DEP0037075DA - Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen der Hälse von Glasampullen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen der Hälse von Glasampullen

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DEP0037075DA
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DE
Germany
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necks
ampoule
ampoules
neck
circumference
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Application number
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English (en)
Inventor
Franz Leverkusen-Wiesdorf Busch
Hans Köln-Mülheim Haftkke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Description

Verraaren und Vorrichtung zum Abtrennen der Hälse von G-I as amp ull en.
Die als geschlossene Gefässe hergestellten Glasampullen v/erden Mäher sweoks Füllung an ihrem halsförmig ausgezogenen Ende mittels Diananten oder Schleifsteinen angeritzt und ^abgebrochen. Hierbei treten Splitter auf, die infolge der -von der Yiärmeeinrwirkung bei der Herstellung im Ampullenkörper herrührenden Luftverdünnung in das Ampulleniiinerg hineingesogen Vierden and an den Innenwänden haften bleiben. Zwecks Entfernung der Snlitter ist mit RiiQkßieht auf den vorzugsweise für Injektionen bestimmten Inhalt ein Ausspulen der Ampullen unbedingt notwendig. Es kann dabei aber nicht für eine absolut sichere "Entfernung aller Splitterpartikel garantiert werden» Als weiterer Nachteil wird empfunden, dass die längen, gemessen von der Bruchstelle bis gum Boden der Ampulle, sehr unterschiedlich ausf^llen4, da nicht mit Sicherheit gewährleistet iotf dass der B-rnch an der beabsichtigten stelle eintritt. Diese Längenunterschiede wirken sich auf die Abfüllautomaten, bei denen die flammen r,um Schliessen der Ampullen auf eine bestimmte Höhe eingestellt sind, in der Weise axis, dass die Ampullen mit zu kurzen Hals überhaupt nicht geschlossen werden und diejenigen mit zu langem Hals einen unschönen Qlasknoten erhalten.
Ss wurde ^euscn""gefunden, dass diese Übelstände vermieden werden, wenn erfindungsgemäss die Ampullenhälse an der gewünschten Stelle durchgeschmolzen werden, überraschenderweise wird hierbei ein glattes Abschneiden der Ampullenhälse ohne ein Drehen der Ampullen WZielt, wenn JJirS schmale Schneide nicht mehr alsj^sr; die Hälfte des Umfanges des Ampullenhalses umfasst, Auf C-rund dieser
Beobachtung J&amr eine einfache kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Abtrennen von Ampullenhälsen entwickelt werden.
Eine solche Vorrichtung besteht zweckmässig aus einem Abschmelzgerät mit schmaler Schneid Als solches hat sich ein elektrisch geheizter, beispielsweise drahtförmiger Widerstand bewährt. Durch das 3ohmelzschneiden wird die gefürchtete Splitterbildung vermieden«,
Um noch ausserdem für alle abgeschnittenen Ampullen eine gleichmassige Länge zu erzielen, wird gemäss einer Ausführungsform der Erfindung eine Vorrichtung verwendet, die aus einer Befestigung für die Ampullen, dem Abschmelzgerät mit schmaler Schneide und einer Transportvorrichtung besteht, die eine Relativbewegung zwischen den Ampullen und dem Abschmelzgerät, also dem Widerstandsdraht, in der Weise bewirkt, dass das Abschmelzgerät die Hälse der Ampullen an der gewünschten Stelle in stets gleicher Höhe durchschmilztο
In den nachstehenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung sowie ihre Arbeitsweise in perspektivischer Ansicht dargestellt»
Abbildung 1 stellt eine Gesamtansicht einer Ausführungsform der Erfindung dar.
Abbildung 2 stellt eine Ansicht des Ieiles der in Abbildung 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung dar, der zum Abführen der abgeschmolzenen Ampullenhälse dient. Abbildung 5 gibt eine Ansicht des Abschmelzgerätes, das in der in der Abbildung 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird.
Die abzuschneidenden Ampullen 1 sind in bestimmten Abständen an einer über die Kettenräder 2 und 5 laufenden, endlosen Rollenkette 4, die durch einen Kegeltrieb.5 angetrieben wird, angeklammert. Einefe de rndöTange ö^d^ie^'^I^schmelzν ο"?ri cht ung 6, die in ihrer Höhe verstellbar ist, trennt durch eine elektrisch geheizte Drahtschlaufe 7 bzw. ^in Abbildung X besonders heraus-
gezeichnete^ elektrisch geheizte Schneideplatte 8, die Ampullenhälse in der gewünschten Höhe splitterfrei ab» Die Drahtschlaufe 7 umfasst nicht mehr als ßzf^den. halben Umfang des'Ampullenhalseso Die/federhd gelagerte Drahtschlaufe folgt während der Abschmelzdauer der weiter ,wandernden AmpiilTexK jB ei diesem Mitlaufen entsteht gemässλgewählten,Arbeitsgeschwindigkeit ein genügend grosser Wärmekontakt, so dass der Ampullenhals überraschenderweise einwandfrei abgeschmolzen -vird» Kaeh Abtrennung des Ampullenhalses wird die Drahtsehlaufe^zuf~Äufnähme der folgenden Ampulle^urch die FelierSülse9^±η ihre Ursprungslage zurückgedrückt ο Zur Abführung der abgetrennten Ampullenköpfe la wird eine Schlitzführung 10 benutzt» In diese schieben sich die nach oben dicker werdenden Ampullenköpfe, so dass sie hängen bleiben und durch den jeweils nachfolgenden Ampullenkopf weiter gedrückt werden, um schliesslich seitlich und neben der Ampullenbahn in einen Abfallkasten 11 zu fallen» Es ist leicht möglich, die Schmelzsehneidvorrichtung mit anderen fliesstechnischen Pertigungseinrichtungen--4är@ Spülen, Trocknen, Sterilisieren, Bedrukken usw. zusammen zu koppeln»

Claims (4)

Patentansprüche
1) XoafciimieeilulieE Verfahren zum Abtrennen der Hälse von Glasampullen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hälse mittels einer geheizten Schneide, die jffiefeg--e3gs-^e^ den halben Umfang des Ampullenhalses umfasst, durchgeschmolzen werden»
2) Kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Abtrennen der Hälse von Glasampullen, gekennzeichnet durch ein Abschmelzgerät G?)
γ, die ■■e..--3 den halben Umfang des Ampullenhalses umfasst»
3) ΤΓπτΗίί-.ηη·]| fl-ri i nVi n -r 'hni t ,t^Ao Vorrichtung gemäss Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Abschmelzgerät Bmit elektrisch geheiztem,
vorzugsweise draht förmigen} Widerstand/7/, der .
den halben Umfang des Ampullenhalses umfasst»
4) "etreTTgircbe Vorrichtung zum Abtrennen der Hälse von Glasampullen gemäss Anspruch 2 und/oder 3, gekennzeichnet
durch ein feststehendes, An seiner,Höh.e -verstellbares Abschmelzgerät (6j mit s^iaal·«^, federnd gelagerter, geheizter Schneide, die $Xsäa£<*w$m-<'Qä&*Mr+ den halben Umfang des Ampullenhalses umfasst, und durch ein endloses iM&terüS&S' Band£4 ) mit Haltevorrichtungen für die Ampullen, das die Ampullen zu der Schneide des Abschmelzgerätes hin- und nach dem Abschmelzen von dieser wieder wegführt und in der Hichtung läuft, in der die Federung(ßj für die Schneide des Abschmelzgerätes gespannt wird«

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