DEP0033472DA - Zweitakt-Dieselmotor zum Antrieb von Landfahrzeugen - Google Patents
Zweitakt-Dieselmotor zum Antrieb von LandfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zweitakt-Dieselmotor zum Antrieb von Landfahrzeugen mit einem als Schleudergebläse ausgebildeten Spül- und Ladegebläse.
Von einer Antriebsmaschine für Landfahrzeuge wird verlangt, daß sie im unteren Drehzahlbereich ein starkes Drehmoment hat. Gemäß der Erfindung wird dies auf eine neue und fortschrittliche Weise erreicht. Die Erfindung besteht darin, daß das Gebläse im unteren Drehzahlbereich des Dieselmotors fremd, vorzugsweise von einem aus einer elektrischen Anlaßbatterie gespeisten Elektromotor, von einer bestimmten Dieselmotordrehzahl ab aufwärts, jedoch vom Dieselmotor selbst angetrieben wird. Der Elektromotor kann das Gebläse mit einer geeigneten gleichbleibenden Drehzahl antreiben. Es ist jedoch in weiterer Ausgestaltung der Erfindung sehr vorteilhaft, wenn während des Fremdantriebes des Gebläses, dessen Drehzahl in Abhängigkeit von der eingespritzten Brennstoffmenge derart geregelt wird, daß mit Größerwerden der Einspritzmenge auch die Luftladung größer wird. Die Erfindung kommt dadurch der Forderung nach einem großen Drehmoment des Motors im unteren Drehzahlbereich noch besser entgegen. Wenn das Fahrzeug eine starke Steigung befährt, fällt es in seiner Drehzahl ab. Die Brennstoffüllung wird vergrößert und in Abhängigkeit von dieser nunmehr die Drehzahl des Gebläses erhöht, so daß eine starke Luftfüllung der ZYlinder des Motors pro Kolbenhub erfolgt. Es ist also gemäß der Erfindung möglich, bei niedriger Drehzahl der Brennkraftmaschine eine verhältnismäßig große Menge Brennstoff pro Kolbenhub in die Zylinder einzubringen und diese rauchfrei zu verbrennen. Der Elektromotor und die ihn speisende Batterie werden nur beansprucht, wenn der Fahrzeugmotor angelassen wird, beim Anfahren und wenn er zeitweise ein besonders hohes Drehmoment hergeben muß, wie dies beim Befahren von starken Steigungen der Fall ist. Das Lösen des Gebläses vom Fremdantrieb und das Kuppeln desselben mit dem Motor wird vorteilhaft selbsttätig durch einen vom Motor gegebenen Impuls eingeleitet, beispielsweise dadurch, daß vom Drehzahlregler des Motors aus im Antrieb des Gebläses vorgesehene Kupplungen be-
tätigt werden. Endlich wird noch vorgeschlagen, daß von einer bestimmten sehr hohen Dieselmotor-Drehzahl ab durch einen Fliehkraftregler das Gebläse in seiner Luftleistung gedrosselt wird. Es ist also damit dafür gesorgt, daß das Gebläse, wenn es unmittelbar vom Motor angetrieben wird, bei sehr hoher Drehzahl des Motors nicht unnötig viel Leistung verbraucht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise schematisch dargestellt.
Mit 1 ist der Zweitaktdieselmotor eines Landfahrzeugs bezeichnet, der mit der von einem Spülgebläse 2 geförderten Luft gespült bzw. aufgeladen wird. Zu diesem Zweck steht der Druckstutzen des Spülgebläses über eine Leitung 3 mit dem Zweitaktdieselmotor in Verbindung. 4 ist der Saugstutzen des Gebläses 2. Die Welle 5 des Gebläseläufers liegt mit der Kurbelwelle 6 des Zweitaktdieselmotors und mit der Läuferwelle 7 eines Elektromotors 8 in gleicher Achsrichtung. Es sind nunmehr zwei aus- und einrückbare Kupplungen vorgesehen, und zwar die eine 9 zwischen der Kurbelwelle 6 und der Läuferwelle 5 und die andere 10 zwischen dieser und der Welle 7 des Elektromotors 8. Die Kupplungen 9 und 10 sind über ein Gestänge 11, 12 und 13 so miteinander verbunden, daß immer nur eine der Kupplungen eingerückt und die andere ausgerückt sein kann. Die Zweitaktdieselmaschine hat einen Regler 14, aus dem eine Stange 15 herausragt. Diese Stange 15 ist mit dem Gestänge 11, 12 und 13 verbunden. Die Stange 15 bewegt sich durch die Wirkung des Reglers 14 in dem Sinne, daß bei niedriger Drehzahl des Zweitaktdieselmotors die Kupplung 10 und von einer bestimmten Drehzahl des Zweitaktdieselmotors aufwärts die Kupplung 9 eingerückt ist. Bei niedriger Drehzahl des Zweitaktdieselmotors wird also das Gebläse 5 vom Elektromotor 8 angetrieben, der durch die auf dme Fahrzeug vorgesehene elektrische Anlaßbatterie gespeist wird. Von einer bestimmten Drehzahl ab jedoch wird das Gebläse von der Zweitaktdieselmaschine selbst angetrieben. Der Elektromotor 8 wird dann selbstverständlich stillgesetzt. Während das Gebläse 5 vom Elektromotor 8 angetrieben wird, wird die Drehzahl des Elektromotors 8 und damit die Drehzahl des Gebläses 5 noch in der Weise ge-
regelt, daß zur Erzielung einer starken Füllung des Dieselmotors die Drehzahl des Elektromotors 8 und damit die Leistung des Gebläses 5 höher ist als bei normaler Füllung. Die dazu erforderliche Regeleinrichtung ist der Einfachheit halber nicht dargestellt. Es ist noch ein Fliehkraftregler 16 vorgesehen, der über ein Gestänge 17, 18 und 19 eine in der Leitung 3 befindliche Drosselklappe 20 verstellt. Die Verstellung dieser Drosselklappe durch den Fliehkraftregler 16 erfolgt erst von einer bestimmten sehr hohen Drehzahl des Zweitaktdieselmotors ab, derart, daß die Luftleistung des Gebläses mit steigender Drehzahl mehr und mehr gedrosselt wird.
Um zu vermeiden, daß bei einem etwaigen Ausfalle des Elektromotors 8 die Spülung versagt, kann die Kupplung 9 als Freilaufkupplung ausgebildet werden. Sie arbeitet dann selbsttätig.
Claims (5)
1.) Zweitaktdieselmotor zum Antrieb von Landfahrzeugen mit einem als Schleudergebläse ausgebildeten Spül- und Ladegebläse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse im unteren Drehzahlbereich des Dieselmotors fremd, vorzugsweise von einem aus einer elektrischen Anlaßbatterie gespeisten Elektromotor, von einer bestimmten Dieselmotordrehzahl ab abwärts, jedoch vom Dieselmotor selbst angetrieben wird.
2.) Zweitaktdieselmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Fremdantriebes des Gebläses, dessen Drehzahl in Abhängigkeit von der eingespritzten Brennstoffmenge derart geregelt wird, daß mit Größerwerden der Einspritzmenge auch die Luftladung größer wird.
3.) Zweitaktdieselmotor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösen des Gebläses vom Fremdantrieb und das Kuppeln desselben mit dem Dieselmotor selbsttätig durch einen vom Dieselmotor gegebenen Impuls eingeleitet wird, beispielsweise dadurch, daß vom Drehzahlregler des Dieselmotors aus im Antrieb des Gebläses vorgesehene Kupplungen betätigt werden.
4.) Zweitaktdieselmotor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von einer bestimmten sehr hohen Drehzahl des Dieselmotors ab durch einen Fliehkraftregler das Gebläse in seiner Luftleistung gedrosselt wird.
5.) Zweitaktdieselmotor nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen Gebläse und dem Dieselmotor als Freilaufkupplung ausgebildet ist.
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