DEP0034746DA - Bandförderer mit selbsttätiger Ausrichtung des Bandes - Google Patents
Bandförderer mit selbsttätiger Ausrichtung des BandesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Foerdereinrichtungen und im besonderen auf Bandfoerderer. Es ist bekannt, dass bei Bandfoerderern das Band oft aus seiner normalen Bahn abzuweichen sucht und manchmal am Rahmen oder anderen Teilen der Foerdereinrichtung anlaeuft, was Band- oder Einrichtungsschaeden oder sogar das Anhalten der Foerdereinrichtung zur Folge hat. Dieses Abweichen kann verschiedene Ursachen haben, z.B. ungleiche Bandbelastung, geringe Fehler im Band oder in den Rollen oder auch in deren mangelnder Ausrichtung, schliesslich kann auch das Wetter, wie es durch die klimatischen Bedingungen gegeben ist, von Einfluss sein. Der hauptsaechlichste Gegenstand der Erfindung besteht darin, dass jedes Abweichen des Bandes automatisch wieder richtig gestellt und das Band in die richtige Bahn zurueckgefuehrt und dort gehalten wird, ganz unabhaengig von der Laufrichtung des Bandes.
Nach der Erfindung besteht der automatische Ausgleich der Bandabweichung in einem Bandfoerderer aus einer frei umlaufenden Rolle, die vom Band umspannt wird und die um eine die eigene Achse und zwar vorzugsweise an deren Mitte, kreuzende Achse frei umläuft und aus einem Paar konischer Steuerrollen, die im Abstand so angeordnet sind, dass sie frei vom Band liegen, wenn dieses auf seiner richtigen Bahn laeuft. Diese Steuerrollen sind auf einer Achse angebracht, die auf der anderen Seite des Bandes, aber an der Hauptrolle liegt, wobei diese Einrichtung so getroffen ist, dass beim
Abweichen des Bandes dieses zwischen einer der Steuerrollen und der Hauptrolle gepackt wird, so dass die Hauptrolle um ihren senkrechten Schwenkzapfen dreht.
Auf diese Weise wird die Drehebene der Hauptrolle zu der Laufrichtung des Bandes geneigt, und die Hauptrolle bewirkt dann automatisch die Rueckkehr des Bandes in die richtige Bahn, indem das Band einen einheitlichen Schub zur Richtung seiner Drehebene erhaelt.
Gegebenenfalls kann der Umfang der Hauptrolle zur Erhoehung des Griffes in der Drehebene gerillt sein und verbessert so die Ausrichtung.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erlaeutert.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf den mittleren Teil einer Foerdereinheit mit der die Abweichung ausgleichenden Einrichtung nach der Erfindung und mit dem Band in seiner normalen Bahn, ohne Abweichung.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2, Fig. 11.
Fig. 3 ist eine aehnliche Ansicht wie Fig. 1 mit der Ausrichtevorrichtung in einer Stellung, bei der das Band von der normalen Bahn abgewichen ist.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4, Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5, Fig. 2.
In den Zeichnungen besteht die Ausrichtevorrichtung aus einem U-foermigen Buegel oder Rahmen 10, der unter dem Foerdertisch 11 in irgendeiner Weise befestigt ist. Auf einem senkrechten Achszapfen 12, vorzugsweise in der Mitte des Rahmens 10, ist ein Joch 13 gelagert, an dem zwischen den oberen Enden die Hauptrolle 14 angebracht ist. Das Band 15 laeuft unter dieser Rolle 14
in Berührung mit dieser. Unter dem Band sind die Steuerrollen 16 angeordnet, die an den Enden einer Achse 17 sitzen, die sich auf den Lagerbuchsen 18 frei dreht. Diese Lager 18 sind nicht am Joch 13 fest, sondern ruhen auf dem Stuhl 19, der an den Jochenden gehalten wird. Die Stuehle 19 sind an einem Ende, bei 20 des Joches angelenkt und am anderen Ende 21 federnd aufgehaengt. Die Federn 22 suchen die Stuehle 19 und daher die Steuerrollen 16 aufwaerts nach der Hauptrolle 14 hin zu bewegen. Die Anschlaege 23 dienen zur Begrenzung der Aufwaertsbewegung der Stuehle 19, so dass die Steuerrollen immer frei von der Hauptrolle 14 abstehen. Die Steuerrollen 16 sind, wie erwaehnt, konisch und sitzen auf der Achse 17 mit dem geringeren Durchmesser nach innen gerichtet. Die Steuerrollen koennen aber auch mit einer Zylinderflaeche 16a versehen sein.
Die Lage der Steuerrollen 16 ist derart, dass sie bei normalem Lauf des Bandes 15, Fig. 1 und 2, nicht im Kontakt mit dem Band liegen. Laeuft das Band aber aus seiner richtigen Bahn, Fig. 3 und 4, dann wird eine seiner Aussenkanten zwischen einer der Steuerrollen 16 und der Hauptrolle 14 gepackt, was ein Drehen des Joches 13 um den senkrechten Gelenkzapfen 12 zur Folge hat.
Die Drehebene der Hauptrolle 14 wird dabei zur Laufrichtung des Bandes geneigt. Diese Neigung der Drehebene der Hauptrolle zur Laufrichtung des Bandes sucht das Band infolge des durch die Hauptrolle auf das Band ausgeuebten Seitendruckes auf seine normale Bahn zu schieben. Angenommen, das Band 15 hat sich aus dem Griff zwischen der Steuerrolle 16 und der Rolle 14 frei gemacht, dann faellt die die Schwenkung des Joches veranlassende Kraft fort, und das Joch 13 ist nunmehr frei, um in seine normale Lage zurueckzukehren, in der dem Schwenkvorgang des Jochaufbaues entsprechend seine Drehebene parallel zur Laufrichtung des Bandes ist.
Es ist gleichgueltig, nach welcher Seite das Band abweicht, oder in welcher Richtung es laeuft. Das Band wird jedenfalls zwischen der einen oder anderen Steuerrolle und der Hauptrolle gepackt, und das Joch mit der Hauptrolle wird in die ausgleichende Richtung geneigt, um das Band in seine Bahn zurueckzufuehren.
In der Absicht, den Griff der Hauptrolle auf das Band zu verstaerken, um so die Ausgleichwirkung zu verbessern, ist es vorteilhaft, den Umfang der Hauptrolle mit im Abstand liegenden Rillen zu versehen.
Man kann auch eine oder mehrere Rollen vor oder hinter der Hauptrolle anordnen, wobei diese Rollen an Arm-Enden sitzen, die auf dem Joch gelagert sind. Solche Schaukelrollen erhoehen nicht nur den Griff am Band und verbessern so wesentlich den Wirkungsgrad der Ausrichtevorrichtung, sondern sie machen auch die Anordnung eines besonderen Bandspanners unnoetig. Die zusaetzlichen Rollen koennen durch Gewichte oder Federn gesteuert werden.
In einer anderen Ausfuehrungsform nach der Erfindung sind die Steuerrollen ueber der Hauptrolle angeordnet. In diesem Falle laeuft das Band oberhalb der Hauptrolle, anstatt unter ihr, es wird aber trotzdem der gleiche Richtvorgang fuer die Abweichung des Bandes eintreten.
Claims (6)
1. Foerderband-Einrichtung mit automatischer Ausrichtung des Bandes eines Bandfoerderers, dadurch gekennzeichnet, dass eine von dem Foerderband umspannte, lose, drehbare Rolle (14), die um einen die eigene Achse kreuzenden senkrechten Achszapfen (12) drehbar ist, und ein Paar konische Steuerrollen (16) angeordnet sind, die bei richtigem Bandlauf im Abstand vom Band liegen und auf einer Achse (17) entgegengesetzt an den beiden Bandkanten sitzen, so dass das Band (15) bei Abweichen aus seiner normalen Richtung zwischen diesen Steuerrollen (16) und der Hauptrolle (14) gepackt wird, wodurch die Hauptrolle (14) um den Achszapfen (12) verdreht wird und sich deren Drehebene zur Laufrichtung des Bandes im Winkel stellt, worauf die Hauptrolle das Band durch Seitendruck wieder in die normale Bahn zwingt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerrollen (16) in Richtung nach der Hauptrolle (14) hin gefedert gelagert sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (17) mit den Steuerrollen (16) an ihren Enden lose in Lagern drehen, die auf in einem Joch (13) o.dgl. angelenkten Lagerstuehlen (19) sitzen, auf dem auch die Hauptrolle (14) gelagert ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (23) vorgesehen ist, der die Bewegung der Steuerrollen (17) unter den Federn (22) nach der Hauptrolle (14) hin begrenzt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptrolle (14) auf ihrem Umfang zum besseren Griff mit Riffeln versehen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere zusaetzliche Rollen vor oder hinter der Hauptrolle an den Enden von gelagerten Armen, die an der Ausrichte-Vorrichtung sitzen, angeordnet sind, die unter Belastung oder Federdruck mit dem Band im Eingriff stehen.
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