DEP0029132DA - Bestrahlungsvorrichtung - Google Patents

Bestrahlungsvorrichtung

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DEP0029132DA
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DE
Germany
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irradiation
radiation
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ultraviolet rays
infrared rays
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Expired
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English (en)
Inventor
Gerardus Johannes Pothaar
Original Assignee
Pothaar, Gerardus Johannes, Heerenveen
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Description

Serardus Jahanaes Sothaar in Heerenveen (Holland) Bestrahlungsvorrichtung
lie Erfindung bezieht eich auf eine Bestrahlungsvorrichtung ? wobei eine Bestrahlungsquelle für Ultraviolettstrahlen mit einer Bestrahlungsquelle für Infrarotstrahlen kombiniert ists welche Bestrahlungsquellen in zumindest einerf die fraglichen Strahlen durchlassenden Glasglocke angebracht sind»
Es sind schon Bestrahlungsvorrichtungen bekannt 9 wobei im Brennpunkte eines Reflektors eine Bestrahlungsquelle vorgesehen ist, die aus einer Kombination eines Quecksilberdampf brenners 9 der ültraviolettstrahlen aussendete mit einem Wolframdraht„ der Infrarotstrahlen erzeugt, besteht* Der wichtige Torteil, der eich mit einer derartigen Kombination von Bestrahlungen erzielen lässt, ist* dass das ausgesandte Spektrum von tHLtraviolett- und Infrarotstrahlen dem Spektrum der Augustsonne im Hochgebirge nahezu entspricht» Sie Anwendung einer derartigen Kombination eignet sich insbesondere für FaIIe9 in welchen durch die Wirkung des ultravioletten Teiles des Spektrums Genesung erwartet wird* während die Infrarotstrahlen dabei die Wirkung der tntraviolettstrahlen unterstützen.
Bei den bekannten Bestrahlungsvorriohtungen 1st der Quecksilberdampfbrenner? in Beihenschaltung mit dem Wolframdraht* an die sur Terfiigung stehende Spannung des Speisenetzes angeschlossen, wobei der Wolframdraht als Verschaltwiderstand für den Quecksilberdampfbrenner diente
für die fälle jedoohg in denen die Genesung des Patienten von einer Behandlung ausschliesslich mit Infrarotstraiilen erwartet wirdf eignet sich die "bekannte Vorrichtung nicht 9 weil die ausgestrahlte Leistung der Infrarotstrahlen* die beim kombinierten Gebrauch mit dem Quecksilberdampfbrenner lediglich zur Unterstützung der Wirkung der Ültraviolettstrahlen dient, dermaesen klein ist t dass erst bei Bestrahlung langer Dauer, s„B* dreimal pro lag eine halbe Stunde 9 ein gewisser Effekt erzielt wird» Ba dann aber die Infrarotstrahlen mit Oltraviolettstrahlen Zusammengehens ilbt eine Behandlung langer Bauer mit der bekannten Einrichtung für den fatienten einen sehr nachteiligen Einfluss aus, wobei die Haut verbrennt und die Augenlider anschwellen. Die meisten Patienten sind nach einer Bestrahlung τοη 10 bis 15 Minuten schon sn der Frenze Ton demjenigen was sie ertragen können,. Die Reaktion auf die Ultraviolettbestrahlung tritt erst nach etwa zwölf Stunden auf* Wenn also ein Patient vormittag» um acht Uhr seine erste Bestrahlung von 2.B 15 Minuten bekommt, was tatsächlich für eine Wärmebestrahlung su kurz ist, und die nächste BestÄLung sur Mittagsstunde v bo weiss er
noch nichts welche Reaktion auf Grund der ersten Bestrahlung auftreten wird, was zur Folge haben könnte, dass es sieh am folgenden Sage herausstellen könnte, dass die Haut schmerzhaft verbrannt und die Augenlider empfindlich angeschwollen sinde Würde man die Bestrahlung abkürzen^ BQ tritt nach einem Sag oder nach zwei Sagen doch Hautverbrennuiig auf, während der Effekt der Wärmebestrahlung ausbleibt.
Ein anderer lachteil, der bei der bekannten Best reifungsvorrichtung auftritt» ist, dass wenn eines der beiden Bestrahlungsorgane, defekt wird, auch das andere Organ sieh nicht mehr gebrauchen lässt«,
&emäss der Erfindung werden die bei den bekannten Torrichtungen auftretenden Kachteile beseitigt und werden wichtige Torteile erzielt«
GemäBB der Erfindung besteht bei einer Bestrahlungsvorrichtung* in der die Bestrahlungsquelle für Infrarotstrahlen mit einer Bestrahlung®quelle für Ultraviolettstrahlen kombiniert ist, die Bestrahlungsquelle für die Infrarotstrahlen aus awei in einer Glasglocke angebrachten feilen, von denenfentweder^ein Seil) mit der Bestrahlungs» quelle für Ultraviolettstrahlen in Eeihe geschaltet ist,
oder aber nach Umschaltung mit dem anderen Teil der Bestralilungsquelle für Infrarotstrahlenf wobei dieser letzte Seil die gleiche Strahlungscharakteristik oder !farbe besitzt wie dieselbe des ersten Teiles, wenn dasselbe mit der Bestrahlungsquelle für Ultraviolettstrahlen in Reihe geschaltet ist.
Die Erfindung wird, unter Hinweis auf die Zeichnung s erläutert werden»
fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Bestrahlungsvorrichtung wobei zwei Bestrahlungsquellen für Infrarotstrahlen und eine Bestrahlungsquelle für Ultraviolettstrahlen je in einer besonderen Glasglocke angebracht sind«
■Fig» 2 zeigt eine Ausführungsform einer Bestrahlungsvorrichtung* wobei eine Bestrahlungsquelle für Ultraviolettstrahlen und eine Bestrahlungsquelle für Infrarotstrahlen in einer gemeinsamen Glasglocke angebracht sind.
Weiter aeigt Fig* 2 die Schaltung der Vorrichtung gemäss der Erfindung»
G-emäss fig« 1 sind die (KLÜhfadene lern ent e 11 und 12 und der Quecksilberdampfbrenner 13 je in einer besonderen Glasglocke und in einem gemeinsamen Halter 14 angebracht, der in der litte des Beflektors 15 befestigt ist» Der Quecksilberdampfbrenner steht im Brennpunkte des Seflektors9 während die beiden. Glühfadenelemente in der Iahe dieses Brennpunktes stehen. Um einen Ultraviolettetrahlenverlust in Eichtung des Halters zxl vermeiden» ist ein zweiter
Reflektor 16 vorgesehen*
Der bei diesen Torriciitungen erzielte Yorteil ist? dass beim Defektwerden einer der Bestrahlungs quellen,, dieselbe bequem von einer neuen ersetzt werden kann.
In fig. 2 sind die Glühfadenelemente 17 und 18S zusammen mit dem Quecksilberdampfbrenner 19$ in einer gemeinsamen Grlaeglocke 20 angebrachte Die Glasglocke ist mit einem Sockel 21 versehen^ an welchem drei Änschlusskontakte angebracht sind. In fig. 2 wird weiter die Schaltung angegeben, die auch bei der Äusfiihrungsform nach fig, I angewendet wird. Die eine Seite des Quecksilberdampfbrenners ist mit dem Yerbindungspunkt 26 der zwei S-lühfadenelemente elektrisch verbunden» Die letzspannung wird von der Hemme 22 dem freien Ende 23 des Elemente! IS zugeführt« Die Hemme 24 des Speisenetzes ist fiber den Eontakt 28 des Schalters 25 mit der anderen Seite des Quecksilberdampfbrenners oder aber über den Eontakt mit dem freien Ende 27 des Glühfadenelementes 17 verbunden.
Mit der Vorrichtung gemäss der Erfindung wird der Torteil erzielt* dass man dieselbe in lallen anwenden kann* in welchen ausechliesslich die Wirkung der Infrarotstrahlen verlangt wird» 2u dieaem Zwecke wird der Schalter 25 auf den Kontakt 29 ges-tellt, wobei die beiden
Glühfadenelemente in Reihenschaltung an das Speiseneta angeschlossen sind, Für falle» in welchen die Wirkung von Ultraviolettstrahlen verlangt wirds wird der Schalter 25 auf den Eontakt 28 gestellt. Hierbei ist der Quecksilberdampfbrenner in Eeihenschaltung mit einem Glühfadenelement an das Speiseneta angeschlossen« Dieses Glühfadenelement dient dann als Torechaltwiderstand für den Queckeilberdampfb3siners während die von diesem Element übertragenen Infrarotstrahlen zur Unterstützung der Wirkung der Ultraviolettstrahlen dienen,
Der wichtige Vorteil? der mit der Torrichtung gemäss der Erfindung ersielt wirdp ist* dass es durch die Anwendung von zwei Glühlampen und einem Quecksilberäampfbrenner möglich ist* mit einem Sehalter den Quecksilberdampfbrenner auszuschalten und eine doppelte leistung für die Infrarotstrahlen einzusehalten 9 während für die Ultraviolettbehandlung der Torteil einer kombinierten Bestrahlung aufrechterhalten bleibt»
Eb hat sich in der Praxis herausgestellt, dass der Quecksilberdampfbrenner in einer solchen Reihenschaltung das schwächste Organ bildet und deswegen das erste ist, welches defekt wird., Bie Torrichtung gemäss der Erfindung lässt sich
in so einem Falle immer nook als Bestrahlungsquelle für Infrarotstrahlen verwenden*
Me Irfindung iet nicht auf die angegebenen Ausftthrungsformen beschränkt, sondern innerhalb des Rahmens der Erfindung lassen sich im Reflektor oder in der (xlas~ glocke mehr als zwei Beetrahlungsquellen für Infrarotstrahlen anbringen»

Claims (1)

  1. Bestrahlungsvorrichtungf versehen mit einer in zumindest einer? die fraglichen Strahlen durchlassenden Glasglocke angebrachten Bestrahlungsquelle für Ultraviolettstrahlen und mit einer Bestrahlungsquelle für Infrarotstrahlen, dadurch gekennzeichnet! dass die Bestrahlungsquelle für Infrarotstrahlen in zwei in einer Glasglocke angebrachte Seile geteilt iBt, von uenen ein feil mit der Bestrahlungsquelle für Ultraviolettstrahlen in leihe geschaltet ist, oder abers nach Umschaltung 5 mit dem anderen Ueil der Beieuchtungsquelle für Infrarotstrahlen» wobei dieser letzte feil die gleiche Strahlungscharakteristik oder farbe besitzt wie dieselbe des ersten Seilesf wenn dasselbe mit der Bestrahlungsquelle für Ultraviolettstrahlen in Reihe geschaltet ist«

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