DEP0027377DA - Elektrische Kurzschlußläufermaschine - Google Patents
Elektrische KurzschlußläufermaschineInfo
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Description
Die Maschinen mit Kurzschlussläufer wurden bisher vielfach mit Lüfterflügeln versehen, die meist unmittelbar mit den Kurzschlussringen verbunden, bzw. an diese angegossen waren. Bei geschlossenen Maschinen ist es bekannt zweckmässig, einen Umlauf der Innenluft zu erzeugen, um die Verlustwärme an die kühlende Aussenoberfläche zu befördern. Zu diesem Zweck wurden entweder nur auf einer Seite des Läufers Lüfterflügel angeordnet oder die Flügel der an deren Seite gekürzt. Dadurch wurde jedoch die wärmeabführende Oberfläche des Läufers stark verringert, bzw. der Umlauf der Innenluft beeinträchtigt.
Zur Beseitigung dieser Nachteile wird bei elektrischen Kurzschlussläufer-Maschinen, deren eine Läuferseite mit Lüfterflügeln versehen ist, erfindungsgemäss der Kurzschlussring der anderen Seite mit einer besonderen, axial zur Welle angeordneten und sie umgebenden kranzförmigen Kühlrippe ausgestattet, die einen Teil des Läuferkäfigs bildet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich, deren Abb. 1 einen Längsschnitt durch eine solche Maschine veranschaulicht und deren Abb. 2 einen Querschnitt durch den Läuferkörper wiedergibt.
Das völlig abgeschlossene Gehäuse mit den Lagerschildern ist mit 1, der Ständerkörper mit 2, die Welle mit 3 und der Läuferkörper mit 4 bezeichnet. An den Kurzschlussring der einen Seite sind die Lüfterflügel 5 angegossen. Auf der anderen Seite ist der Kurzschlussring mit dem die Welle umgebenden zylindrischen Kranz 6 versehen.
Durch die Lüfterflügel 5 wird im Innern der Maschine ein Luftstrom in Pfeilrichtung bewirkt, der durch die nierenförmigen Läuferöffnungen 7 (vgl. Abb. 2) an den Lüfterflügeln 5 vorbei über die Wickelköpfe den Zwischenraum zwischen Ständerrücken und Gehäuse entlang wieder zum Läufer 4 geführt wird. Dadurch, dass er gezwungen ist, zwischen der zylindrischen Verlängerung des einen Kurzschlussringes und der Welle hindurchzustreichen, wird auch auf dieser Seite eine gute Kühlwirkung erzielt.
Um die Kühlung zu verbessern, kann der zusätzliche Lüfter 8, der mit der Motorwelle 3 umläuft, vorgesehen werden und einen äusseren Kühlluftstrom zwischen das eigentliche Maschinengehäuse 1 und den Mantel befördern. Zweckmässig trifft man die Einrichtung dabei so, dass sich dieser Kühlluftstrom im entgegengesetzten Sinn zum inneren Luftstrom bildet.
Die erfindungsgemässe Anordnung kann auch bei belüfteten Maschinen, insbesondere bei der sogenannten Durchzugstype vorgesehen werden. Der zylindrische Kranz ist dann an der Seite der zuströmenden Kühlluft anzuordnen.
Claims (2)
1. Elektrische Kurzschlussläufer-Maschine, deren eine Läuferseite mit Lüfterflügeln versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurzschlussring an der anderen Seite eines besondere, axial zur Welle angeordnete und sie umgebende kranzförmige Kühlrippe aufweist, die einen Teil des Läuferkäfigs bildet.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung einer im Gegenstrom verlaufenden Oberflächenkühlung.
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