DEP0035162DA - Preßvorrichtung insbesondere zur Erzeugung künstlicher Maserung in Furnieren und Sperrholz. - Google Patents
Preßvorrichtung insbesondere zur Erzeugung künstlicher Maserung in Furnieren und Sperrholz.Info
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Description
Anmelden Kurt F e 1 1 η β r , Öhringen (Württ.)
Preßvorrichtung insbesondere zur Erzeugung künstlicher Maserung in Furnieren und Sperrholz»
Die Erfindung betrifft eine Preßvorrichtung zur Erzeugung künstlicher Maserung in Furnieren und Sperrholz mittel«
profilierter Preßformen, von denen mindestens die eine nachgiebig ausgebildet ist* Um zu verhindern, daß die Pur·
niere beim Vorpressen reißen, ist bereits vorgeschlagen worden, die·Preßvorrichtung so auszubilden, daß der Preßdruck sich bei Beginn der Pressung von einer Kante des
Preßgutes aus fortschreitend über die ganze Fläche ausdehnt» und zwar infolge einer schorenartigen Verbindung der beides
Preßformen miteinander oder der Anordnung eines an einem Unterteil angelenkten und nachgiebig abgestützten Stahlblechs.
Aber auch diese Maßnahmen vermochten nicht, das Zerreißen.der Furniere mit Sicherheit zu verhindern· Insbesondere gelang es niahfe, Messerfurniere mit diesen Preß-·
vorrichtungen zu verpressen.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ei&# derartige Preßvorrichtung zu schaffen, bei der der Preßdruck
in der Mitte der Preßfläche zu wirken beginnt und sich von da gleichmäßig über die ganze Fläche ausdehnt. Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die nachgiebige Preßform kugelig gewölbt und so verformbar ist,
da£ feie durch den Preßdruck abgeflacht wird.
Die Erf indung--hat den Vorteil, daß die Furniere sich bei« Verpressen der Preßform ohne schädliche seitliche Verschiffbung
anschmiegen, und verhindert so zuverlässig das Zerreißen der Furniere. Sie ermöglicht dadurch zum ersten Male
die Verwendung von Hesserfurnieren zur Herstellung künstlich gemaaerte* Furniere und gewahrleistet damit die Wirt·
schaftlichkeit dieser Herstellung, da durch die ausschußfreie Verwendung der billigen Messerfurniere die künstlich
gemaserten Furniere billiger hergestellt werden können? wie die natürlichen, und zudem in einer Größe, die das Zusammensetzen
von Furnieren überflüssig macht.
Als Preßform kann zweckmäßig eine solche verwendet werden, die in an sich bekannter Weise aus einem 'an einem Unterteil
angeordneten Stahlblech besteht ,. das dann gemäß der Brfin*· dung* kugelig gewölbt und mit sei*nem Rand an dem Unterteil
allseitig befestigt ist.
Die Preßformen können beim Pressen vorteilhaft dadurch erwärmt werden* daß in 'ihnen elektrische Heizeinrichtungen
angeordnet sind. Dabei können durch Induktionsströme das Stahlblech und darüberhinaus durch hochfrequente eiektriscne
Schwingungen auch dae Preßgut erhitzt werden.
Die Profilierüng der Preßformen, die bisher mit Hilfe von Papp-, Holz- oder Plastelinmodellen hergestellt wurden,kann
in neuer und einfa-cher Weise durch Strichätzung erzeujzrfc werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Irfindungsgegenatandes, die
scnematisch in einem Schnitt dargestellt ist.
Hierin bezeichnet ja eine mit einer Patrize versehene Pressform üblicher Bauart* Die mit der Matrize versehene Gegenform
besteht aus einem Unterteil b und einem als Matrize profilierten Stahlblech Q9 das mit' seinem Hand allseitig
z.B. mittels Schrauben j! an dem Unterteil J> befestigt ist* Zwischen beiden Formen liegt ein Stapel von mit heim be«
strichenen Furnieren e_t der zu einem festen Block verpreßt werden soll·
«κ, '9 —·
setzt sich das Stahlblech e mit seinem in der Ättfc* der £re&fläene liegenden tiefsten Punkt auf die oberste
Lage der Furniere je auf und beginnt dieee In der Mitte s&»~ sammenzudrücken, während die Handteile unbelastet sind.
Mit des Zunehmen des Preßdrtickes dehnt dieser sich gleich* mäßig nach allen Seiten aus und bewirkt schließlich, daß
das Stahlblech £ sich, abflaeht. Nun herrscht auf der ganaea PreBfläche der gleiche Brück und kenn beliebig gesteigert
werden, ohne daß ein Zerreißen der Furniere <» zu befürcht«a ist, da diese eich bereits in der vorhergehenden Preßstufe
der !»reßforia angeschmiegt und ohne zu zerreißen ihre end· gültige Gestalt angenommen haben und jetzt lediglieh stir*·
ker zusammengepreßt werden.
Claims (6)
1. Preßvorrichtung,insbesondere zur Erzeugung künstlicher Maserung in Furnieren und Sperrholz mittels profilierter
Preßformen, von deoen^mindestens die eine nachgiebig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßform
kugelig gewölbt und so verformbar ist, daß sie durch den Preßdruck abgeflacht wird.
2. Preßvorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Preßform, die aus einem an einem unterteil angeordneten Stahlblech
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech (c) kugelig gewölbt und mi* «seinem Rand an seinem Unterteil
(b) allseitig befestigt ist.
3. preßvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Preßformen (a,b) elektrische Heizeinrichtungen
angeordnet sind.
4. Preßvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech (c) durch induktionsatröme
erhitzt wird.
5. Preßvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßgut (e) durch hochfrequente el eic·
trische Schwingungen erhitzt wird.
6. Preßvorrichtung insbesondere nach, Anspruch 1 bis 5# dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung der Preßformen
durch Strichätzung erzeugt ist.
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