DEP0032237DA - Heizkörper - Google Patents

Heizkörper

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DEP0032237DA
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DE
Germany
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channels
manifolds
radiator
sheets
welded
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Dr. Rößler
Original Assignee
Rößler,Otto ,Dr., Baden-Baden
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Description

Die Erfindung betrifft Heizkörper, bei denen das Heizmedium durch Kanäle strömt, die mit ihrem oberen und unteren Ende an Sammelrohren angeschlossen sind und die vorzugsweise mit Stahlblechen gut wärmeleitend verbunden sind. Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines derartigen Heizkörpers, der fertigungs- und montagetechnisch besonders einfach herzustellen und anzubringen ist, der bei besonders geringem Gewicht große Stabilität und auch bei verhälnismäßig großer Baulänge erhebliche Längssteifigkeit besitzt und bei dem beste leitende Verbindung zwischen den eigentlichen Rohren oder Heizkanälen und den Sammelblechen gegeben ist.
Die bisher verwendeten Heizkörper der genannten Gattung haben teilweise den Nachteil eines hohen Gewichts und Materialverbrauchs. Auch ist bei Verwendung von Blech die Erzielung ausreichender Längsfestigkeit, besonders bei größeren Baulängen, oft nicht gegeben.
Um diesen Mängel abzuhelfen, schlägt die Erfindung vor, die Kanäle, die durch das Heizmedium von dem einen zum anderen Sammelrohr durchströmt werden, durch gegeneinander gestellte Bleche zu bilden, die durch rechtwinklig zu den Sammelrohren verlaufende Schweißnähte zusammengefügt sind, wobei die wärmeleitende Verbindung parallel zu den Sammelrohren, also in der Längsrichtung des Gesamtaggregats durch durchgehende Bleche hergestellt ist. Zu diesem Zweck können auf den parallel zu den Sammelrohren angeordneten Strahlbleche halbrohrförmig gebogene Bleche, vorzugsweise breitflächig, aufgeschweißt sein, die die Kanäle zwischen den Sammelrohren bilden. Eine besonders einfache, Material sparende, leichte und vor allen Dingen fertigungstechnisch vorteilhafte Konstruktion benutzt, parallel zu den Sammelrohren angeordnet, durchgehende Bleche, die durch rechtwinklig zu den Sammelrohren verlaufende Schweißnähte oder dergleichen paarweise unter Bildung von Kanälen für das Heizmedium zusammengefügt sind. So kann z.B. ein zwischen den Sammelrohren verlaufendes Rohrbündel aus zwei einander gegenüberliegenden Blechen gebildet werden, die nach entgegengesetzten Seiten gerichtete halbrohrförmige Erhebungen aufweisen (gegebenenfalls als Wellbleche) und die zwischen den Erhebungen, die zusammen die Kanäle bilden, durch Punktschweißnähte miteinander vereinigt sind. Diese Anordnung gestattet, infolge der guten Zugänglichkeit aller Schweißstellen, auch in besonders einfacher Weise die Anbringung an sich bekannter Strahlbleche, die längs der Mantellinien auf den die Kanäle bildenden Bleche aufgeschweißt sind. Vorteilhaft werden an die, die Kanäle bildenden Bleche gleich die zugehörigen Halbschalen angepresst, die nach dem Zusammenschweißen die Sammelrohre bilden.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind auf den Zeichnungen veranschaulicht. In diesen stellen dar:
Fig. 1-11) verschiedene schematisch gezeigte Schnittbilder durch Heizkörper nach der Erfindung von oben gesehen,
Fig. 12) ein bevorzugstes Ausführungsbeispiel in Seitenansicht,
Fig. 13) denselben Heizkörper in Stirnansicht,
Fig. 14) denselben Heizkörper im schematischen Schnitt längs der Linie A/B der Fig. 12,
Fig. 15) ein Schnittbild in vergrößertem Maßstab des oberen Teiles des Heizkörpers nach Fig. 12 längs der Linie C/D,
Fig. 16) ein entsprechendes Schnittbild der einen Hälfte des Heizkörpers vor dem Zusammenfügen längs der Linie E/F der Fig. 12, und
Fig. 16) einen Schnitt durch die Kanäle mit Strahlblechen von oben gesehen, von oben gesehen, des Heizkörpers nach Fig. 15.
Das Heizmedium tritt in das Sammelrohr 1 durch den Zuführungsstutzen 2 ein und strömt durch die senkrechten Kanäle zum gegenüberliegenden Sammelrohr. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1, 2, 6 und 7 geht ein durchlaufendes Strahlblech 3 durch den Heizkörper. Auf diesem sind an den Schweißstellen 4 beiderseitig halbrohrförmige Bleche angebracht, die in den Fig. 1 und 6 eckigen Querschnitt zeigen. Entsprechende halbrohrförmige Bleche 7 und 8 sind in den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 7 gezeigt. Strahlbleche 16 und 17 sind längs Mantellinien auf die halbrohrförmigen Bleche aufgeschweißt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gemäß den übrigen Figuren bilden die zur guten Wärmeleitung in Längsrichtung, d.h. parallel zu den Sammelrohren, dienenden durchgehenden Bleche gleichzeitig die Wandungen der vom Heizmedium durchströmten Kanäle selbst. Fig. 3 zeigt zwei derartige einander gegenübergestellte Bleche mit vierkantigen Erhebungen 9 und 10, und Fig. 4 entsprechende Bleche mit halbrohrförmigen Wellen 11 und 12. Die Bleche werden an den zwischen den Erhebungen liegenden Feldern 19 (Fig. 12) durch Punktschweißung miteinander vereinigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5, die eine besonders schmale Bauart ergibt, erfolgt die Vereinigung der einander gegenübergestellten Bleche 13 und 14 durch Distanzstücke 15, die ebenfalls an die Bleche aufgeschweißt sein können. Die Fig. 8 bis 17 zeigen außerdem Strahlbleche, entsprechend den bereits oben erwähnten Strahlblechen 16 und 17, die längs Mantellinien an die Kanäle angeschweißt sind. Die Fig. 10 und 11 zeigen dabei eine andere Ausgestaltung der Strahlbleche in Form eines auf die Kanalbleche aufgeschweißten Wellbleches 18. Bei der Fig. 10 fällt die Schweißstelle mit den Distanzstücken zusammen, bei der Fig. 11 liegt sie dazwischen.
Die bevorzugte Ausführungsform nach den Fig. 12 bis 17 lässt den Aufbau des Heizkörpers nach der Erfindung mit aufgeschweißten Strahlblechen 20 erkennen, die an der Mantellinie 23 an den Kanälen 12 anliegen. Zur Vergrößerung der Oberfläche sind die Strahlbleche bei 24 noch einmal nach der Mitte zurückgebogen. Die halbrohrförmigen Bleche 11 und 12 werden je für sich aus einem Stück gepresst, und zwar zweckmäßig gleich zusammen mit den zugehörigen Halbschalen 21, 22, die nach dem Zusammenschweißen die Sammelrohre 1 bilden.
Nach dem Pressen der Halbrohre sowie der Halbschalen für die Sammelrohre werden die in entsprechenden Längen ausgestanzten Strahlbleche auf die Rohrbündelbleche aufgeschweißt, was infolge der Einzelherstellung der beiden Halbrohre durch die gute Zugänglichkeit aller Stellen sehr erleichtert wird. Danach werden die beiden Halbrohre aufeinander gelegt und in den Feldern bei 19 miteinander verschweißt, beispielsweise mittels einer Rollenschweißmaschine. Ebenso werden die zur Bildung der Sammelrohre bestimmten Halbschalen 21, 22 oben zusammengeschweißt (Fig. 15). Es brauchen dann nur noch die Stirnwände der Sammelrohre mit den Zuführungsstutzen 2 eingeschweißt und die Rohrbündelbleche längs ihrer Endnähte ebenfalls miteinander verschweißt werden, worauf der Heizkörper im wesentlichen gebrauchsfertig ist.
Durch die längs der Mantellinien angebrachten Schweißungen erhält der Heizkörper eine außerordentliche Festigkeit. Außerdem werden alle Fehler, die beim Aufbau des Heizkörpers aus einzelnen Rohren bezüglich der Dichtigkeit auftreten könnten, vermieden. Wenn mehrere Kanäle durch zwei gegenüberliegende Bleche gebildet werden, brauchen nur die auf den äußeren Rändern befindlichen Schweißnähte dicht sein, die dazwischen liegenden können beispielsweise gepunktet sein.
Ein besonderer Vorteil der geschilderten Bauart liegt in der besonderen flachen Gestalt, die der Heizkörper annimmt und die seine Aufstellung auch an solchen Stellen ermöglicht, für die Heizkörper größerer Bautiefe nicht in Frage kommen. Die Festigkeit des Gesamtkörpers wird durch die durchlaufenden Bleche gegenüber bekannten Bauarten trotz des geringen Gewichts erheblich erhöht. So lassen sich z.B. Heizkörper von 2 m Länge ohne jede Gefahr des Verziehens beim Transport, bei der Aufstellung oder im Gebrauch ohne weiteres herstellen. Besonders bemerkenswert ist das leichte Gewicht, das beispielsweise ca. 6 kg/qm Heizkörper beträgt, während bisher bekannte Strahlblechgliederheizkörper ein qm-Gewicht von ca. 12 kg und Gussheizkörper für Dampfheizungen ein solches von ca. 30 kg aufweisen.
Die beschriebenen Heizkörper nach der Erfindung sind nicht auf die Verwendung für Warmwasserheizungen beschränkt, sondern eignen sich gleicherweise auch als Wärmeaustauscher für andere Zwecke, als Kühlkörper, Kondensatoren für Kälteanlagen, als Luftheiter und dergleichen.

Claims (7)

1) Heizkörper, bei dem das Heizmedium durch Kanäle strömt, die mit ihrem oberen und unteren Ende an Sammelrohre angeschlossen sind und vorzugsweise mit Strahlblechen gut wärmeleitend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle durch einander gegenübergestellte Bleche gebildet sind, die durch rechtwinklig zu den Sammelrohren verlaufende Schweißnähte zusammengefügt sind, und dass die wärmeleitende Verbindung parallel zu den Sammelrohren durch durchgehende Strahl-Bleche hergestellt ist.
2) Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die parallel zu den Sammelrohren durchgehenden Strahlbleche (3) halbrohrförmige Bleche (5, 6, bzw. 7, 8) aufgeschweißt sind, die die Kanäle zwischen den Sammelrohren (1) bilden.
3) Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zu den Sammelrohren durchgehenden Strahlbleche (9, 10 bzw. 11, 12 bzw. 13, 14) durch rechtwinklig zu den Sammelrohren verlaufende Schweißnähte oder dergleichen (19 bzw. 15) paarweise unter Bildung von Kanälen für das Heizmedium zusammengefügt sind.
4) Heizkörper nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch ein zwischen den Sammelrohren verlaufendes Rohrbündel aus zwei einander gegenüberliegenden Blechen mit nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Mal, rohrförmigen Erhebungen (9.10 bzw. 11, 12) und dazwischenliegenden Punktschweißnähten (19).
5) Heizkörper nach Anspruch 1 -4, gekennzeichnet durch Strahlbleche (16, 17, 18, 20), die längs Mantellinien (z.B. 23) auf den die Kanäle bildenden Bleche aufgeschweißt sind.
6) Heizkörper nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an die paarweise zusammenzufügenden Bleche gleich die zugehörigen Halbschalen (21, 22) angepresst sind, die nach dem Zusammenschweißen die Sammelrohre oder Balken (1) bilden.
7) Verfahren zur Herstellung von Heizkörper nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung der Rohrbündel und gegebenenfalls der Sammelrohre bestimmten Bleche für sich gepresst, dann gegebenenfalls mit den Strahlblechen verschweißt und schließlich miteinander durch Schweißnähte zum fertigen Heizkörper zusammengefügt werden.

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