DEP0038355DA - Unter Federdruck stehender beweglicher Kontakt für elektrische Schalter - Google Patents
Unter Federdruck stehender beweglicher Kontakt für elektrische SchalterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kontakte für elektrische Schalter und insbesondere auf bewegliche Kontakte an Ein- und Ausschaltern; sie hat in erster Linie die Schaffung einer verbesserten Bauart derartiger Kontakte zum Gegenstand, bei der das Prellen des Kontaktes bei seinem Auftreffen auf die zugeordneten feststehenden Kontakte auf ein Mindestmass herabgesetzt und dadurch die Lichtbogenbildung und die damit verbundene Abnutzung verringert wird.
Gemäss der Erfindung ist ein unter Federdruck stehender beweglicher Kontakt aus dünnem Metallblech hergestellt, das durch die Ausbildung von Flanschen, Rippen oder dergleichen verstärkt ist. Die Feder ist geeignet, den beweglichen Kontakt mit seinen feststehenden Gegenkontakten in Berührung zu halten, unter Überwindung des Rückprallens des ersteren beim Herstellen des Kontaktes. Die Schaffung eines dünnen Kontaktes, der vorzugsweise aus Kupfer hergestellt ist, ergibt eine verhältnismässig leichte Masse, die der Vermeidung des Prellens dienlich ist, während die verstärkte Formgebung eine hinreichende Steifigkeit erteilt, um die Verwendung von dünnem Metall zu ermöglichen.
Der Kontakt wird aus dem dünnsten Metall hergestellt, das im Einklang steht mit seiner Leitfähigkeit, das heisst, noch einen aureichenden Querschnitt für die erforderliche Strombelastung bietet, wobei dem Kontakt trotz der dünnen Blechstärke die mechanische Festigkeit durch die erwähnte Formgebung mittels Flanschen bzw. Rändern, Rippen oder dergleichen erteilt wird. Diese Formgebungen ermöglichen die Verwendung des verhältnismässig weichen Metalls Kupfer, das ein guter Stromleiter ist.
Als Beispiel sei ein Anlasschalter für Elektromotoren für 15 Ampere Belastung genannt, für dessen Kontakte bisher eine Metalldicke von der Grössenordnung von 2 mm und eine Gesamtbreite von 7 bis 8 mm vorzusehen war, wobei diese Breite für die Anbringung der Kontaktknöpfe aus Silber erforderlich ist. Gemäss der Erfindung haben die Kontakte für einen derartigen Schalter nur eine Dicke von etwa 0,4 bis 0,5 mm.
Die erfindungsgemäss vorgesehenen Verbesserungen ermöglichen, die Kontakte für höhere Stromstärken zu verwenden, ohne ihre Wirksamkeit zu beeinträchtigen. Ferner ist die Lebensdauer der Kontakte verlängert und damit die Notwendigkeit ihrer Erneuerung und Auswechselung verringert. Durch die Herstellung der Kontakte aus dünnem Blech mit Verstärkung desselben durch besondere Formgebung erhält man ausserdem eine grosse Oberfläche im Verhältnis zur Masse, wodurch die Wärmeabführung gesteigert wird.
Zum leichteren Verständnis der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel eines beweglichen Kontaktträgers für einen dreipoligen Schalter in den Abbildungen dargestellt und nachstehend beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine schaubildliche Darstellung mit abgenommenen Teilen;
Fig. 3 einen Seitenriss im Schnitt mit Andeutung der feststehenden Kontakte und der anhängenden Teile in strich-punktierten Linien;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3;
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform des beweglichen Kontakts.
(Fig. 2 bis 6 sind in grösserem Maßstab als Fig. 1 dargestellt.)
Gemäss Fig. 1 bis 5 ist der isolierende Träger a mit drei senkrechten Aussparungen a' versehen, in denen je ein beweglicher Kontakt b angebracht ist, an deren beiden Enden je ein Silberknopf c angenietet ist, der an einem feststehenden Kontakt d zur Anlage kommen soll. Jeder bewegliche Kontakt ist aus einem dünnen schmalen Streifen hergestellt, dessen Kanten derart umgebogen sind, dass Flansche bzw. Krempen e entstehen, die dem Kontakt Steifigkeit und Festigkeit erteilen und einen Kontakt von rinnenförmigem Querschnitt erzeugen, wobei der Kontakt auch aus gezogenem Profil hergestellt werden kann. Die flachen Aussenflächen dieser Flansche gewährleisten eine glatte Führung des Kontaktes an den Seitenwänden der Kammern oder Aussparungen a'. In kurzem Abstand innerhalb der Kontaktknöpfe dringen Stäbchen f frei durch den Kontakt, die Halter für Schraubendruckfedern g bilden. Jedes Stäbchen kann die Form eines flachen Pfeils besitzen, dessen
schmälerer Schaft von der Schraubenfeder umgeben ist. Der Kopf des Pfeils wird durch einen Schlitz i im Gehäuse geführt, während das Stäbchen sich in waagerechter Lage befindet, wie im oberen Teil der Fig. 2 dargestellt ist. Das Stäbchen wird dann in die im unteren Teil der Figur dargestellte senkrechte Lage gedreht und sein Kopf wird durch einen schlüssellochartigen Schlitz k im Kontakt geführt, worauf das Stäbchen wiederum in die waagerechte Lage gedreht wird, um den Kontakt nachgiebig an dem Träger zu befestigen. Jeder Kontakt kann eine Ausbauchung oder Krümmung b' in der Umgebung des Schlüssellocschlitzes aufweisen.
Bei der in Fig. 6 dargestellten abgeänderten Ausführungsform der Erfindung ist der Kontaktstreifen ausser den umgebogenen Flanschen an den Seiten auch an seinen Enden mit abgebogenen Flanschen m ausgebildet. Diese Endflanschen können Anschläge für in dem Kanal untergebrachte Blattfedern bilden. Die Flanschen können durch Biegen des Streifens oder durch einen Ziehvorgang hergestellt werden.
Anstatt den Streifen durch Ausbildung von Flanschen zu verstärken, kann er mit einer Vertiefung oder Sicke versehen werden, die längs einer mittleren Längslinie verläuft. Statt dessen können auch andere Erhebungen zu demselben Zweck vorgesehen werden.
Claims (5)
1. Unter Federdruck stehender beweglicher Kontakt für elektrische Schalter, gekennzeichnet durch ein durch Flanschen, Rippen oder dergleichen verstärktes dünnes Metallblech.
2. Unter Federdruck stehender beweglicher Kontakt für elektrische Schalter, gekennzeichnet durch einen dünnen schmalen Blechstreifen von verhältnismässig leichter Masse mit Kontaktknöpfen an jedem Ende und mit Steifigkeit erzeugender Ausformung des Profils.
3. Beweglicher Kontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsrändern Flansche ausgebildet sind, so dass ein rinnenförmiger Querschnitt entsteht.
4. Beweglicher Kontakt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden Flansche ausgebildet sind.
5. Beweglicher Kontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vertiefung oder Sicke längs einer mittleren Längslinie ausgebildet ist.
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