DEP0031675DA - Vorrichtung an Möbeln - Google Patents
Vorrichtung an MöbelnInfo
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Description
Arne Syversen, Oslo, Welhavensgate 1 / Norwegen
'»Vorrichtung an Möbeln"
Die Priorität aus dem norwegischen Patent Hr. 73*329 vom 23« Juli 1945 wird in Anspruch genommen,
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Möbeln, insbesondere Stühlen, um sie leichter auf dem Fußboden rücken zu
können. Die üblich zu diesem Zwecke an den Beinen oder Füßen des Möoels vorgesehenen Hollrädchen haben den flachteil, daß der
Fußboden auf Qrund der geringen Berührungsfläche zwischen den Rollrädchen und dem Fußboden leicht beschädigt wird. Deshalb
sind an Pöbeln verschiedene Vorrichtungen von Piollrädchen oder Rädern vorgeschlagen, die normal ohne Belastung die Bodenfläche
berühren, die aber dazu eingerichtet sind, im Verhältnis zum Möbel gesenkt und im gesenkten Zustand festgestellt zu werden
derart, daß das Möbel auf den Rädern geschoben werden kann. Die Erfindung bezweckt eine besonders einfache Ausführung einer Vorrichtung
dieser Art, mit der man erreicht, daß die Räder durch Kippen des Stuhls selbsttätig gesenkt und in gesenkter Stellung
gesperrt werden, wie auch das Sperren durch Kippen des Stuhls aufgehoben werden kann.
Die Erfindung bestellt darin, daß-t Rr in einem an der Unterseite des Stahls, vorzugsweise an dessen Zarge
befestigten Beschlag senkrecht verschiebbaren Zapfen oder Schalt gelagert -βΛ&ά, 4&& durch Kippen deis Stuhls unter Einfluß
der Schwerkraft selbsttätig in o Stellung gesenkt und darin mit Hilfe von unter Einfluß der Schwerkraft
in Eingriff miteinander gelangenden Sperrerganen gesperrt wird®
Gemäß einer Ausfünrungsform wird der genannte Zapfen oder Schaft in niedergesenfcter Stellung mittels eines unter Einfluß
der Schwerkraft drehbaren Arms oder Sperrkegels gesperrt«
Gemäß einer weiteren Ausführungsforin ist der genannte Zapfen oder Schaft drehbar ausgeführt und kann durch Sanken und Drehen
desselben mit einem fest angeordneten Sperrorgan in Sperreingriff gebracht werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, in der
Abbildung 1 einen mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung versehenen Stuhl zeigt.
Abbildungen 2 und 3 zeigen von der Seite gesehen und teilweise im Schnitt zwei verschiedene Ausführungsformen der erfindungs—
gemälen Vorrichtung*
Gemäß Abbildung 1 ist an jeder Seite eines Stuhles 1, und zwar an seinen Zargen 2 Beschisse 3 befestigt, die mit Rädern 4
ausgestattet sind«
Bei der in Abbildung 2 gezeigten Ausführungsform der Radvorrichtung ist das Rad 4- auf einem Zapfen 5 gelagert, der in der
Hülse 6 verschiebbar ist, die vorzugsweise mit den Beschlägen 3 in einem Stück ausgeführt ist. Die Räder werden normal auf
Grund ihrer Berührung mit der Bodenfläche in ihrer oberen Stellung gehalten, ohne der Belastung ,seitens des Stuhles ausgesetzt
zu werden. An dem Beschlag ist ferner ein Sperrarm oder Sperrkegel 7 mit einem Sperrzahn 8 drehbar befestigt, der,
wenn der Stuhl nach hinten gekippt wird und der 3olzen 5 herabfällt, selbsttätig in eine Kerbe 9 in dem Bolzen 5 einfällt
und denselben sperrt. Der Stuhl kann in diese."? Weise auf den Rädern ruhend an den gewünschten Ort gefahren werden» Wenn die
Räder in normale Stellung zurückgestellt werden sollenf damit der Stuhl auf den Beinen ruht, braucht man £ur den Stuhl nach
vorn zu kippen, wodurch der Sperrkegel 7 auf Grund der Schwer-
kraft aus dem Eingriff mit der Kerbe 9 fällt, und wenn der Stuhl darauf schnell zurückgestellt wird, wird day Rad sowie
der Zapfen 5 in normale Stellung, gegen die Bodenfläche ruhende Stellung ζurückgedrückt»
In der in Abbildung 3 gezeigten Ausführungsform bezeichnet 10 ein zur Befestigung an der Innenseite der Stuhlzarge berechneten
Beschlag. In dem Beschlag ist auf einem Bolzen 11 ein Schaft 12 drehbar aufgehängt, der an seinem unteren Ende das
Rad 4- trägt. Der Schaft ist mit einem Schlitz 13 versehen, durch welchen der Bolzen 11 greif^derart, daß der Schaft sowohl
um den Bolzen 11 gedreht wie mit Steuerung zwischen dem Bolzen und dem Schlitz 13 auf- und abwärts geschoben v/erden
kann« Der Schaft 12 besitzt ferner eine Kerbe 14, die, wenn der Stuhl nach vorn gekippt wird und der .Schaft herabfällt und
sich unter Einfluß der Schwerkraft dreht, mit einem an dem Beschlag befestigten Stift 15 in Sperreingriff fällt. Der Sperreingriff kann durch Kippen des Stuhls nach hinten wieder aufgehoben werden»
Claims (1)
- AnspruchBS SS = SSS = SSSS=SSGärvorrichtung an Möbeln, insbesondere Stühlen, bei -A· Räder .3Onl die Bodenfläche ohne Belastung b e rühren ,^gesenkt und in diesem Zustand festgestellt werden können, sodaß das Möbel auf den Rädern bewegt werden kann, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere z»Be einander gegen— überliegende und vorzugsweise an den Zaigen (2) befestigte Beschläge (3, 10), in denen je ein Zapfen (5) oder ein Schaft (12) in der Höhe verschiebbar gelagert ist, der an seinem unteren Ende mit dem Rad (4) ausgestattet ist, während eine Sperrvorrichtung wie ein schwenkbarer Sperrarm (7) oder ein ortsfester Sperrstift (15L in Verbindung mit dem schwenkbar gelagerten Schaft (10) die Tieflage des Zapfens (5) bezw* Schaftes (10) sichert und durch Kippen des iiöbels außer Eingriff gebracht wird«
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