DEP0035163DA - Meßprojektor für Schwingungsaufzeichnung - Google Patents

Meßprojektor für Schwingungsaufzeichnung

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DEP0035163DA
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DE
Germany
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scale
gap
measuring
projector according
vibration
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Inventor
Franz Josef Dr.-Ing. Düsseldorf-Reisholz Meister
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Description

Aktenzeichent ρ 33163 ,gJ-Meaaprojektpr für 8chwingungsaufzeichnung
Ζην Messung von Sehwingungsbewegungen an Prüfmaschinen und Schwingtischen benutzt man vielfach Messlupen. Ihre Ablesung ist recht unbequem. Optische Registriergeräte gibt es in hinreichender Zahl, doch sind ?üe meisten zum stationären linbau in Prüfmaschinen entweder zu groß, zu kompliziert oder au empfindlich gegenüber der Dauerbeanspruehung im Betrieb.
Als Srfindung3gegenstand wird hier ein einfaches schlitzgeetetiertes Meßgerät fur diesen Verwendungszweck beschrieben, das sich zur Sichtbarmachung unü Messung schneller und langsamer Schwingungen im Amplitudenbereich zwischen 0,01 cm und 1 cm eignet. Bei Benutzung sehr feiner Spalte können auch noch kleinere Bewegungsamplituden gemessen werden»
Bas Prinzip der Vergrößerung einer Schwincwngsamplitude durch Gegeneinanderbewegen schwach geneigter Spalte ist hinreichend bekannt. Srfindungsgemäß ist der eine Spalt gegenüber dem andern derart verdrehbar angeordnete dass die gegenseitige Neigung der Spalte einstellbar ist«, Vorzugsweise ist die den drehbaren Spalt beleuchtende Lichtquelle ebenfalls drehbar angeordnet und mit dem Spalt gekuppelte Hierdurch erst kann das erstgenannte Prinzip zu seiner vollen Ausnutzung kominen, denn nun läßt sich die Vergrößerung durch das Drehen des Spaltes in weiten Grenzen verändern und dem jeweiligen 1/Iesszweck oder auch de.r Sehwingungsamplitude anpassen.
Das Gerät, das in fig.1 dargestellt ist, besteht aus drei Teilen, dem Beleuchtungstubus a,deiti Spalttubus b und dein Meßtubus e» Der Teil b ist an dem· bewegten Objekt be·» festigt, während, die Teile a und c a,m festen Bezugssystem verschraubt sind. Die Meßbewegung erfolgt in Pfeilrichtung«^ Das Instrument hat erfindungsgemäß folgende Besonderheiten/
Der Leuchtfaden der Lampe ("i^wird durch die Linse(j5) so auf einen drehbaren Spalt(2)abgebildet, da3 der Faden auch bei Verstellung des Spaltes immer parallel zu Spalt(2) bleibt. Zu diesem Sweok sind die Blende(4), in die der Spalt eingeschnitten ist, und die Laiapenbüchse(9) über eine Achse mit zwei Zahnrädern(lQ)verbunden. Die Zahnräder greifen in -ues>--Bücksa und dar- -Bltsade -«-in.«-- Sine
der Blende^-,) ,ußd-damit des Spaltes(2) gegenüber dem Spalt dIbο■ immer eine-gltiiahswiitige
können sehr kleine Neigungswinkel der"'Spalte gegeneinander e ingest el It-'iW«i?3eriI Auf der Skala des Mikrometers ist der Idag^MP^äeB1" HefgungswAnkela-: eiagafcmgß».
Anstelle dea Spaltes (2) könnte auch Spalt (7) gedreht werden» Jedoch es ist aweckmässig' diesen Spalt immer senkrecht 2Ui" Bewegungsrichtung verlaufen zu lassen, da dann der Lichtpunkt auf der .Mattscheibe(15) eine horizontale Bewegung ausführt, während sonst die Bewegungsrichtung gegen die Horizontale geneigt ist, *
Die Einstellung der SpaltiiuJfeeJ^iAAftgfBi^iMi^i^^^sa^e*^
geschieht durch Verschieben der ganzen Passung(26) einschliesslich der Büchse(9) mittels Spindel und Stellschrau be(5). Bs kann auch anstelle der Fassung(26) die Linse" (3). verschoben werden, was jedoch bei der gezeichneten Konstruktion nicht vorgesehen ist.
Der Lichtstrahl wird nach Durchlaufen deäl-iä^altsystems (2,7) von äen Umlenkspiegel el .^ 8) in den Meßtutbüs,. e gewor-
Zweck hat einen hinreichend langen Lichtweg su erzeugen.
Nach der Erfindung ist ein Drehspiegel(14) in den Lichtwog eingeschaltet, der normalerweise durch eine Feder (18) gegen ein Widerlager gedrückt wird, sodass der Lichtstrahl auf die Mattscheibe (15) fällt. Beim Einschalten des Filmtransportes in äer Kegistrierkasette durch den Hebel(23) dreht eine Stange(17), die über die öse(19) mit dem Schalt- : hebel(23) verbunden ist, den Spiegel(14) um einen festgelegten Winkel, sodass der Strahl durch den Kasattenschlitz(25) auf den Hegistrierfilm(16) fällt.
Die Mattscheibe(i5) trägt erfindungsgemäß eine Skala mit Zahlenwerten, die mit den Werten auf der Skala der Schnecke(11) multipliaiert, die Schwingungsamplitude des Spalttubus Ä*^i.4eFgeDeÄ.
Die Einstellung der Bildschärfe geschieht durch Verschieben des Spiegel sat sse s (13 )mit Hilfe der Stellschraube
* Beim Aufschieben der fiegistriex-k&sette auf den Meßtubus, wobei die Kasette in den Falsnuten(24) gleitrete greift der Schalthebel(2J) in die Qse(19) der Verbindungsstange(17) sum Drehspiegel eine Beim Abziehen der Registrierkasette, was nach Lösen der Qse(19) geschehen kann, schließt sich automatisch der Lichteinfallschlita(25) durch einen von einer, fedes geführten Schieber(22). TJm störenden Liehteinfall in den Meßtubus au verhindern können die beiden !Rohrstutzen von b und e durch eine Leder-oder Stdffmanschette verbunden werden(21).
autf der BSehee iffiö de:? Blende ein« Im der lampe t befindet sioia !hinter dem
Spalt 2. der Spalt 7 iii der mit dem tgaXttiilras b "^erimzidensn Platte 6* Bine Srehisng der Blende 4 imel aas.it des. Spaltes 2 gegenüber dem. Spalt 7 bewirkt also iiamer eine gleichseitige Drehung der Beleticli-lamgslaiape t». Mittels'e±aes Sclmeckenmikrometers It n aeio? !deine lleigmigsw'iiifcel .der· .Spalte gegen·=· eingsstellt werden*. Aiif deis Skala'des ' ist der Tangens des leiguogswinlcels
öe-p. Fig* 2. sind die Spalte^af 2 -and 7 'am des Winfcsl
gsg,enaa.äer Terdreht sss Grltnden der i im Grundriß dargestellt«.

Claims (5)

Patentansprüches
1.) Meßprojektor für Schwlngungsaufzeichnung mit zwei im Strahlengang einer Beleuchtungseinrichtung hintereinander liegenden und gegeneinander geneigten Spalten, dex*en einer der Schwingung ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Steuerspalte (2 u»7) gegenüber dem anderen zur Verstellung der gegenseitigen Keigung der Spalte verdrehbar angeordnet ist und dass topaugswelse die Beleuchtungseinrichtung (1) ebenfalls drehbar angeordnet und mit dem Spalt gekuppelt ist.
2.) Meßprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung des Spaltea(2) und der Lampe(1.) durch eine Schnecke (11) erfolgt', wobei auf der Skala der Stellschraube del* Schnecke der Tangens des Drehwinkels Termerkt ist.
3.) MeßpiOJektox* nach Anspruch. 1 u.2, dadurch gekennzeichnet 9 daß von zwei Steuerspalten der nichtgedrehte (7) senkrecht zur Schwingungsbewegung verläuft.
4.) Meßprojektor nach Anspruch 1-3» dadurch gejEennzeicnneu, dass bei der Erzeugung des Spaltbildes die Achse eines Drehspiegels .(14), der das'Bild auf die Mattsoheibe(15) wirft mit dem Auslöseknopf (23) des Filmtransportes verbunden ist und bei Betätigung des Knopfes um einen bestimmten Winkel gedreht wird,
5.) Meßprojektor nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet* dass eine Mattscheibe mit einer Skala benutzt wird, deren Zahlenwerte mit den Werten der Skala der Schnecke multipliziert, die Bewegung des Meßspaltes (7) in te» ergeben.

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