DEP0038562DA - Reihenableger für Kartoffelerntemaschinen - Google Patents
Reihenableger für KartoffelerntemaschinenInfo
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Description
Die Reihenableger bekannter Konstruktionen, die entweder mit einem Kartoffelroder fest verbunden sind oder für diesen ein loses Anhängegerät darstellen, sind so ausgebildet, dass alle ihre Siebstäbe in der Achsrichtung der Siebtrommel, also in der gleichen Richtung liegen, in der der auszusiebende Kartoffeldamm in die Trommel eingeworfen wird und in der auch die abgesiebten Kartoffeln aus der Trommel herausrollen.
Diese bekannte Bauart der Reihenableger hat verschiedene wesentliche Nachteile. Insbesondere findet das abzusiebende Gut an den Siebstäben nur wenig Widerstand, weil es während seines Aufenthaltes in der Siebtrommel weitgehend nur auf den in der Achsrichtung liegenden Siebstäben entlang gleitet und somit von diesen in verhältnismäßig nur geringem Ausmaße beeinflußt wird. Außerdem aber können die in der bekannten Art angeordneten Siebstäbe nicht parallel zueinander liegen, vielmehr verengt sich ihr ge-
genseitiger Abstand vom vorderen Trommelrande nach der Trommelmitte hin um einen erheblichen Betrag. Das bedeutet aber, dass die gesamte Siebfläche nicht gleichmäßig ausgebildet sein kann, und dass sich deshalb mit ihr unter keinen Umständen der beste Wirkungsgrad beim Siebvorgang erreichen läßt.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, dass die Siebstäbe an der Siebtrommel quer zur Einschleuderrichtung des Kartoffeldammes in die Siebtrommel, bzw. quer zur Ausfallrichtung der Kartoffeln aus der Siebtrommel angeordnet sind.
Dabei ist es zweckmäßig, dass die ganze Siebfläche durch eine durchlaufende und vorteilhaft aus Federstahl bestehende Spirale gebildet ist, die an den Speichen der Trommel befestigt ist.
Ausserdem ist es vorteilhaft, wenn der gegenseitige Abstand der quer angeordneten Siebstäbe, im speziellen Fall der Drahtwindungen, überall gleich groß ist.
Schließlich ist es empfehlenswert, dass die durchgehende Spirale an allen ihren Anlagestellen an den Speichen der Siebtrommel von innen durchgesetzt ist und mit der erhabenen Seite jeder durchgesetzten Stelle in eine entsprechende Bohrung der Speichen hineinragt, während in ihre vertiefte Seite je eine Drahtklammer eingehängt ist, deren beide Schenkel durch die Bohrung in der Trommelspeiche hindurchgeführt und auf deren vorteilhaft in der
Längsrichtung genutetem Rücken umgebogen sind. Zu diesem Zwecke können die Speichen der Siebtrommel ein nach aussen offenes Halbrundhohlprofil aufweisen.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt den neuen Reihenableger im Grundriß,
Fig. 2 in der Seitenansicht.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Befestigungsart der Drahtspirale an einer Trommelspeiche in drei verschiedenen Ansichten.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht ein Reihenableger für einen Kartoffelroder aus einer mit einer Achsbohrung a versehenen Nabe b, an der sechs radial gerichtete Speichen c angeordnet sind. Diese weisen, wie insbesondere die Fig. 3 im Querschnitt erkennen läßt, ein Halbrundhohlprofil auf.
Innerhalb dieser Speichen ist eine durchlaufende Spirale d aus Stahldraht derart angeordnet, dass die einzelnen Spiralwindungen überall den gleichen Abstand voneinander haben. Die Befestigung der Spiralwindungen an den Speichen c ist mit Hilfe von Drahtklammern e erzielt, die die Spirale umgreifen und mit ihren Schenkeln durch eine Bohrung f (Fig. 3 und 4) einer Speiche c hindurchgeführt sind, auf deren Rückseite die Schenkelenden durch Umbiegen gesichert sind.
Gemäß der dargestellten Ausführungsform der Erfin-
dung ist die Drahtspirale jeweils an ihren Anlagestellen an den Speichen c der Siebtrommel nach innen durchgesetzt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Drahtklammern an diesen Stellen in die dadurch gebildeten Vertiefungen einzuhängen und die erhabenen Seiten dieser Stellen in die entsprechenden Bohrungen f der Speichen c einzulegen. Auf diese Weise wird ein Verrutschen der Spiralgänge auf den Speichen c in Achsrichtung mit Sicherheit verhindert.
Es ist offensichtlich, dass mit einer solchen Siebtrommel gegenüber älteren Konstruktionen eine wesentlich wirksamere Absiebung erzielt werden kann. Wird nämlich der Kartoffeldamm in die Trommel geworden, so gleitet er beim Auffallen auf die Siebstäbe nicht mehr praktisch wirkungslos auf diesen entlang, sondern er trifft überall auf Widerstände, die durch die quer zur Wurfrichtung stehenden Siebstäbe gebildet sind. Ebenso gleiten die abzusiebenden Kartoffeln auch nicht mehr wie bisher ohne äussere Einwirkung auf den Siebvorgang auf den in der Auswurfrichtung liegenden Siebstäben aus der Trommel heraus, sondern sie können diesen Weg nur über die auch in diesem Fall als hintereinander angeordnete Widerstände wirkenden, quer gestellten Siebstäbe finden. Dadurch findet ein wirksames Absieben statt.
Die Parallelanordnung der sämtlichen Siebstäbe, d.h. bei der gewählten Ausführungsform der einzelnen Spiralgänge zueinander, bietet ausserdem den Vorteil einer gleichmäßigen Siebarbeit auf der ganzen Trommelfläche, wodurch der höch-
ste zu erzielende Wirkungsgrad der Vorrichtung gewährleistet ist.
Die Wahl einer durchlaufenden Spirale bietet eine Reihe besonderer Vorteile. In erster Linie läßt sich ein solches Element einfacher und billiger herstellen als eine große Anzahl einzelner Teile, wie verhältnismäßig kurze Siebstäbe, die alle besonders zugeschnitten und geformt werden müssen, der Zusammenbau läßt sich auch viel schneller, einfacher und mit weniger Hilfselementen durchführen, als bei vielen Einzelstäben. Ausserdem wird aber eine Siebtrommel mit einer solchen durchgehenden Spirale in ihrer Gesamtkonstruktion stabiler und gegenüber mechanischen Beanspruchungen widerstandsfähiger und federnder als eine aus vielen Teilen zusammengesetzte Trommel. Schließlich vermeidet eine solche Spirale im Gegensatz zu anderen Konstruktionen weitgehend vorstehende Ecken, Kanten und Haken, die leicht zur Beschädigung des abzusiebenden Gutes führen, dagegen über Unkräuter und andere auszusiebende Bestandteile festhalten können, die die Siebfläche verstopfen, dadurch die Arbeit erschweren und den Wirkungsgrad des Siebvorganges herabsetzen.
Claims (5)
1. Reihenableger für Kartoffelerntemaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebstäbe an der Siebtrommel quer zur Einschleuderrichtung des Kartoffeldamms in
die Siebtrommel, bzw. quer zur Ausfallrichtung der Kartoffeln aus der Siebtrommel angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebfläche durch eine durchlaufende und vorteilhaft aus Federstahl bestehende Spirale gebildet ist, die sich gegen die Speichen (c) der Siebtrommel abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der parallel zueinander angeordneten Siebstäbe, z.B. der Drahtwindungen einer durchlaufenden Spirale, überall gleich ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spirale an allen ihren Anlagestellen an den Speichen (c) der Siebtrommel nach innen durchgesetzt ist und mit der erhabenen Seite jeder durchgesetzten Stelle in eine entsprechende Bohrung (f) einer Speiche (c) hineinragt, während in ihre vertiefte Seite je eine Drahtklammer eingehängt ist, deren beide Schenkel durch die Bohrung (f) in der Trommelspeiche hindurchgeführt und auf deren vorteilhaft in der Längsrichtung genuteten Rücken umgebogen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichen (c) der Siebtrommel ein nach außen offenes Halbrundhohlprofil aufweisen.
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