DEP0039026DA - Verfahren und Vorrichtung zum Entladen von stückigem Gut aus Fahrzeugen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Entladen von stückigem Gut aus Fahrzeugen.Info
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Description
PATENTANWALT
DiPi.-ing. ALFRED MAXTON lindenstr.2O RUF 2/4038
ti
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der ein© Überwachung der Bes chaff enheit der Ladung in ihren Einzelteilen ohne weiteres möglich ist und ohne daß der
Entladunssvorgang allzulange währt* Die Erfindung bezieht sich dabei In erster Linie auf ein Sntlaäeyerfahren und eine
Verrichtung, die für die Zuckerräbeniadustrie geeignet sind und dabei wiederum in erster Linie auf dae SftELaden
von Straßenfahrzeugen, wie Karren, Pferdefuhrwerken und Lastkraftwagen sowie deren Anhänger, ohne sich indessen
hierauf 213, "beschränken»
S-emäß der Erfindung wird vorgeschlagen, di$ Entlactaxg in der ¥eise vorzunehmen, daß eine vorzugsweise waagerecht
liegende Schnecke nach Öffnen einer Seitenwand dee Pulir~ von ohen nach unten langsam forts öhxeitend in das
eingeführt unä darnach vorzugsweise von der einen ■wancr ° wand
Stirn pis ssur gegenüberliegenden Stirn)tors oberhalb der Ladefläche seitlich bewegt wird« Die 0ohneä£6 k ^im. dabei
keine ortsfesten seitlichen Wandungen haben* Die Ftihrimg des (Jutes wird anfangs durch die ©ine der herausgenommenen
benachbarten Wand gebildet, sowie diareh daa imterhalb und auf der anderen Seite der Schneöke befindliche Qu%t während
bei Absenken der Schnecke das Gut von der Seite zu η&,ί&ι—
rutscht τΐηά auch von oben gefördert wird und die Schnecke
sieh danach von der einen Seite zur anderen Seite bewegt und bei seitlicher Arbeit den gesamten lagen entlädt» Bie
Schffiutzanteile können bsi dieser kontinuierlichen Entladung auegezeichnet festgelegt werden.
Bine Vorrichtung zur Ausübung des erfinduagsgemäßen ?erfahrens möge beispielsweise durch einen fahrbaren Portal—
oder Bockkran dargestellt werden» wobei dieser entweder auf Schienen* vorsugsveiee aber auf Eaupen, bei kleineren
Ausftihnmgen auch auf EEdem beweglich sein möge. Dieser Portal- oder Bockkran, der in Sonderfällen naturgemäß auch
durch eine andere Kxanfona ersetzt werden mag und auch nicht unbedingt fahrbar zu sein brauchtt soll vor allen Dingen
eine
sine kaufkatz© "bekannter Konstruktion haben» an der aber anstelle einer Winde imd eines Kxanhaksns eine nach -unten
absenkbare und in der I-raagereeifen um mindestens 9o Grad schwenkbare Schnecke angeordnet ist* Die Höheneinstellung
der Schnecke Eiag dabei über eine Bttbspindel oder auf andere Weise z.B. auch über binden oder pneumatische Yar·»
richtungeii möglich gemacht werden, xmä die Schwenkbewegung soll deshalb um mindestens 9ο Grad vorzunehmen OeLn1 damit
"beim !anfahren eines Fuhrwerkes unter das Prcrtal die Möglichkeit besteht» eine seitliche Wand aus dem Fuhrwerk
Der Winkel von 9o ©rad stellt also keines-* eins bindende Angab© dar» Sein© Q-röße richtet sich
vielmehr nach den jeweiligen Yerhältnlssen» E0 soll ggf* auch mgöliöh sein, diesen Schweaicwinkel in Teilbeträgen «in~
augtellea» ferner kann eine Einstellmöglichteit der in der Waagerechten erwünscht sein tin«! Torgesehöa
Schnecke söge Woev ein© Eutsche oder dergleichen das in ain-θ 2ransportTorrioht*ang gebenfw@lehe die weitere
Beförderung tibernimEit. Dies© fransport^orrichtting ist parallel zur Portalöffmmg Yorsueehenj. Szwe der Kran entsprechend
zur Traneportvorrichtung einanastellen. Die Torrichttmg mag innerhalb oder aiißerhalb, ziaiaindest aber seitlich
der öffnung, angeordnet sein» um dem ff-üjghrwerk den nötigen Platz; zu
QemäB weiterer Ausbildung der Erfindung soll das fa?a»B~ portband als Zubringerband su einem bereits vorhandenen,
Transportmittel, 2»B» zu einem zut Htibenschwemm© filhrenäen H&upttransportband ausgebildet sein. Bies empfiehlt eich
allein aus Q-rtinden der Eohenanordnryag der Seile gegeneinaai der mnd ihrer seitlichen Abstände, am es oft nicht möglich
ist, die Rutsche von der Kante des Fuhrwerkes bis auf das weiter entfernt gelegaae Ijransportband zu verlegen. Man
kann durch Einschalten des Zubringerbandes sowohl ^ede Höhenlage überbrücken als auch die Sehnecke als empfindlichstes
Teil der Vorrichtung möglichst klein halten*
Die
Die Rutsche soll In "besonderer Veise ausgebildet sein, so daß nie anstelle der herausaimehmenden Seitenwand des
Fuhrwerkes tritt und swei vorzugsweise einstellbare Leit— wände aufweist, die gege&nenfalls in die Seitenwand des
Rührwerkes eingehängt werden können,, oder aber auch mit der Butaehe· selbst verbunden sein mögen. 33s ist indessen
auch möglich, "besondere Fuhrwerke mit einer Seiten- oder HinterMappe zu verseilen» die unmittelbar als Rutsche in
diesem Sinne ausgebildet ist, die entsprechende Länge aufweist und mit den seitlichen Leitwand©!! versehen ist.
Schließlich soll nooh ein rechtwinklig ang®aränet&B vxiä entsprediend ausgebildet®« Qmerband vorgesehen sein, das entweder heb- und senkbar oder hochaohwenkbar
aein soll imd in hochgehobenem oder ausgeschwenktem gxists&d die Durchfahrt freigibt % so daß a.B» ein mach
hinten au entladender Wagen oder Karren eingefahren werden kmrn.) während nach dem Binfahr =n das land gesenkt und
hinter© Klappe geöffnet werden kann*
In der 2eiehung ist schematised ^in Beispiel für ein®
der Erfindung dargestellt, und swar
Abb. 1 ein© erfindtmgsgößiäße EntladungsvorrichtOng in der Torderanei oht *
Abb* 2 gibt eine Aufsicht srur Abb* I wieder»
Abb. 3 enthält eine Darstellung, desQuertransportbaades
Al
entsprechend der Ansicht gemäß Äbbe 1 Tand
Abb. 4 ein© Ansicht dieses feiles in ßichtting dee Pfeiles I? der Abb. 3.
Der Portalkran Io gemäß Abb. 1 ist mit cwei Ranpenbändem 11 ve- sahen und mittels «ines nicht dargestellten Elektromotors
fahrbar, Br trägt auf seiner Brücke 32^ eine laufkatze 131 die an ihrem Ende einen Fahrmotor 14 hat, Bine in der
Laufkatze
laufkatze gelagerte, aus si elitäre Spindel 15 wird über einen Hubmotor 15 betätigt* An ihrem unteren Ende "befindet
sich ein Qeriiet 17 zur Aufnahme der Sclmeeke 18. Auf dem Gerüst ist ein Motor 19 zum Schwenken der Scimeolce 18 angeordnet,
während gleichfalls am deriist ein weitererHotar 2o sur Drehung der Schnecke dient. Das Wagengeeteilt ist
"bei 21 iaigedeiitet und nach der linken Seite zu geöffnet* An der offenen Seite ist sine Rutsche 22 aufgelegt, die mit
Lsitenwänien 23 ausgestattet ist. Diese liegt auf dem Hand 24 eirtf s Zubringerbpndes 25 &i*f» da§8 wie aus &$b» 2 eraiöhtlieh,»
auf ein zur Schweme föhrföiidee fransporfebsnä 26 entlädt* Dieses Transportband befindet sich außerhalb des
Portals, Q-eaäB ^BK 3 ist dem Euforingerband 25 ein Qu©r"band 27 beigeordnet, das um den Lagerpunict 28 schwenkbar ist und
mittels Wind© 29 über den Seilzug 3ο angehoben werden kann»
Claims (4)
1. Verfahren zum Entladen von stückigem Gut, wie z,B, Zuckerrübe**/ aus Fahrzeugen aller Art» dadurch, g θ k β η η-s
ei ohne tr daß eine vorsugsweise waagerecht liegend© Schnecke nach öffnen oiner Seiten- oder stirnwand des
"Fuhrwerkes von o"ben langsam nach' unten fortschreitend in das Gut eingeführt und vorzugsweise von einer "bis
zur gegenüberliegenden Stirnwand über di© Ladefläche seitwärts bewegt wird»
2# Vo richtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruchl, gekentia eichne t durch einen aal Raupen, Schienen,
Eädorn oder dergleichen fahrbaren Portal«, Bockkran(lo) oder dergleichen, dessen laufkatze §13) eine nach unten absenkbare
und in der Waagerechten um mindestens 9ο Grad ■*· auch in belieb ige&n Teilbeträgen - schwenkbare »Schnecke (18)
aufweist, deren hinteres Ende sich über einem parallel zur Portalöffnung und seitlich angeordneten Zubringerband
(25) befindet» welches dao (krfc auf eine Transportvorrichtung fördert, a«B. ©in zur Schwemme einer Zuckerfabrik
führendes Transportband (26) das sich gleichseitig mit dem Kran bewegt*
3» Vorrichtung nach Anspruch 2» gekennzei ohnet dtirch eine vorzugsweise rutschenartige Auflagevorrichtung
(22) über dem Zubringerband (25) » auf wolehe die herauszunehmende Seitenwand des "Fuhrwerkes heruntergeklappt werden
kannt sowie awei vorzugsweise einstellbare Leitwand© (23), die einhängbar sind* gegebenenfalls am Fahrzeug angeordnet
sein können und ein seitliches Herausfallen des Gutes über die heruntergeklappte Seitenwand verhindern»
4. Vorrichtung naßh Anspruch. 3» gekennsei ohnot du oh ein zusätzlich. ss rechtwinklig sum 2ubringerband verlaufendes
Band (27) das heb- und senkbar oder hoohseliwsnkbar ist z.B» mittels einer Winde (29) oder dergleichen*
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