DE574146C - Schweissverbindung von Einzelrohren fuer Rohrbuendel - Google Patents
Schweissverbindung von Einzelrohren fuer RohrbuendelInfo
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- DE574146C DE574146C DES90890D DES0090890D DE574146C DE 574146 C DE574146 C DE 574146C DE S90890 D DES90890 D DE S90890D DE S0090890 D DES0090890 D DE S0090890D DE 574146 C DE574146 C DE 574146C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L9/00—Rigid pipes
- F16L9/18—Double-walled pipes; Multi-channel pipes or pipe assemblies
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L41/00—Branching pipes; Joining pipes to walls
- F16L41/001—Branching pipes; Joining pipes to walls the wall being a pipe plate
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Endverbindung eines Rohrbündels, welches
hohen Außen- oder Innendruck aushalten soll, mit einfachen Mitteln so zu gestalten,
daß die einzelnen Rohre möglichst eng beieinander stehen und dabei doch, eine dichte
und gegen hohe Drücke widerstandsfähige Verbindung der Rohrenden untereinander gewährleistet
wird. Das Rohrbündel kann dabei so ausgestaltet werden, daß um dasselbe
ein eng anliegender Mantel angebrächt wird, der seinerseits mit der Rohrendverbindung verschweißt
wird. Hierbei werden die einzelnen Rohre des Rohrbündels durch äußeren Druck beansprucht, oder die Rohrenden können
auch an beiden Seiten in Kammern einmünden, die unter Druck stehen. In diesem
Falle werden die Rohre durch Innendruck beansprucht.
Bisher wurden derartige Rohrbündel in der Weise ausgeführt, daß man die Enden
der Rohrbündel in Rohrböden einwalzte oder auch, einschweißte oder auch beide Verfahren
zugleich, verwandte, wobei auch statt des Verschweißens ein Verlöten vorgenommen
wurde. Das Einwalzen setzt dabei einen starken Boden voraus, da dies hierfür 'erforderlich
ist. Auch bei dem Einschweißen der Rohre werden starkwandige Böden verwendet. Im allgemeinen kommt es dabei
auch auf eine, sehr dichte Anordnung der Rohre nicht an. Ferner ist bei den üblichen
Konstruktionen die Entfernung des Rohrbündels von dem umhüllenden Mantelblech so groß, daß ein im Verhältnis zur Rohr- 35'
Wandstärke dicker Boden verwandt werden muß. Die Verwendung dieser starkwandigen
Böden hat nun den Nachteil, daß beim Einwalzen die Rohre verhältnismäßig weit voneinander
stehen müssen, weil sonst das zum Einwalzen zweier benachbarter Rohre in dem Boden stehenbleibende Material zu schwach
wird. Beim Einschweißen der Rohre in starkwandige Böden stellt sich der Nachteil
heraus, daß infolge der verschiedenen durch die Schweißung verbundenen Wandstärken
Spannungen in dem Material auftreten, die beim Hinzutritt von weiteren Beanspruchungen,
hervorgerufen z. B. durch einen im Kesselinneren auftretenden Druck, so erhöht werden, daß sie zu Undichtigkeiten der
Schweißstellen bzw. zum Bruch derselben führen. Aus diesem Grunde wird auch bei hochbeanspruchten Kesseln auf dieses Verfahren
verzichtet und werden z. B. bei Lokomotivke'sseln die Rohre stets eingewalzt.
Weiter ist ein Verfahren bekanntgeworden, wonach die die Enden eines Rohrbündels
aufnehmenden eisernen Böden mit Nuten konischen Querschnitts versehen werden. Diese
Nuten werden nach Hindurchstecken der Rohrenden mit einem weichen Material ausgegossen,
um die Rohre abzudichten. Nach einem ähnlichen Verfahren werden die durch
den Eisenboden gesteckten Rohre an ihren Enden konisch aufgedornt und diese konischen
Endverbindungen ebenfalls mit weichem Material umgössen. Beide Ausführun
gen haben jedoch Nachteile, die bei der Erfindung vermieden werden. Die konische
Ausbildung der Nuten, desgleichen die Anbringung der Konusse an den Rohrenden
bedingt schon eine bestimmte Rohrentfernung ίο voneinander. Ebenso ist eine nicht unerhebliche
Wandstärke des Grundbleches bzw. des Bodens nach der ersten Ausführung sowie
des Grundbodens nach der zweiten Ausführung erforderlich, wenn die Rohrbündel
hohen Drücken unterworfen werden, da ja eine feste Verbindung, wie sie durch Einwalzen
oder Schweißen erfolgt, bei diesen bekannten Ausführungen nicht stattfindet. Es kann also ein derartiges Rohrbündel hohen
Drücken nicht Widerstand leisten. Ebensowenig kann ein derartiges Rohrbündel hohen Temperaturschwankungen unterworfen
werden, da einmal die Gefahr besteht, daß das leicht schmelzbare Dichtungsmaterial ausfließt
und zum anderen die Verbindung zwischen den Rohren und dem Dichtungsmaterial sich lockern muß.
Nach der Erfindung werden nun diese Nachteile vermieden durch die Vereinigung
nachstehender beiden Merkmale.
Erstens ist der gegenseitige Abstand der an den Enden in ein gemeinsames;, unter
hohem Druck stehendes Endblech eingeschweißten Einzelrohre, über der Verbindungslinie
ihrer Mittelpunkte gemessen, ungefähr gleich ihrem äußeren Rohrdurchmesser
plus der Rohrwandstärke. Das heißt, der lichte Abstand der Einzelrohre ist mindestens
gleich der halben und höchstens gleich der doppelten Wandstärke der Rohre. Ferner ist die Wandstärke der Endbleche
nur Ί bis 2 mm von derjenigen der Rohre verschieden, im Gegensatz zu den bisher bekanntgewordenen
Bauarten, bei denen die Endbleche unverhältnismäßig stark sind. Auf diese Weise wird ein in der Rohrrichtung
nachgiebiges und den betriebsmäßigen großen Temperaturschwankungen und den hohen
Drücken gewachsenes Gebilde geschaffen. Die Verschweißung der einzelnen Rohre mit dem Blech erfolgt in üblicher Weise.
Fig. ι der Zeichnung zeigt beispielsweise die Ausführung des Erfindungsgedankens. Der
Boden des Rohrbündels besteht in einer Platte, deren Wandstärke ungefähr gleich
derjenigen der einzelnen Rohre des Bündels ist. Die Bodendurchlässe für die Einzelrohre
seien durch Stanzen hergestellt. Hierbei ist es vorteilhaft, die beim Stanzen sich bildenden
Aufbiegungen der Schweißfläche zuzukehren, wie dies in vergrößertem Maßstabe
in der Abb. 3 dargestellt ist. Hierdurch wird die ganze Wandstärke des Bleches unbedingt
mit dem Rohr bzw. dem Mantelblech verbunden. Die einzelnen, etwa durch Druck beanspruchten, übrigbleibenden Flächenteile
der Endbleche bestehen jetzt nur noch in kleinen Zwickeln, wie aus den Abb1. 2b bzw.
2c zu erkennen ist. Die durch das neue Verfahren erreichte Möglichkeit, die Einzelrohre
fast bis zu ihrer Berührung eng aneinander zulegen, bedeutet aber' auch in bezug auf
den Wärmeaustausch einen großen Vorteil, da der nach Abzug der Rohrquerschnitte verbleibende
freie Querschnitt des Rohrbündels innerhalb· des Mantels natürlich um so "kleiner
wird, je enger die Einzelrohre aneinanderliegen und je dichter das gesamte Einzelrohrsystem an dem gemeinsamen Mantel liegt.
Es wird somit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, das Kältemittel· mit größter
Geschwindigkeit das Rohrbündel durchströmen zu lassen.
Man könnte auch statt der Rohrzwickel Schweißmaterial auftragen und auf die Bodenplatten
gänzlich verzichten oder auch den Rohren an den Enden eine derartige Form geben, daß dieselben allseitig eng aneinanderstoßen
und die am Rande etwa noch verbleibenden Zwickel durch Schweißmaterial go
ausfüllen.
Es ist natürlich auch möglich, profilierte Rohre in ähnlicher Weise an den Enden miteinander
zu verbinden, wie dies durch Abb. 5 erläutert wird. Weiter ist es nicht erforderlich, daß die Rohre senkrecht zu der
Verbindungsplatte stehen, sie können auch, wie in der Abb. 6 gezeigt, winklig zu den
Endblßchen liegen.
Die Entfernung der Rohre voneinander wird dadurch bedingt, daß bei der Bodenplatte
beim Stanzen oder Bohren noch so viel Material verbleibt, daß die Verbindung der Platte zwischen den Rohrlöchern nicht
aufgehoben wird. Weiter muß noch so viel Material zwischen je zwei Rohren verbleiben,
daß eine sichere Schweißung ausgeführt werden kann. Diese Entfernung beträgt je nach
der Wandstärke der Rohre 2 bis '5 mm.
Nach der Erfindung läßt sich eine derartige Endverbindung für Rohrbündel, welche
hohen Drücken oder Temperaturen ,oder beiden gleichzeitig unterworfen werden müssen,
auf die einfachste Weise herstellen. Die Kosten einer derartigen Verbindung sind gegenüber
den bestehenden Ausführungen erheblich geringer, anderseits ist nach den gemachten
Erfahrungen die Verbindung eine durchaus zuverlässige und einwandfreie und rfordert keinerlei Nacharbeiten, da ein späteres
Undichtwerden durch unzulässige Spannungen ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- Patentanspruch :
Schweißverbindung von enggestellten Einzelrohren für Rohrbündel, welche an den Enden in ein gemeinsames, unter1 hohem Druck stehendes Endblech eingeschweißt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Einzelrohre, über der Verbindungslinie ihrer Mittelpunkte gemessen, ungefähr gleich ihrem äußeren Rohrdurchmesser plus ihrer Rohrwandstärke ist und daß die Wandstärke der Endbleche nur ι bis 2 mm von der Wandstärke der verschweißten Rohre abweicht, so daß die Endbleche zusammen mit dem Rohrbündel in der Rohrrichtung nachgiebig sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES90890D DE574146C (de) | 1929-04-06 | 1929-04-06 | Schweissverbindung von Einzelrohren fuer Rohrbuendel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES90890D DE574146C (de) | 1929-04-06 | 1929-04-06 | Schweissverbindung von Einzelrohren fuer Rohrbuendel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE574146C true DE574146C (de) | 1933-04-10 |
Family
ID=7516147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES90890D Expired DE574146C (de) | 1929-04-06 | 1929-04-06 | Schweissverbindung von Einzelrohren fuer Rohrbuendel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE574146C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0008456A1 (de) * | 1978-08-25 | 1980-03-05 | Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren für Wärmetauscher |
| DE19501276A1 (de) * | 1995-01-18 | 1996-07-25 | Rosink App & Anlagenbau Gmbh | Verfahren zur Herstellung von Rohrbündeln für Heizkessel-Wärmetauscher, sowie Heizkessel-Wärmetauscher |
-
1929
- 1929-04-06 DE DES90890D patent/DE574146C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0008456A1 (de) * | 1978-08-25 | 1980-03-05 | Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren für Wärmetauscher |
| DE19501276A1 (de) * | 1995-01-18 | 1996-07-25 | Rosink App & Anlagenbau Gmbh | Verfahren zur Herstellung von Rohrbündeln für Heizkessel-Wärmetauscher, sowie Heizkessel-Wärmetauscher |
| DE19501276C2 (de) * | 1995-01-18 | 2000-03-16 | Rosink App & Anlagenbau Gmbh | Rohrbündel für Heizkessel-Wärmetauscher sowie Wärmetauscher mit Rohrbündel und Verfahren zur Herstellung von Rohrbündeln |
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