DEP0029637DA - Schachtofen, insbesondere Kupolofen. - Google Patents

Schachtofen, insbesondere Kupolofen.

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DEP0029637DA
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DE
Germany
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furnace
shaft
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cupola
contact
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English (en)
Inventor
Erich Dr. Hofmann
Original Assignee
Gesellschaft für Hüttenwerksanlagen mbH, Düsseldorf
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Description

Moderne Kupolöfen sind mit maschinell arbeitenden Beschickungseinrichtungen ausgerüstet, die von Hand von jeweiligen Betriebsanforderungen entsprechend gesteuert werden. Diese maschinelle Beschickung erfolgt bei diesem Kupolofen in Anlehnung an die bei Hochöfen üblichen Beschickungen vermittels Schrägaufzügen. Diese Aufzüge sind in den meisten Fällen mit einer Kipptischkatze zur Aufnahme von Beschickungswagen ausgerüstet. Aus diesen Wagen heraus wird das Beschickungsgut seitlich in den Ofenschacht eingebracht. Die flotte Durchführung des Arbeitsbetriebes verlangt deshalb - insbesondere bei mit Heisswind betriebenen Giessereischachtöfen - ein von der Geschicklichkeit der Bedienung unabhängig sich vollziehendes Arbeitsspiel, weil die hierbei erzielten, fast verdoppelten Schmelzleistungen ein schnelleres Absinken der Beschickung im Ofen im Gefolge haben. Dieser Vorgang seinerseits verlangt, dass eine Möglichkeit geschaffen wird, um das regelmässige Absinken der Beschickung unmittelbar zu verfolgen, um die Betriebsmaßnahmen für den ordnungsgemässen Ofen <Nicht lesbar> zeitgemäss vorzunehmen, wobei eine selbsttätig einsetzende Sicherungsmassnahme gegen Über- oder Unterfüllung der Schachtöfen die Betriebssicherheit erhöhen kann.
Um hierfür die Voraussetzungen zu schaffen, wird erfindungsgemäß im Schachtofen eine Sondenstange heb- und senkbar angeordnet, die auf der Beschickungssäule ruhend und deren Absenkungen folgend den jeweiligen Stand der Beschickungssäule anzeigt. Die Bewegungsvorgänge beim Anzeigen der Senkbewegungen werden erfindungsgemäss noch zur Betätigung optischer und akustischer Anzeigen und dazu nutzbar gemacht, die Beschickung zu blockieren bezw. eine solche Blockierung zu gegebener Zeit wieder aufzuheben. Dabei soll erfindungs- gemäss die Sondenstange, die entsprechend schwer gehalten ist , dazu dienen, hängende Gichten niederzustossen. Das geschieht durch Anheben und freies Herabfallenlassen der Sondenstange.
In der Zeichnung ist schematisch eine erfindungsgemäss hergerichtete Kupolofenanlage dargestellt.
Dem mit 1 bezeichneten Kupolofen ist als Beschickungseinrichtung ein Schrägaufzug zugeordnet. Dieser wird aus der nur andeutungsweise dargestellten, oben in die Gabelungen 3 und 4 auslaufenden Gleisbahn 2, der hierzugehörigen Aufzugswinde 5 für das Zugorgan 6 mit der hieran hängenden Plattformkatze 7 gebildet. An einem seitlich in den Ofenschacht eingeführten Zugorgan 8 (Kette, Seil) hängt die Sondenstange 9, deren unteres Ende mit einem tellerartigen Fuss 10 versehen ist. Das die Sonde 9 tragende Zugorgan 8 ist über eine Rolle 11 umgelenkt und an seinem unteren Ende auf eine Windentrommel 12 aufgewickelt. Diese von Hand oder motorisch angetriebene Windentrommel ist so angeordnet, dass sie dem Zugorgan einen ungehinderten Ablauf gestattet, wenn die Sondenstange der senkenden Beschickungssäule im Ofen folgend sich nach unten bewegt.
Im Ausführungsbeispiel ist das Zugorgan 8 mit einem als Kontaktfinger ausgebildeten Zeiger 13 versehen, dem die Skala 14 zugeordnet ist. Diese ist mit Gegenkontakten 15, 16 und 17 versehen, die, wie dies in der Zeichnung schematisch angedeutet ist, mit einer elektrischen Hupe 18 (vergl. Kontakt 17), mit einer Schalteinrichtung 19 zur Beeinflussung des elektrischen Antriebes der Aufzugswinde 5 (vergl. Kontakte 15 und 16) und mit einer elektrischen Lampe 19 (vergl. Kontakt 16) verbunden sind. Die Abstände der als Skalenmarken dienenden Kontakte 15, 16 und 17 sind mit den durch die Ebenen A - A, B - B und C - C kenntlich gemachten Beschickungshöhen im Schachtofen in Beziehung gebracht, wobei die Höhenlage B - B die Normal-, und die Höhenlagen A - A und C - C den höchsten und tiefsten Stand der Beschickungssäule andeuten.
Die Wirkungs- und Arbeitsweise der neuen Einrichtung ist folgende:
Während des Ofenganges ruht die Sonde 9 mit dem Aufsatzteller 10 auf der Beschickungssäule. Der Teller 10 verhindert ein Durchstossen der Sonde durch die Beschickungsoberfläche. Senkt sich die Beschickungssäule, so folgt die Sonde 9 dieser Bewegung aufgrund ihres Übergewichtes gegenüber dem aussenliegenden Trum des sie tragenden Zugorganes 8; der Zeiger 13 zeigt dem Bedienungspersonal, d. h. der Bedienung auf der Schmelzbühne den jeweiligen Stand der Beschickungssäule im Ofen an.
Beim Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass die Beschickung ihren höchsten Stand hat. Der Kontaktzeiger 13 steht mit dem Skalenkontakt 15 im Kontakt. Hierdurch wird der Schalter 20 so beeinflusst, dass über ihn die Aufzugswinde 5 gesperrt würde; eine schädliche Beschickung vermittels des Beschickungsaufzuges kann also nicht durchgeführt werden. Sinkt nun die Beschickungssäule von A - A auf B - B ab, so folgt die Sonde diesem Vorgang. Dabei bewegt sich gleichzeitig der Kontaktzeiger 13 in Richtung des Kontaktes 16, bis er mit diesem in Berührungsschluss kommt. Das hat ein Aufleuchten der elektrischen Lampe 19 und eine Wiederfreigabe des Antriebes der Aufzugswinde über dem Kontakt 20 im Gefolge. Dass dieser Umstand eingetreten ist, darüber gibt das genannte optische Signal (die elektrische Lampe 19) der Ofenbedienung Aufschluss. Tritt, veranlasst durch den schnellen Ofengang, ein schnelles Weiterabsinken der Beschickungssäule unter die Tiefstlage C - C ein, so unterbricht die durch den Kontakt 13 - 17 zum Ansprechen kommende Hupe 18 die Bedienung von diesem Tiefstand der Beschickungssäule.
An die gezeichnete Ausführungsform ist die Erfindung nicht gebunden. Das gilt insbesondere für den Tiefenanzeiger, für den die verschiedensten Bauformen denkbar sind.
Die Erfindung wird ganz allgemein in dem Vorschlag gesehen, unter Vermittlung einer Sondenstange die jeweilige Beschickungshöhe im Ofen anzuzeigen und dabei die hierdurch ausgelösten Bewegungsvorgänge für die Betätigung von Betriebssignalen elektrisch dienlich zu machen und Beschickungen, die zu Betriebsstörungen führen könnten, zu vermindern.
Bei Vornahme von Beschickungen wird die Sonde jeweils aus dem Bereich des Beschickungsvorganges heraus hochgezogen und zwar vermittels der Winde 12, deren Betätigung gegebenenfalls in automatischer Abhängigkeit vom Beschickungsvorgang erfolgen kann.

Claims (4)

1) Schachtofen, insbesondere Kupolofen, mit maschineller Beschickungsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine heb- und senkbare Sonde (9), deren Bewegung bei absinkender Schachtfüllung auf einen Teufenanzeiger übertragen wird und die mittelbar zur Beeinflussung von elektrischen Kontakten zur Betätigung optischer und akustischer Anzeiger <Nicht lesbar> .
2) Kupolofen nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass bei Aufsitzen der Sonde auf der Höchstfüllung des Schachtofens die Beschickungseinrichtung (durch Abschalten des Aufzugantriebsmotors von der Stromzufuhr) ausser Betriebszustand gesetzt wird.
3) Kupolofen nach Anspruch 2), dadurch gekennzeichnet, dass das die Sonde (9) tragende, seitlich in den Ofenschacht eingeführte Zugorgan (8) (Kette oder Seil), mit dem bewegten, als Kontakt ausgebildeten Teil (Kontaktanzeiger 13) der Anzeigevorrichtung verbunden ist bezw. dessen Anzeige kontaktgebende und kontaktaufhebende Bewegungen auslöst.
4) Verfahren zum <Nicht lesbar> des Kupolofens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sondenstange (8) als Stössel zum Niederstossen der hängenden Beschickungssäule benutzt wird.

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