DEP0035763DA - Verfahren zur Herstellung eines vorzugsweise einseitigen aufgerauhten, gummielastischen Breitgewebes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines vorzugsweise einseitigen aufgerauhten, gummielastischen BreitgewebesInfo
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Description
Patentanwalt DIPL-ING. INGRISC^WUPPERTAL-ELBERFELD siegfriedstr. 21
Patent-Anmeldung.
tee Ine Akte Hr..
Firma Schlieper, Wulf ing & Söhne in Hochdahl (HhId-*)
!erfahren zur Herstellung eines vorzugsweise einseitig aufgerauhten, gummielastischen Breitgewebes *
Die Erfindung betrifft die. Herstellung gummielastischer Breit gewebe:,. welche zur Fertigung von Korsetts;,
medizinischen Leibbinden/ orthopädischen Artikeln, Badeanzügen oft .-dgl- Verwendung finden*.
Die bisher hierzu verwendeten gummielastischen Sewebe haben den Hachteilj dass sie auf dem menschlichen
Körper leicht verruts-chen. und infolge ihrer= Spannung Eindrücke des: Qewebemusters auf der Haut und somit ein unangenehmes Gefühl für den Träger- verursachen *
lach, dem ¥erfahren gemäas der Erfindung: gelangt man zu einem, gumm ie last is c hen Breit gewebe, das; die- vorgenannten
Sachteile de?? bekannten Gummigewebe nicht aufweis..!, indem man bei der Herstellung; des; elastischen
Grundgeweb-es: neben ^en mit oder ohne Spannung eingebundene n, in Kette und/oder Schuss liegenden^ elastiachen
Hauptfäden (umsponnene Gummifäden) unelastische Hilfs— fäden in stark flottierender Bindung einwebt, deren Flattierungen beim äusaEimenziehen der elastischen Hauptfäden
aus der Gewebebahn herausgehoben und anschiiessend aufgerauht werden.. Das; auf diese leise hergestellte gummielastische
Gewebe erhält vornehmlich einseitig eine fase-
-rige und weiche Oberfläche, die eich, an die Körperhaut gut anschmiegt und auf dieser haftet, ohne ein unbehagliches
Gefühl zu bewirken.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung können so-
wohl Kette und Schuss des Grundgewebes jeweils allein, £ auch beide gleichzeitig, d-iu das Gewebe quer und länge
elastisch sein (sogenannte Zweizugware)* Als Grundbindung wirä vorzugsweise Leinwand- (oder Taffet-) Bindung angewendet;
es kann aber auch in Köper- oder Atlas-Bindung gearbeitet werden . Die Hilfsfäden werden erfindungs gemäas
in einer Bindung mit längeren Flottierungen, ζ J3». in 8-er Satin-Bindung, eingetragen, da sie hierbei besonders nach
dem Zusammenziehen der unter Spannung eingewebten Gummifaden (Hauptfäden) stark flottierend obenauf liegen und
demgemäss von der Rauhmaschine leichter erfasst werden. Als unelastisches Material für die Hilfsfäden kann jeder
beliebige, webfähige Textilfaden Verwendung finden..
Das Aufrauhen von Geweben ist an sich bekannt; jedoch werden bei den bekannten Rauhverfahren die Fäden
des Grundgewebes durch das Zerzupfen einzelner Spinnfasern in sich geschwächt, was vor allem bei gummielastischen
Geweben nachteilig und daher unerwünscht ist. Aus diesem Grunde hat man bisher nur ungern von einem Aufrauhen elastischer
Gewebe Gebrauch gemacht. Die erwähnte unliebsame Begleiterscheinung wird jedoch bei der erfindungagemässen
Arbeitsweise vollständig vermieden, da hierbei lediglich die über die Gewebebahn hervorstehenden Flott ie rurigen der
Hilfsfäden aufgerauht werden, während das eigentliche gummielastische Gewebe gänzlich unversehrt bleibt*
Patentanspruch.
Claims (1)
- Patentanspruch*Verfahren zur Herstellung eines vorzugsweise einseitig aufgerauhten, gumiuie las tischen Breitgewebes, dadurch gekennzeichnet, dass neben den mit oder ohne Spannung eingebundenen, in Kette und/oder Schuss liegenden, elastischen Hauptfäden des Grundgewebes unelastische Hilfsfääen in stark flottierender Bindung eingewebt werden, deren Flottierungen besonders durch das Zusammenziehen der elastischen Hauptfäden aus der Gewebebahn herausgehoben und anschliessend in an sich bekannter Weise aufgerauht werden. β'in
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