DEP0033194DA - Greifereinrichtung für gummibereifte Zugmaschinen - Google Patents
Greifereinrichtung für gummibereifte ZugmaschinenInfo
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Description
Anlage 2 zum -Antrag vom 1„ Februar 1949. E.arl Ritsch er ,Inzmühlen /£rs, Harburg,
Greifereinrichtung für gummibereifte Zugmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Greifereinrichtung für gummibereifte Zugmaschinen, Bekannt sind Greifereinrichtungen mit y,uer
über den Seifenumfang verlaufenden Greifarelementen,die an seitlich durchlaufenden Greiferketten befestigt sind,welche durch
Federn gespannt und fest gegen den Reifen gezogen werden«
Insbesondere sind Greifereinrichtungen bekannt,bei denen zwischen den beiden Ketten stabartige Körper befestigt sind,
die V-förmige Eingriffsfluchen zum festen Eingreifen in den Erdboden auf we is en, 13 ie bekannten O-reifereinrichtungen sind für
bestimmte Reifenprofile durchaus günstig,mit Erfolg verwendbar und haben sich in der Praxis vielfach bewfcihrt,Da indessen in
disr letzten Zeit die Heifen-Profilierungen oder~profile,d,h. die aus den Gummireifen nach aussen ragenden geraden oder gekrümmten
erhabenen^eile,nicht unbeträchtlich höher geworden sind,hat sich gezeigt,dass die bekannten Greifereinriohtungen
nicht immer genügend fest an diesen Beifenprofilen haften und von ihnen mitgenommen werden. Die i^uer über diese Reifenprofile
verlaufenden Teile der ureifereinriohtungen können nicht immer genügend in die Zwischenräume zwischen den erhabenen iieifenteilen
eingreif en.Andererseits werden sie manohmal zwischen diese verhältnismässig hohen Profile gezogen und werden dabei
verkantet,so dass die sehr erwünschte selbsttätige Reinigung der Greiferteile von anhaftender ßrde oedgle nicht eintreten
kann, leiter hat sich herausgestellt,dass bei diesen bekannten Greifereinriohtungen ein gewisser Kachteil darin liegt,dass die
zwischen den Ketten liegenden und über die Reifenprofile grei-
fen den Seile oder Körper für jede ßeifengrösse besonders hergestellt and geformt werden müssen,so dass man fürverechiedene
Heifengrössen verschiedene Grossen dieser Seile der Greiferein» riohtungen anfertigen and auf Lager halten inuss»
Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile »c!ie ergibt ins» besondere die Möglichkeit ,die Lagerhaitang äind überhaupt die Herstellung
der &reifereinrichtungen zu vereinfachen» Ferner wird durch die neue Gestaltung der Greifereinrichtung^ nach der Erfindung
eine selbsttätig eintretende Eippbewegung der Greiferelemente erreicht,die eine selbsttätige !Reinigung der Greifereinrichtungen
von anhaftendem Erdboden ermöglicht»
Die Erfindung besteht darin,dass jedes Greiferelement au3 querliegenden Stäben besteht,deren Enden mit je einem seitlichen
Pührungastück verbunden sindeDiese Durchbildung gestattet sowehl eine einstückige Ausführung jedes Greiferelements ais auch eine
mehrstückige Ausführung,bei der die seitlichen Föhrungsstücke für alle Reifengrossen einheitlich sind,während die mit ihnen au verbindenden
Querstäbe nur entsprechend der Heifenbreite a,B, von Stangen oder anderem Profileisen abgeschnitten zu werden brauchen»
Nach der Erfindung kann jede3 Sreiferelemer.it vorzugsweisemindestens drei wuerstä,be,z.B. Rundeisenstäbe ,aufweisen,die an ihren
3nden je mit einem Zacken ο »dgl» eines seitlichen Puh.ru.ngs~ Stücks verbunden sind,das einen naoh innen ragenden Ansatz zum
Befestigen der Gliederketten aufweist»
Zu jedem Greiferelement gehören also in diesem Fall ausser den drei guer über die Heifenprofile verlaufenden Stäbe zwei
seitliche IHihrungsstücke,die einander völlig gleichen»Yorzugsweise haben diese Führungsstücke oder Führungselemente ?-Form«,Die
Erfindung sieht weiter vor,dass die Querstäbe beliebige Quersohnittfornien haben können.Die Queratäbe können fuch mit den
seitlichen Pührung^stüoken aus einem dtück besteheneBei einer besonderen Ausftihrungsform der Erfindung sind die ^uerstäbe
selbst zur Bildung der seitlichen Führungsstücke benutzt}die also in diesem fall,wenn die QueratSbe Rundatäbe sind,ebenfalls
aus Sundstiben und zwar aus 'feilen der Querstö,be,die an den finden umgebogen sind,besteheneüchliesslich kann naoh der Erfindung
vorgesehen sein,die «iuerstabe u.en Umfangflächen des Heifens, d«h«den Reifenprofilen,anzupassen und sie sogar in die Vertiefungen
zwischen den erhabenen !'eilen des Heifenuinfanges eingreifen zu lassen,,
Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen von Greifereinrich» tungen nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
?igel zeigt einen .Reifen mit einer ersten ^uaführungsform der G-reifereinrichtungen,und zwar in der unteren Hälfte in Seitenansicht,
in der oberen Hälfte im ochnitt»
Pig „2 ist ein Querschnitt durch den untaren !Teil eines be las teten,mit einer Greifereinrichtung nach Fig.l versehenen Äeifens,
Pig»3 zeigt den oberen Teil eines unbelasteten Keifens mit einen auf ihm liegenden Greifarelement nach j?ig.l„
Fige4 zeigt in grösserem Massstab ein Greiferelernent im Längsschnitt durch die ot&be und den oberen Teil eines Reifens,
Fig» 5 zeigt eine zweite ^iusfUhrungsform *«β4*θ-*- Greiferelemente n Ann unte-
Fig»6 zeigt einen Teil eines Kej fens mit den Elementen nach
Pigβ 7 und 3 -i eijae—l eine Ansicht^ auf ein auf einem Seifen liegendes Greiferelement in einer dritten
A us führ ungs form * d&A,.
In Fig„l bis 4 ist mit 1 der Reifen bezeichnet,2 und S sind die Gliederketten, die in üblicher ',»eise den iieifen zu beiden Sei-
ten umfassen and die durch ebenfalls bekannte Federn 4 gespannt gehalten und fest über den Reifen gezogen werden* x)ie Ketten 2 und
3 sind in gleichfalls bekannter >ieise mit den q.uer über den ßeifenuiofang liegenden G-reiforelementen verbunden und halten diese
auf dem Reifen feste
Jedes Greiferalement besteht bei dieser Ausführungsform aus drei dtäben 5,die quer über den Reifen verlaufen und mit den Führungsstücken
6 und 7 verbunden,vorzugsweise versohweisst sindeJe eines dieser Führungsstücke liegt auf einer Seite des Reifens«
Die Querstäbe 5 können beliebig gestaltet sein,insbesondere beliebigen Querschnitt haben«In diesem Ausführungsbeispiel sind
RundötSbe von kreisförmigem Querschnitt gezeigt,die bevorzugt werden,da man sie von Hundeisenstäben in den für ein bestimmtes
Reifenprofil benötigten Längen leicht und schnell abschneiden kanne13ie 6tablängen richten sich nach der Breite des SgifenSoLs ±i
ein besonderer Vorzug des Aufbaus eines Greiferelementes aus Quer·» stäben und seitlichen Führung^stücken,dass die Elemente nicht wie
es bei bekannten Greiferelementen der Fall war-aus einem Stück bestehen,das man in einer bestimmten,für nur ein üeifonprofil
pascienden l^nge herstellt und nur für dieses eine Profil verwenden kann.Von diesen bekannten öraifarelemfenten müoyen daher für die
verschiedenen Reifenprofile jeweils grcssere liengen hergestellt und auf lager gehalten werden.Uach der Erfindung sind die iHihrungt-stüoke
vereinheitlicht ,sie werden mit Stäben verschiedener Länge zusammengesetzt und können für die verschiedensten Reifenbreiten
als Greiferelemente verwendet werden„Oadurch wird u.a . auch die lagerhaltung sehr vereinfacht«
Die Führungsstücke sind alle einander gleich,daher kann jedes einseine Führungsstück auf jedem Keifen und auf jeder üeite eines
Reifens an beliebiger otelle verwendet werden„Im ^usführungsbei-
spiel der Pig.l bis 4 besteht jedes Führ ungs stück' 6 und 7 aus drei V-förmig gestalteten,nach aussen ragenden Zacken 8,9 und IO (Pig.
1 und 4),dia auf einem gemeinsamen Fuss 11 sitzen,der in der Mitte einen nach innen gehenden Ansatz 12 hat,an dem die G-liedcrketten
2 und S in üblicher Jeise befestigt werden.
Fig„5 und 6 zeigen eine zweite .Ä us führ ungs form der G-reiferelern©nte,bei
denen auch v/ieder '^uerstabe -und zwar ebenfalls drei bei jedem filoment<-zeB.aus Sundeisen verwendet vierden.Diese atäbe
13 sind hier aber dem Profil des fleifens entsprechend gebogen, wodurch ein besonders gutes .".nliegen der 3-reiferelemente erreicht
wird*
Die seitlichen Führungsstücke 14 und 15 können bei dieser Ausführung©form wieder die in Fig-.l bis 4 gezeigte ü-estalt aufweisen
oder anders gestaltet sein,Wesentlich ist,daos die Auüsenenden der Stäbe 12 wieder aus der dem !Reifenprofil entsprechenden
Einbiegung zurückgebogen sinapwie Pig.8 zeigt-an diesen stellen, wo sie mit den seitlichen Pührungsstücken verbunden sind,gewissermassen
"Stollen" 16 und 17 bilden,die ein festes Eingreifen der Greifer in den Erdboden und damit einen sichern Halt gewährleisten
Während die Führung3stücke der in Mg8I bis 4 dargestellten Ausführungsform Formstücke sein können,die z.B. aus Gussstahl bestehen,werden
bei der Ausführungsform der Pig.7 und 8 zur Bildung der G-reiferelemente nur dtäbe verendet .Die drei Querstäbe
5 sind auch hier mit den seitlichen Führungsstücken verbunden, Z8B, verschweigst.Diese bestehen je aus zwei U-förmig gebogenen
Stäben 18 und 19,die wieder einen nach innen ragenden Ansatz Su aufweisen,an denen die Gliederketten befestigt werden.
Bei allen dargestellten j-iusführungsformen haben die seitlichen Führungsstücke je drei Zacken und sind je drei Querstabe bei
jedem Greiferelement verwendet ^s können aber auch zwei ti tab© und
Zacken oder auch mehr als drei dt&be und Zacken an jedem Führungsstück vorhanden sein. Die dargestellte Ausführungsform mit je drei
Stäben und je drei Zacken an jedem i'ührungsstiick ist jedoch bevorzugt, da sie eine Beine von Vorteilen aufweist.
Insbesondere wird durch die Erfindung der Vorteil erreicht, dass ein selbsttätiges Verkippen der Querstäbe und der Pührungsetücke
durch, eine beim Laufen Über den erdboden sich selbsttätig auslösende Kippbewegung eintritteBine aolche Kippbewegung wird
sowohl beim Einlaufen des Reifens und jeder G-reifereinrichtung in den Boden als auch beim Auslaufen aus dem Boden selbsttätig
ausgelöst»Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform mit je drei Querstäben und je drei Zacken an jedem Führ ungs st tick einer Greifereinrichtung
entsteht diese Kippbewegung dadurch,dass der mittlere Querstab fest gegen das Reifenprofil gezogen wird,während die
vor und hinter ihm liegenden Querstäbe einen gewissen Abstand vom Reifen behalten» -Zugmaschine ,wird beim Ueberrrollen des Reifens der
gegen alle Queretabe der unter dem Seifen befindlichen Greifereinrichtung gedrückt„Beim Austreten aus dem Bode^iiiegt der letzte
Querstab des untersten Greiferelementea^och fest am Umfang des Beifens an,während der bereits au^a^em Boden herausgetretene
Querstab mit doppeltem dpie^xvom Reifen angezogen wird,sodass der anhaftende Boden abgewpsfren wird «Dieser Vorgang wiederholt sich ,
wenn der letzte Q^st€rstab-bei drei ^uerstäben je Greifereinrichtung,also der dritte Querstab-aus dem Boden ausgelöst wird,worauf
dsnn dieses CJreiferelement in seine Anfangs te llung zurück-
dn lcl
J3in weiterer Vorteil der Erfindung liegt darinsdass infolge der Verkippung der einzelnen Greiferelernente jeweils die grösst»
mögliche Anzahl von Querst&ben mit dem Boden in Singriff sind»
T)
λ
A
THVff> firl ρ fi Cf üCHnlHir
Q^lnidΝi
L^ilfeLfL^ Ήύ*>τ yigQ
stüoken verbunden werden,ergibt auch die stäbe so durch Pressen ο «dgl» zu f ormen?d^se>*<fiie den Umf angflächen
des Reifens ,dehedessen Prjjfjrüerungen angepasst sind oder sogar in die zwisohjn^Äelferhabenen !eilen der Profilierungen
Vorhändenen^Vgriiefungeη als Verzahnungen eingreifen,wodurch die
Claims (1)
- Patentansprüche sI9 Greifereinrichtung für gummibereifte Zugmaachinen mit quer über den Reifenumfang verlaufenden Greiferelementen,die durch von Federn gespannte Gliederketten fest gegen den Keifen gezogen werden,dadurch gekennzeichnet,dass jedes Greiferelement aus q,uerliegenden btäben besteht ,deren linden mit je einem seitlichen Führungsstück verbunden sind,2„ Greifereinrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, dass jedes G-reiferelement mindestens drei Querstäbe ,ζ,Β» Rundeisenstäbe (5) aufweist,die an ihren linden je mit einem Zacken (8-10)o«dgl,eines seitlichen Führ ungs Stücks (6,7) verbunden sind, das einen nach innen ragenden Ansatz (12) zum Befestigen der Gliederketten (2,3) aufweist.5e Greifereinrichtung nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet,dass die seitlichen führungselemente je V-Form haben«4«, Greifereinrichtung nach Anspruch 1 bis ü,dadurch gekennzeichnet,dass die Querstöbe (5,12>)beliebige Querschnittformen haben können«5, Greifereinrichtung nach Anspruch 1 bis 4,daduroh gekennzeichnet,dass die «iUerstäbe mit den seitliche^Pührungsstücken aus einem dtück bestehen»6* Greifereinrichtung nach Anspruch 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet,dass die ^uerstäbe zur Bildung der seitlichen Pührungsstücke benutzt sind,7e Greifereinrichtung nach Anspruoh 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet,dass die Querstabe den Umfangflachen des Heifens,dehe den Reifenprofilen,angepasst sind und dass sie gegebenenfalls sogar in die Vertiefungen der Seifenprofile eingreifene
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