DEP0037101DA - - Google Patents

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DEP0037101DA
DEP0037101DA DEP0037101DA DE P0037101D A DEP0037101D A DE P0037101DA DE P0037101D A DEP0037101D A DE P0037101DA
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fi'atenstedt, den 15.März 19"'
,I/Mce/Wo
Patentanmeldung
Erzbergbau Salzcitte-r G.m«b.H* der Re i oh swerve SaIzfitter am Harz
Verfahren zur Aufbereitung oolitfeisoher Eisenerze mit toniger Gangart.
Jf üx uie Aufbereitung oolithischer Eisenerze mit leicht qirellbarer, toniger Grangart, wie sie die Erze des Salzgitterer Höhenzuges dar» stellen, hat sich ein I\ia.ßaufbereitungFver fahren bewährt, bei eiern duroh schonendes Zerkleinern und Läutern des Erzes Fe-reiche, ganrariiarme Konzentrate für die Verhüttung gewonnen werden· Bei dem. genannter Verfahren wird das Brtfcierz in z-wei Stufen auf etwa 5o mm vor gebrochen, dann auf einem Sieb in I'eingut4(j^LO mm und Grobgut-1.0 ram klassiert. Das Feincut geht direkt in die Stufenwäsche eines Läuterwerkes, während der Siebüberscblag zunächst noch in Glatt-Walzwerken auf eine KorneröJBe^lO mm zerkleinert vird und dann in das Lauterwerk gelangt. Hier werden die beiden Siebfraktionen in den Hührwerktrögen durch spiralförmig eingebaute Rührscirwerter auf- ^eloclrert, wobei die Erdteilcben von der anhaftenden Gangart befreit werden« Das Erz gelangt dann anschließend in die Stufenwäsohe
in der es durch eingebaute Becher?ierke von einer Earansr in dip andere ^eforfert und hierbei noch weiter aufgeläutert Fird» Dae w&schTt/asser durchläuft das Läuterwerk im Gtegrenstromprinzip und iiih-'t die aufgeschläumte, tonige Gangart als sogenannte Hauptschlanime ab.
Ims in der ersten Stufe auf diese Weise gewonnene Halblconzertrat (mit ein^r KÖrnunc bis zum Io mm) ¥jird ir Γ er sogenarnton Tachläuterunc ir zwei fciDtereinandergescfralte-cen Glattwalze er ken auf eine Körneroli^3 mm zerkleinert und nochmals geläutert. Das Undprodukt stallt das Fe-angereioberte, von cl-^r Gangart weit^el eni be^^eite FDr^iritaii^£l:onr;eritrat aar, das dann zur Zint^rarlagF ^ebt,
IXr ob-n ^escMl' erte Verfahren hat rieh bei ? ar Te-*c*boi-l"un^ von ilisenerzon bewahrt, die aus den oberen Teuf°r rtoriraön unr" oire I1SiCi-C quellbare Gangart haben» Lit fortschreitende^ T^ufe c\er Gruben isird jedoch die Gangart immer härter, so dsfi bei g-ringer Serl leinerung die Läuterung nicht mehr ausreicht, urr CIe fest unqu^llbare Gangart von den Ooir'en zu trennen. Bei ?/eitge^ender
Zerkleinerung entstehen große lisenverluste, ohne dabei eiüie wesentlich bessere Abscheidung der Gangart zu erzielen.
Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren ?um Gegenstand, das eine bessere und wirtschaftlich günstigere Aufbereitung von Erzen der geschilderten Art ermöglicht. Sie geht von der Erkenntnis aus, daJ3 man durch Klassierung des aus der ersten Aufbereitungsstufe kommenden Halbkonzentrajfces eine Grobfraktion erhalt, die auch in einer Schwerenfliissigkeit in Berge, Mittelprodu-kte und Konzentrat scheiden läßt, wovon das letztere unmittelbar dem Hochofen zttgeführi werden kannJBei dem neuen Verfahren wird das aus dem ersten Läuterwerk ausgetragene Halbkonzentrat zweckmäßiger Weise zunächst auf einem Vibrosieb von etwa 6 mm Lochung klassiert. Der Siebdurchfall geht unmittelbar in das Lämtenaerk, der Siebüberlauf wird in einen Schwimm- und Sinkapparat geleitet, in dem er durch eine Schwereflüssigkeit in Berge, Mitteiproduktem&ä Konzentrat geschieden Tsird. Die Berge Yieräen aus dem. Prozeß ausgeschieden, die EELttelprodukte durch zwei Walzenbrecher zerkleinert und dann in dem Läuterwerk zusammen mit dem Siebdurchfall in bekannter Weise angereichert. Bas aus dem Schwimm.- und Sinkapparat erhaltene Konzentrat mi1j^6 mm Stückgröße kann unmittelbar dem Hochofen zugeführt werden In dem Halbkonzentrat ist der Kalkstein der härteste Bestandteil. Ir rird deshalb auf dem. Vibrosieb weniger zerkleinert und zerrieben als die anderen Bestandteile des Eineralgemisches und reichert siel· in der Grobfraktion an, die in den Schwimm- und Sinkapparat koLimt. Hier wirkt sich sein größeres spezifisches Gewicht nochmals günstig auf den Erfolg des Verfahrens aus. Bonn da er schwerer ist als die verkieselte Gangart, gelangt er bei der Wahl eines geeigneten Trennschnitte-s mit in das Schwimm- und Sinkkonzentrat, so<3a£ deasen Kalk-Eieselsäure-Terhältnis für den Hochofsnprozeß weit günstiger ist als im Roherz oder dem durch Zerkleinerung und Läuterung erhaltenen Konzentrat· Der Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, da£ man einen großen Teil des Konsentrates sofort in einer hochafengerechten IOrm erhält, für die also der im %llgenainer große Aufwand für die Sinterung entfällt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Aufbereiten oolithipcher Eisenerze mit tonig^r 3-arjart von der Art dsr^aiz^itter-Erze durch zweistufiges Sieben. Frechen und LäuterifT^el. ·?*"» daß*ctäfs aus der Läutertrommel der erster Aufbereitungsstufe ausgetragene Halbkonzentrat auf einem Sieb klassiert und der Siebüberlauf durch eine Schwer&flüssigkeit
    in Bei-^e, hociiofunfertiges Konzentrat und Lllttslpronulrt·? ^ecoli don τ; irrt, wobei αϊ? letzteren rucaiamei" rait den ,Hi cbd -j rc ''fall i dam Lauterserk i-^r itreiten Aufbereitun^cstaf3 jewascnon und zu Hor-ze^i-crat verarbeitet ?/erdsn,
    Ersber2bau SoIzgitter G-.m.b .11»dsr Ha ichsver!te SgIzgitter αια Hr rs
    vertreten 'furch:
    gez. Dr.Inj. Uicliallce

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