DEP0034245DA - Verfahren zum Verbinden von senkrecht zueinander verlaufenden Rohren mit verschiedenem Durchmesser, insbesondere der Holme und Sprossen von Leitern - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von senkrecht zueinander verlaufenden Rohren mit verschiedenem Durchmesser, insbesondere der Holme und Sprossen von Leitern

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DEP0034245DA
DEP0034245DA DEP0034245DA DE P0034245D A DEP0034245D A DE P0034245DA DE P0034245D A DEP0034245D A DE P0034245DA
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Inventor
Karl Remscheid Echterbecker
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Description

Verfahren zum Terbiriden von senkrecht zueinander verlaufenden Sohren mit verschiedenen Dttrchmeseeri insbesondere der Holrae und Sprossen von Leitern.
Die Erfiadimg betrifft ein YerfeJiren zum Verbinden tob. senkrecht zueinander verlaufenden Rohren mit rundem oder eckigem Querschnitt von verschiedenem Durchmesser, insbesondere der Holme und Sprossen von Leitern. Es sind Stahlrohr lei tern bekannt, bei denen die Holme mit den Sprossen in der WeIse verbunden werden, dass man die Holme ganz durchbohrt und in diese Durchbohr mag, die quer durch das Iiolmrohr hindurchgeht, die Sprossenrohre einführt. In die hohle Sprosse führt man dann von aussen eine Rohrwalze eIiir^ und weitet das Sproseenrohr an der Stelle, die zwischen der Wandung des Holnrohres liegt, damit auf. Dadurch entsteht eine Aufbauchung, so dass die Sprosse- in Längsrichtung im Holm festgehalten wird. Diese Eohrverb ind ungsart hat den Hachteils dass sie bei starker Belastung nachgibt ? so dass die beiden Holme zueinander in Längsrichtung verschoben werden können, wenn sie einer starken Belastung ausgesetzt werden. Ausserdem werden die Holme durch die doppelte Durclibohrung stark geschwächt, so dass sie bei SGhräggesteilten leitern durchbiegen, wenn sie in dieser Stellung belastet werden.
Eine andere bekannte Leiter ist in der Weise hergestellt worden, daee die Holme nur an einer Seite Mt einer Bohrung versehen sind; in diese Bolanmg sind die Sprossen, die ebenfalls aus Rohren bestehen, eingeführt, und an den Einstecketeilen εind die Holme mit den Sprossen verschwelest. Diese Verbindung tischen Holm und LeIter-
ßprosae hat äen Sachteil, dass die Holme in ungünstiger Weiee erwärmt werden müssen, wodurch die Festigkeit See Stslils erheblich nachlässt.
Der der Anmeldung ζ u g r und ejl i e g e nd e Srf i nd ung s g e d arJi e besteht darin, senkrecht zueinander Ter-IaLiieBde Kclire Kit rundem oder eckigem Querschnitt von Tersohiecienem B.r.rch-Iaesaer5 insbesondere öie Holme und Sprossen von Leitern, dadurch au verbinden., dass in das geschlitzte Ende des Koiires von kleinerem Durehmesser der zylindrische bzw. prismatische Torderteil e,ines kegeligen bzw. keilförmigen !!omen eingeschoben und darm das Eolir mit dem Dorn durch eine einseitige Bohrung in der Wand des anderen Rohres von grösseren; Durchmesser so weit eingepresst wird, bis das durch den Dorn aufgeweitete geschlitzte Ende des Rohres von kleinerem Burciuaesser gegen die innere Wand des Söhres von grosserem Durchmesser anstSsst* Hierclureh wird erreicht, dase die Verbindung aussergewöhnlich^ guten Halt hat und der grosεten Beanspruchung standhält. Die Anlageflache des Bornes muse Immer der jeweiligen Innenwand des Holmes angepasst sein, damit eia^ vorteilhafter Gegendruck entsteht und keine unvorteilhaften Beforaiierungen entstehen.
In der Zeichnmig ist ein Ausführung sbeisρiel dee Verfahrens nach der Erfindung bei einer heiter dargestellt, deren Holme und Sprossen runden. Querschnitt heben,
Abb. 1 se igt einen Längsschnitt durch die beiden
Holiae und eine Sprosees und zwar ist
links der Zustand vor dem völligen Einpressen der Sprosse und
rechts der Zustand nach Beendigung Abb Sinpresaens dargestellt.
Abb.2 aeigt einen Schnitt nach der Linie A - B der Abb,1,
Abb»5 Eeigt den kegeligen Dorn und
Abb.4 ctas aufgeschlitzte Sproscenrohrende in der Ansicht.
Die Holpie 1 und 2 haben je eine einseitige Bolirung 5 bzvs. 69 in die dae IMe 7 bzw. 8 der Sprosee 3 eingeführt wird, nachdem vorher in jedes Sprossenende der zylindrische Torderteil eines kegeligen Dernes 4 eingeschoben worden ist* Die Enden 7 und 8 der Sprosse 3 sind mit Schlitzen 9 bzw. 10 versehen. Die feste Verbindung wird dadurch geschaffen, dass man in Richtung der Pfeile 11 und 12 gegen die Holme 1 und 2 drückt. Durch diesen Druck werden die beiden Dorne 4 in die aufgeschlitzten Enden des Sprossenrohres 3 eingepresst und diese Bohrenden so auseinandergespreizt, dass die holme entgegengesetzt der Richtung der Pfeile nicht mehr zurückweichen können. Das abgerundete Ende 13 baw. 14 dee kegeligen Dornes 4 liegt bei einer richtigen Abmessung bündig gegen die innere Rohrwand der Holme an, so dass hier eine Flächendruckwirkung entsteht«
Das Verfahren zum Verbinden von Rohren mit eckigem Querschnitt von verschiedenem Durchmesser ist das gleiche. Der zum Aufweiten der geschlitzten Enden des Rohres von kleinerem Durcliiiiessexi dienende Dom hat in diesen) Falle einen prismatischen Vorderteil und ist keilförmig ausgebildet, und sein Querschnitt entspricht dem Querschnitt des Rohres von kleinerem Durchmesser.
Das beschriebene Verfaiiren sum Verbinden von Rohren eignet sich da, wo die Rohrverbindung nicht flüssigkeit.?- .oder gasdicht zu sein braucht.

Claims (2)

Patentansprüche.
1. ) VerfDiiren sum Verbinden von senkrecht aneinander
verlaufenden Sohren mit rundes oder eckigem Querschnitt von verschiedenem Durclaroessersj insbesondere der Holme und Sprossen von Leitern, dadurch gekennzeichnet , dass in das geschlitzte Ende des Eohree (3) von kleinerem Durchme se er der zylindrische Ijsws prismatische Vorderteil eines kegeligen bzw. keilförmigen Dernes (4) eingeschoben und denn daa Bohr (5) mit ä&m Dorn (4) durch eine einseitige Bohrung (5,6) in der Wand des anderen Rohres (1,2) so weit eingepresst wird, bis das durch den Dorn (4) aufgeweitete geschlitzte Ende des Rohres (3) von kleinerem Durchmeeser gegen die Innenwand des Rohres (1,2) von grösserem Durchmesser anstösst.
2. ) Leiter, deren aus Rohren bestehende Holme und Sprossen gemäss Anspruch 1 Biiteinander verbunden sind, dadurch gekennseiehnet, dass das kegelige Ende des Dernes (4) mit einer Abrundung (12,14) versehen ist, die der Krümmung der Innenwand des Holmes (1,2) angepasst ist.

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