie auto völligen Kurzschluß gekommen ist, auch s» B» die Parallelfunkenstreoke sur Eerse "bis zum völligen Kurzschluß stetig verkleinert wird, woftel bei Umkehrung des Betätigungssinnes diese Vorgänge in umgekehrtem Sinn und Reihenfolge ablaufen«
3) Vorrichtung nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung von Hemmen oder dergl* die leitungen, welche die Verbindung zwischen dem ÄüadstroiaJireis und dem &erät herstellen, wohl im Innern des Gerätes in "bekannter Weise mittels Sehellen oder dergl» gehaltert sind, daß Jedoch die metallischen Ädern dieser Leitungen unmittelbar oder nach Verlängerung durch "besonders flexible
Motoren alt elektrischer
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