DEP0034593DA - Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Stromkurven - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Stromkurven

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DEP0034593DA
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voltage
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sawtooth
resistor
shaped
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Expired
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing. Pforzheim Reinhard
Original Assignee
C. Lorenz AG, Stuttgart
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Strömen, die in Abhängigkeit von der Zeit Sägezahnform haben, insbesondere in den Ablenkspulen von Kathodenstrahlröhren, bei denen die Zeitkonstante L/R gegenüber der Periodendauer kurz ist.
Zu diesem Zweck ist es bekannt, an die von einer Röhre kleinen Innenwiderstands versorgten Ablenkspulen eine Spannung zu legen, die aus der Summe einer rechteckig und einer sägezahnförmig mit der Zeit veränderlichen Spannung besteht.
Eine derartige Spannungskurve lässt in den Ablenkspulen, die aus der Reihenschaltung einer Induktivität und eines Widerstandes bestehend gedacht werden können, Ströme der gewünschten Kurvengestalt entstehen.
Die sägezahnförmig veränderliche Spannung, die als einer der genannten Summanden gebraucht wird, wird bekanntlich in einer Schaltungsanordnung hergestellt, in der ein Kondensator über einen Widerstand periodisch aufgeladen und über eine Röhre entladen wird. Die Aufladegeschwindigkeit ist hierbei proportional der Differenz zwischen der Ladespannung und der Spannung an dem Kondensator; diese Differenz nimmt mit wachsender Aufladung des Kondensators ab, sodass der schräge Anstieg der entstehenden Spannungskurve gekrümmt ist. Zur Vermeidung dieser Krümmung ist es bekannt, der Ladespannung eine zusätzliche Spannung zu addieren, die gleich der Spannung am Kondensator ist, sodass die Spannungsdifferenz und damit die Aufladegeschwindigkeit konstant bleibt. Es ist auch bekannt, die hierfür erforderliche Zusatzspannung aus der Aufladespannung durch einen Kathodenverstärker zu erzeugen, der die Aufladespannung in gleicher Phase und praktisch im Verhältnis 1 : 1 auf den Kathodenwiderstand überträgt. Der Kathodenwiderstand ist in Reihe mit dem Ladewiderstand geschaltet. Man benötigt hierzu mindestens drei Röhren, eine zur Entladung des Kondensators, eine zur Erzeugung der für den linearen Spannungsanstieg am Kondensator erforderliche Zusatzspannung und eine dritte als Stromquelle für den Strom in den Ablenkspulen.
Bei der Schaltungsanordnung der Erfindung wird nun dadurch eine Röhre eingespart, dass die Ablenkspule in die Kathodenleitung einer Verstärkerröhre eingeschaltet und die an ihr entstehende Spannung kapazitiv auf einen Widerstand übertragen wird, der in Reihe mit dem Aufladewiderstand liegt. Die hierdurch entstehende sägezahnförmige Spannung wird zu einer in bekannter Weise erzeugten Spannung rechteckiger Kurvengestalt addiert, sodass die Ablenkspule nunmehr, wie gefordert, von Strömen sägezahnförmiger Gestalt mit linearem Anstieg durchflossen wird.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch in
Figur 1) die bekannte Anordnung und in
Figur 2) die Anordnung der Erfindung.
Figur 3) ist die Kurvenform der Spannung an den Ablenkspulen.
In dieser Zeichnung ist 2 die Entladeröhrenschaltung, die die Kapazität 3 jeweils entladet. 4 ist der Aufladewiderstand, mit dem der in Kathodenverstärkerschaltung liegende Widerstand 5 in Reihe geschaltet ist. 10 ist ein Widerstand, an dem der Entladestrom einen Impuls erzeugt, der sich zu der Aufladespannung addiert. Hierdurch entsteht eine Spannungskurve, die in Figur 3) dargestellt ist. Diese Spannungskurve wird der Röhre 7 aufgegeben, in deren Anodenkreis sich die Ablenkspule 8 befindet, sodass in ihr ein reiner Sägezahnstrom fliesst. Anoden- und Gitterkreis der Röhre 7 sind gegengekoppelt, sodass die Röhre einen kleinen inneren Widerstand hat. In Figur 2) ist an Stelle der Röhren 6 und 7 nur eine Röhre 9 vorhanden, in deren Kathodenzuleitung die Ablenkspule 8 liegt. Die übrigen Schaltungsglieder der Schaltungsanordnung sind entsprechend den Schaltungsgliedern der Schaltungsanordnung nach Figur 1) bezeichnet. 11 ist ein Kondensator, mit dem die Spule 8 daher kapazitiv die an ihr entstehende Spannung auf den Widerstand 4 überträgt.

Claims (1)

  1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Stromkurven, bei der die Summer eine rechteckigen und einer sägezahnförmig mit der Zeit veränderlichen Spannung an Ablenkspulen, insbesondere von Kathodenstrahlröhren, gelegt und der sägezahnförmige Summand dieser Spannungen in einer Schaltungsanordnung erzeugt wird, in der die Differenz zwischen Ladespannung und Spannung am Kondensator synchron mit der Kondensatoraufladung steigt, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkspulen in Kathodenverstärkerschaltung liegen und die an ihnen entstehenden Spannungen kapazitiv auf einen Widerstand aufgebracht werden, der in Reihe mit dem Aufladewiderstand liegt.

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