DEP0037078DA - Verfahren zum Schützen von Wolle gegen Textilschädlinge - Google Patents
Verfahren zum Schützen von Wolle gegen TextilschädlingeInfo
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Description
Professor Dr. Otto Bayer und Dr= Ernst Oauer, Leverkusen
Kn/Sch Leverkusen, den Io. 2. 1949
Verfahren zum Schützen von (folie gegen Textilschädlingeö
Ea ist bekannt, daß man 7/olle durch Behandlung mit geeigneten Mitteln gegen den Angriff von Textilschädlingen
«schützte Die zur Anwendung kommenden Schutzmittel werden in der Regel entweder aus organischen lösungsmitteln aufgebracht,
oder die ί/olle ivird in neutralen oder sauren Bädern mit den Mitteln behandelt; so kann nan z.B. die /Wirkstoffe auch dem
Mrbebad zusetzen« «Jin Aufbringen der Schutzmittel aus alkalischem Medium wurde bisher nicht vorgenommen, da unter diesen
Bedingungen kein oder zum mindesten kein ausreichender Schutz gegen den Angriff von Textilscliädlingen zu erreichen war,
Ss wurde nun gefunden, daß man 1^oIIe hervorragend echt gegen den Angriff von Textilschädlingen ausrüsten kann,
wenn man Schutzmittel, die die Gruppe -SO2.HH- enthalten, unmittelbar den Wasch- und Walkflotten zusetzt· Dies ist überraschend j denn es konnte nicht vorausgesehen werden, daß derartige Schutzmittel aus alkalischen Bädern in ausreichendem
Maße auf die Wolle aufziehen würden» Auch, in stark ,,alkalischen Walkflotten läßt sich das «aa@i»r Verfahren" "rnit" Erfolg ^durchfuhren<
Bs treten auch hierbei keinerlei Störungen auf. Die Schutzrait= tel der gekennzeichneten Art halten dem Walkprozeß s^fcand und
verleihen dem behandelten PollerZeugnis eine ausgezeichnete Schutzwirkung gegen den Angriff von Textilschädlingen. Die
Anwendung von Schutzmitteln gegen Textilschädlinge in den Wasch- und WalkflÜ3sigkeiten bedeutet eine wesentliche Verein=
fachung des Ausrüstungsverfahrens für viele Fabrikationen, sowie aine stark vereinfachte Lagerhaltung der Färbungen« Für
das Verfahren eignen sich zj, Sulfonamide, die sich von
Claims (1)
- aliphatischen oder aromatischen Sulfonsäuren ableiten und im Amidrest durch einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest substituiert sind; besonders geeignet sind solche Verbindungen, die in einem oder beiden organischen Resten des Moleküls durch Halogen substituiert sind.W1Beispiel;
,0,5 - 1 g/Ww- Chlormethansulf ο trichloranilid oderdessen Natriumsalz werden mit einem Teil der etwa 5o° C warmen Walkflotte gelöst mit dem übrigen Teil zusammengegossen und das zu walkende Gewebe in der üblichen Weise behandelt. lach dieser Behandlung ist die Ware gegen fraßschädlinge ge= schützt.1 ■=■ 2 g/jffi&c'· des Naiiriumsalzes von Ohlormethan» sulfotrichloranilid werden mit heißem weichen Wasser klar ge= löst, die Lösung der Waschflotte zugesetzt und die Ware in der üblichen Weise gewaschen. lach dieser Behandlung ist die fare gegen Praßschädlinge geschützt»JsiBeim Waschen von Roh- (Schweiß-) -Wolle z.B. aufit
dem Leviathan werden einem oder mehreren der Wasch- oder Spülbäder 1-2 g/lfsi»o des üfatriumsalzes von Chlormethansulfotrichloranilid zugesetzt und die Wolle in der üblichen Weise fertiggestellt. Diese so behandelte Wolle, besitzt einen sehr guten Schutz gegen Mottenfraß und kann ohne Benachteiligung weiterverarbeitet werden.Verfahren zum Schützen von Wolle gegen den Angriff von Textilschädlingen, dadurch gekennzeichnet, daß man Walk- und Waschflotten solche Mittel zum Schützen von Wolle gegen den Angriff von Text'ilschädlingen zusetzt, die eine -SOp (Jruppe enthalten.
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