DEP0036864DA - Flüssigkeitsverteilungsteller für Füllkörpertürme und ähnliche Reaktionsapparate - Google Patents

Flüssigkeitsverteilungsteller für Füllkörpertürme und ähnliche Reaktionsapparate

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DEP0036864DA
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Germany
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plate
liquid
liquid distribution
reaction apparatus
similar reaction
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Franz Dr.-Ing. Duisburg Schaub
Original Assignee
Ruhrchemie AG., Oberhausen
Publication date

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Description

Bei Füllkörperkolonnen und ähnlichen Reaktionsapparaten ist es nicht leicht, Berieselungs- oder Reaktionsflüssigkeiten gleichmässig über den ganzen Querschnitt des Apparates zu verteilen. Man hat hierfür bereits Prallplatten verwendet, auf deren Mittelpunkt die Flüssigkeit mit ausreichender Geschwindigkeit aufgeleitet wird, damit sie nach allen Seiten gleichmässig verspritzen kann. Bei grösseren Apparatequerschnitten gewährleisten diese Platten jedoch keine gleichmässige Flüssigkeisverteilung, weil in bestimmten Ringzonen ein den Gesamtdurchschnitt weit übersteigendes Maximum der Flüssigkeitsbeaufschlagung auftritt.
Man hat auch bereits Verteilungsteller benutzt, die mit konzentrisch angeordneten Ausflussöffnungen versehen sind. Hierbei läuft die zu verteilende Flüssigkeit auf den zentral nicht mit Öffnungen besetzten Teil des Tellers auf, um teilweise durch die Telleröffnungen abzufliessen und teilweise über den Rand des Tellers zu verspritzen.
Im Patent ...... (Pat.Anmeldung p 1731 v.1.10.1948) der Anmelderin wurde ein Verteilungsteller beschrieben, bei dem die Telleröffnungen mit herausragenden Ablenkungsorganen für die Flüssigkeit versehen sind.
Es wurde nun gefunden, dass sich eine besonders gleichmässige Verteilung der zugeführten Flüssigkeit ergibt, wenn die Flüssigkeits-Ablenkungsorgane nicht an den Telleröffnungen, sondern in Form von Staustegen gitterförmig am Plattenrande angeordnet sind. Es wird vorzugsweise ein gewölbter Verteilungsteller angewandt, der so angeordnet wird, dass die Wölbung nach unten zeigt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Flüssigkeitsverteilungstellers dargestellt:
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch den neuen Flüssigkeits-Verteilungsteller,
Fig. 2 gibt eine Aufsicht auf den Verteilungsteller,
Fig. 3 zeigt im Vertikalschnitt eine abgeänderte Ausführungsform.
Der Verteilungsteller besteht aus einer runden Platte 1, die nach unten gewölbt ist (Fig. 1) und zahlreiche, in konzentrischen Kreisen angeordnete Abflussöffnungen 2 besitzt (Fig. 2). Die Löcher 2 haben auf der Tellerunterseite einen vergrösserten Durchmesser. Ausserdem kann der Durchmesser der Löcher 2 vom Tellerrand zur Tellermitte hin abnehmen. Der Teller 1 wird von drei verschränkten Flacheisen 3 gehalten, die an einem Ausflussrohr 4 befestigt sind, das die aufzugebende Flüssigkeit zuleitet.
Die durch Rohr 4 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles zulaufende Flüssigkeit trifft an der Tellermitte auf und wird hier aufgrund ihrer kinetischen Energie nach allen Seiten ausgearbeitet. Ein Teil der Flüssigkeit läuft durch die Telleröffnungen 2 unmittelbar nach unten ab. Der weitaus grösste Teil wird über den Aussenrand 5 des Teller verspritzt. Die Reichweite der über den Rand hinweg spritzenden Flüssigkeitsanteile ist durch die Flüssigkeitsgeschwingikeit bedingt.
Der Tellerrand 5 ist mit zahlreichen Staustegen 6 besetzt, die beispielsweise in Form eines ausgezahnten Blechstreifens 7 aufgeschweisst sind. Diese Stegränder können aus 3 - 4 Segmentstücken zusammengesetzt sein. Anstelle von Stegrändern können auch einzelne Staustege benutzt werden, die man durch Nietung oder Schweissung mit dem Tellerrand verbindet.
Die Staustege 6 sollen senkrecht nach oben oder schräg nach innen gerichtet sein. Zwischen den einzelnen Stegen 6 verbleibt eine Lücke 8, deren Breit etwa 2 - 3 mal so gross wie die Stegbreite ist.
Die Spritzweite der aufzugebenden Flüssigkeit wird wesentlich vergrössert, wenn der innere Boden des Tellers 1 mit einer kegelförmigen Erhöhung 9 versehen wird (Fig. 3), die derart angeordnet ist, dass ihre Spitze im Mittelpunkt des auftreffenden Flüssigkeitsstrahles liegt.
Für einen Reaktionsturm von 5 - 6 m Durchmesser, der stündlich mit 80 - 120 cbm Flüssigkeit zu berieseln ist, genügt im allgemeinen ein Teller von 400 - 500 mm Durchmesser, der am Rande 36 Staustege trägt. Dieser Teller ist einwandfrei zentrisch unter dem zulaufenden Flüssigkeitsstrahl anzuordnen. Anderen Verteilungsvorrichtungen gegenüber, die mit engen Auslaufschlitzen oder Sieben arbeiten, besitzt er den Vorteil, dass Verstopfungen der Verteilungsorgane nicht eintreten.

Claims (3)

1.) Flüssigkeitsverteilungsteller für Füllkörpertürme und ähnliche Reaktionsapparate nach Patent ..... (Pat.-Anmeldung p 1731 vom 1.10.1948) mit aus der Tellerfläche herausragenden Ablenkungsorganen für die von oben auf den Teller auslaufende Flüssigkeit, gekennzeichnet durch Ablenkungsorgane in Form von Staustegen, die gitterförmig am Plattenrande angeordnet sind.
2.) Flüssigkeitsverteilungsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Fläche nach unten ausgewölbt ist.
3.) Verteilungsteller nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er auf seiner Oberseite eine zentral angeordnete kegelförmige Erhöhung besitzt.

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