DEP0034602DA - Periodisch betriebener Wassergaserzeuger - Google Patents

Periodisch betriebener Wassergaserzeuger

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DEP0034602DA
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DE
Germany
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water gas
gas generator
periodically operated
operated water
gas
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Max Dipl.-Ing. Bochum Goebel
Hermann Dr. Gelsenkirschen Kronacher
Original Assignee
Dr. C. Otto & Co. GmbH, Bochum
Publication date

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Description

Bei Gaserzeugern mit flüssiger Schlackenentfernung werden im allgemeinen sowohl die zum Heißblasen bestimmten als auch die umzusetzenden Gase und Dämpfe im unteren Teil des Schachtes eingeführt und an der Gicht abgezogen. Für die periodische Wassergaserzeugung mit abwechselndem Heißblasen des Brennstoffes und darauf folgendem Einleiten des Wasserdampfes lässt sich ein wirtschaftlicherer Betrieb gemäß der Erfindung durchführen, indem das aus der Gicht austretende Blasegas in einem Wärmespeicher zur Verbrennung gebracht wird und der Wasserdampf, der im Gegenstrom zum Blasegas geführt ist, zunächst in den Wärmespeicher eintritt, wo er auf eine sehr hohe Temperatur vorgewärmt und alsdann an der Gicht in den Generator eingeführt wird, den er also von oben nach unten durchzieht. Auf diese Weise lässt sich die fühlbare Wärme der Blasegase und ihrer Verbrennungsprodukte auf den Wasserdampf übertragen.
Der Abzug des gewonnenen Wassergases erfolgt über der flüssigen Schlackenschicht, und zwar oberhalb der Winddüsen, um durch das infolge der endothermen Umsetzung abgekühlten Wassergas nicht zu stark auf die schmelzende Schlacke einwirken zu lassen.
Der Unterschied kann, falls erforderlich, vorgewärmt werden, beispielsweise durch einen rekuperativen oder regenerativen Wärmeaustausch mit dem gewonnenen Wassergas, der sich besonders dann einfach gestaltet, wenn mehrere Einheiten parallel arbeiten.
Auf der anliegenden zeichnung ist die Durchführung der Erfindung schematisch dargestellt. 1 ist der Abstichgenerator, der über die Füllöffnung 2 begichtet und aus dem bei 13 die flüssige Schlacke abgezogen wird. 4 sind die Winddüsen, die an die Windverteilungsleitung 14 angeschlossen sind und die von dem Ventilator 3 gespeist werden. Die beim Heißblasen gebildeten Gase treten durch die leitung 15 in die Kuppel 16 des Überhitzers ein zusammen mit der durch die Leitung 17 zugeführten Zweitluft und verbrennen beim Durchströmen des Gitterwerkes 5 des Überhitzers. Durch die leitung 10 ziehen die verbrannten Gase in den Dampfkessel 11 und von dort zum Kamin 12.
Der im Dampfkessel 11 erzeugte Wasserdampf wird durch die Leitung 6 von unten in den Erhitzer geführt und durchzieht diesen von unten nach oben. Der hocherhitzte Wasserdampf durchzieht den Brennstoff im Gaserzeuger 1 von oben nach unten, das gebildete Wassergas wird durch die Düse 7 abgezogen, in der leitung 8 gesammelt und in dem Wascher 9 gereinigt und gekühlt. Zwischen dem Unterwind und dem den Generator verlassenden Wassergas findet ein (nicht dargestellter) Wärmeaustausch statt.
Der neue Wassergaserzeuger ist insbesondere zur Verarbeitung nicht oder wenig backender Brennstoffe geeignet. Die bei der Erhitzung solcher Brennstoffe frei werdenden Kohlenwasserstoffe werden bei den hohen Temperaturen des Heißblasens zerschlagen und ein reines Wassergas gebildet.
Neben dem Brennstoff können auch Metallverbindungen und Zuschlagstoffe verarbeitet werden. Durch diese ist eine Beeinflussung des Schlackenschmelzpunktes möglich. Aus den Metallverbindungen, insbesondere Metalloxyden, können die Metalle in flüssiger Form gewonnen werden; für den Aufschluss der Metallverbindungen ist das im Prozess gewonnene Wassergas besonders geeignet, weil es eine kräftige reduzierte Wirkung hat.
Verglichen mit den üblichen Hochöfen zur Metallverhüttung und Abstichgeneratoren mit Luft als Unterwind wird bei dem neuen Gaserzeuger ein bedeutend heizkräftigeres Gas gewonnen.

Claims (3)

1. Periodisch betriebener Wassergaserzeuger mit flüssiger Schlackenentfernung, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Gicht austretende Blasegas zur Verbrennung gebracht wird in einem Wärmespeicher, der der im wesentlichen im Gegenstrom zum Blasegas strömende Wasserdampf vor dem Eintritt in den Brennstoff durchzieht.
2. Periodisch betriebener Wassergaserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzug des gewonnenen Wassergases in höherer Zone erfolgt als das Einblasen der Blaseluft.
3. Periodisch betriebener Wassergaserzeuger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein rekuperativer oder regenerativer Wärmeaustausch zwischen gewonnenem Wassergas und Blaseluft vorgesehen ist.

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