DEP0027134DA - Drehkondensator sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung - Google Patents
Drehkondensator sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner HerstellungInfo
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Description
Drehkondensator sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Her*·.
Stellung
Es ist "bekannt, die Eotorplatten eines Drehkondensators für Rundfunkzweoke mit der Rotorwelle zu vernieten; bei den sohmalon
Zwisohenrfiiaman ist dies sohwierig auszuführen und erfordert ausser* dem besondere Werkzeuge j ferner ist es bekannt? die Rohrplatten
an ihr© Halterung anzunieten^ auah dieses Verfahren der Befeeti« gung ist wenig befriedigend* Im Gegensatz hierzu sind gemäss der
Erfindung die Rotorplatten, welche die Welle vorzugsweise teil»-· weise umfassen, längs des Umfassungsweges mit der Welle verlötet.
Ein Verfahren zur Herstellung solcher Kondensatoren besteht gemäss der weiteren Erfindung darin, ein Zwischenglied aus Lötinetall vor*·
zusehen, in dom. die Rotorplatten vor dem Löten gehalten werdenf dabei wird die Wolle von dem Zwischenglied teilweise umschlossen
und die Rotorplatten liegen in den Schlitzen, welohe durch Steg© am Zwischenglied gebildet werden* Naoh. dem Zusammenfügen von
Well©* Lötmötallmantelstüokj Zwischenglied und Rohrplatten unter Zwischenlage von Abstandglehren und gegebenenfalls Führungsstiften,
wobei die Platten die Welle unmittelbar berphren^ erfolgt das Verlöten der Platten mit der Welle und gegebenenfalls
der Platten untereinander» Besonders zweokmassig ist es? die
Rotor- und Statorplatten !zusammen unter Zwischenlage von Ab«-» stand-slehren und gegebenenfalls Pührungsstifteh zu schichten
und danaoh das Verlöten der Rotorplatten über das Zwischenglied mit der Welle und der Statorplatten jait deren Befestigungsvorrichtung
durchzuführen, und zwar •^e^e-u^sw^aÄ-e in einem Arbeitsgang*
Dieses Verfahren ermöglicht es, zugunsten der Verkleinerung des Kondensators ohne Einbusse an Kapazität mit dem Abstand der
2 ~
Eo to*·- und Statorplatt on auf 0,25 mm und woniger herunterzugehen und aus s er dem die "bisher erforderlichen schwierigen Arbeitsgänge
des YorniGtons und dgl, gänzlich zu Vermeiden* Trotz der Verrin«· gerung des Plattenabfctanies ist die bisher erforderliche sorgfältige Auswahl der Plattenstärk© sowie ein "besonders sorgfältiges
Planieren dor Hieshplatten nicht mehr erfoderliah. Mit diesen "Vor^ teilen verbindet sich der weitere einer erheblichen Materialer-Qpeu?nise
Dur oh den Terringerten Plattenabstand kommt man nunmehr mit etwa halb so grossen Blechen aus, wie &g früher "bei grösserem
Plattenabstand für die gleiche Kapazität erforderlich waren« Ferner ist ein etwa notwendigos Naohplanieren der kleineren Bleche
■wesentlich leichter als bei grossen Bleohen,
Pie Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anmend der Abb* 1—11 beispielsweise erläutert»
Anhand von Abbe t und Z Wird-in vergrössorter Darstellung«· die
Lötverbindung zwischen den Bptorplatten 1 und der Wolle 2 be~ schrieben» Die Welle ist ^tf^^t^&^em zylindrisch und besitzt
eine glatte Oberfläohe, d^h* f es sind keine Rillen zur Aufnahmo der Botorplatten vorgesehen, wie es sonst bekannt ist» Die Rotorplatten
1 umfassen die Welle 2 teilweise, g©»ä-@s Abb* 2 zur Hälfte« Es ist jedoch auoh möglich^ dass die Rotorplatten die
Welle weniger als zur Hälfte umfassenf gegebenenfalls auch ganz -öder zum grössoren Teil«, Die Lotveibindung 5 besteht naoh der Erfindung längs des ganzen Umfassungsweges.* Ankand Von Abb, 3 ♦- 6 ist
ein Lötverfaliron erläuterte Das wiohtigstä Hilfsmittel hierfür ist eine Voa^richtting, die aus einem Mantelstuok (Zwischenglied) 4 aus
Lötraetall z»B, Zinn besteht, das im Profil der Welle angepasst ist und an den Bofestigungsstdllen der Rotorplatten 1 mit Schlitzen
5 versehen ist und die Welle 2 teilweise umschliesst* In den durph St-ego 6 begrenzten Schlitzen 5 liegen dabei die Rotor*
plattent, wobei zweokmässigerweise die Schlitze 5 etwas breiter als dio Plattenstärke dos Rotors ausgebildet aind, damit beim Zusammenbau die Platten nioht verbogen werden» Abb» 3 zeigt das Lötmetallmantelstüok
4 in seiner endgültigen Form, und zwar wird diese aus dem in Abb#4 dargestellten ebenen Gitter gewonnen, indem man es
um die Wolle herumlegt; es kann vorher entsprechend gebogen sein» Abbe 5 und 6 geigen die Vorrichtung in montiertem Zustand, Die
Hötorplatten 1 werden gemäss Abb. 7 mit Hilfe der Abstandslehren 7 (Spione), welche den Abstand über die ganze Plattenfläohe
sichern uboralnandor^asohiohtei- mod duroh aohsparallele rungsstifto 8 geführt» Die Abstandsiehron 7 (Spione) "besitzen
die. dem govriinschton Plattenabstejid entsprechende Stärke von ζ, B4 0j2 mm. !Venn ein Bl johpaket fertig geschichtet ist>
wird diesus durch eine Elaiiiraer zunächst zusammengehalten» Duroh eine zusätzliche starko Endplatte-, die nachher wieder zu entfernen
istj. "Jird oin Eindrücken der Endbleche verhindert. Die zu Beginn dos Verfahrens zur Ei" leicht er ung dos Lo tv ag svoclana ■beiger
weise "blank gemachte Rotorwelle 2 wird nun in geeigneter Weise zo30 durch eine G-asf lamme Ton der freien Soito her or«
τ/ärmt, v/o duroh die Stege 6 des Mantelstüoks 4 aus Lötmetall (Zinn) zum PIi es sen kommen und die Rotorplatton gemaas AbTsn 1 mit
der WbIIs 2 und gegebenenfalls untereinander verlöten. Dabei erhalten dio in dio Schlitze 5 oingefügten Ro+^pIp I ten ^i-itiü
:inni,ge metallische Verbindung mit der RotorwGlls0 liaoh Her« ätollung der Lötverbindung können die Abstandslehren 7 und
die Mihrmigastifto 8 entfernt wordenβ Nach der weiteren Erfin« dung wird auch das Statorplattenpaket duroh Lötvorbindung zu—
saimaongtjhalton? , wobei gemass Abb* 8 die Statorplatten 9 in gleioher Wciso unter Benutzung von Abstandslehren 7 i^nd EulirungD-*
stifto 8 UuCd. ji nandergeschiohtet werden« Die Statorplatten sind zu diesem ZwoGk mit don Lötfugen 10 am Rand versehen, in die eine
weiter union erläuterte BefestigungeVorri^^b1-'^ Mncafügt^die mit ihnen vorlötot v/ird* Armand der Abb, 9 und 10 ist ein besonders
j.iDckmässiges Herstellungsverfahren erläutert? dei dem Rotor*- und Statorplatten zusammengeschichtet und im gleiohen
Arbeitsgang einerseits mit der Welle und andererseits mit der Bof OS+I ^nn<y jVorriohtung für den Stator verlötot werden* In Abb*9
ist das Beispiel eine£ Zweifachdrehkondensators mit den Bleoh~ paketon I und II gewählt» Es werden dabei gemäss Abb,1O die
Rotorplaxton 1 zusammen mit den Statorplatten 9 unter Benutzung der Abstandslohron 1J und der lu'fcirungsstifte 8 übereinandergesohiohtet
und die mit dem Lötmetallnan&elstüok 4 versehene Welle 2 eingefügt t> Gleichseitig wird die BefestigvngbVoriiola.Umg für die Stat dtplat bon angebracht, und zwar besieht diese aus den Tellern 11 j doivn umgebogene Ränder in die liuten 10 eingreifen«
Die Teller I1I tr agon die Isolierstützen 12, an deren anderem Endo wiederum kleine B&echteller 13 befestigt sind, welohLotztere
zum Anlöten der Befestigungsvorrichtung an das G-ohäuse dienen.
FUr den elektrischen Anschluss wird ei je? ffteüfMl^ihno 14 angelötet4
Um das RotorilUsohpaket am äuseeren Umfang au versteifen, wird ein in Nuten der Platten 1 eingefügtes Winkelbleoh 15 eingelegt. Darunter
"befindet sich noch ein Streifen 16 aus Isolierstoff, ζβΒβ Hartpapier
oder ägl, > der als Anschlag gegen die Statorplatten dient»
Nunmehr erfolgt durch geeignete Erhitzung in einem Arbeitsgang das Verlöten der Rotorplatten mit der Welle und der Stator platt er,
mit doren Befestigungsvorrichtung sowie des Wiokelbleohös 15 mit den Rotorplatten,, Die gesamte Einheit wird nunmehr in das in Abb„
11 dargestellte Gehäuse 17 eingefügt und an den Befestigungsvorrichtungen der Statorplatton (Toller 13) mit dem G-ehäuse verlobtet. Die Lago dos So tors sowie der felle zum G-ehäuse wird vorher
im Wösontliohön festgelegte Nun erst werden die Mhrungsstifte 8 herausgezogen und die Abstandalehron 7 entfernt, der kleinere Anstand von ca 0,2 mm zwisohen den Platten "bleibt hierduroh mit
Sicherheit bis naoh Beendigung sämtlioher Arbeitsgänge erhalten» Eine Ausrichtung der Platten zueinander und ein Abgleichen der
Plattenabstände bei den verschiedenen RotorStellungen wird dadurch auf ein Minimum beschränkt, während es bisher einen erhebliohcn
Aufwand an Zeit und Arbeit erforderte j dabei liegt es durchaus im Bereich der Möglichkeit, mit dem Abstand noch weiter
gehen, falls dies wünsohonswert ist»
Claims (1)
- - 5 -Pat antansprächeDrehkondensator 1 dosson Rotorplatten (1) die Welle (2^vorzugsweise teilweise^ umfassen, gekeimzeichnet durch eine Lötverbindung (3)|\längs des Umfassungswegos«Drehkondensator nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die -*&3M8Wgeföeise zylindrische Welle (2) eine glatte Oberfläche5» Drehkondensator nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet duroh einen Plattonabstand von weniger als 0r25 mm*4« Verfahren zur Herstellung von Drehkondensatoren nach einem der Ansprüohe 1 - 3 , dadurch gekonnzeichnet, dass die Welle (2) vom ©inem ihrem Profil angepassten^ an den Befestigungsstellen der Rotorplattend) mit Sohlitzon (5) versehenen Mantelstüok (4) aus Lb'tmotall vorzugsweise toilweise( umschlossen wird, dessen duroh die Schlitzo (5) begrenzte Stego (6) in den Zwischenräumen der Rotorplatten· (1 ) liegen ,und dass nach dom Zusammenfugen von Wolle (Z), Löt^ctallmantelstUok (4) und Rotorplatton (1) unter Zwischenlage von Abstandslehren (7) und gegebenenfalls Mh-* SfWjgBst&iten. (8), t7obOi diecpLat^ön (1) die Wolle (2) unmittel-* Irar berühron, das Verlb'ten der Ratten (1) *rii dor I1JoIIo (2) und gegebenenfalls" der platten (1 ) untereinander erfolgt,5# Verfahren naoh Anspruch 4 daduroh gekennzeichnet, dass Rotorrund Statorplatten (i,9) ausamiaen unter Zwischenlage von Abstandsiehron (?) und gegobenonfalls Kihrungsstiften (8) geßohiohtet und danach das Verlöten der Rohrplatten (1 ) mit der Wolle (2) und dpr Statorplatton j|9) mit deren Befesti-« gungsvorriohtung (Ii) erfolgt,6e Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet f dass dio un^ iorEenutzung von Abstandslehren j|7) und gegebenenfalls SHihrungsstiftGn (8) zu einei Einheit geschichteten und mit der Wello (2) vorlötcton Rotorplattön (1) in das G-ehäuae (17) einge-* fügt und dio Btatorplatten (9) gegebenenfalls unter Zwisohenfü*- gung von Isoliorstützen (12) mit dem Gehäuse (17) verlötet und dann dio Abstandslahron (7) und segebonenfaläs Puhrungsstifte (O) herpusgenoniuion werden,7» Verfahren nach Anspruch 6, daduroh ge^ennaeichnet? dass die Lage des Rotors und der felle zum Gehäuse- (17) vor dem Befostigfcn der&©r S^atorplo+tCij. (9) im wesentlichen ä?eötgelegt wirdw8* Vorrichtung gur Herstellung von Kondensatoren naoh einem der Anspruch© 1 1» 7, gokonnzeiohnot duroh ein g«sohlitztos Mantel stüok (4) aus Lötmotall (z.B. 2inn) auf dea? Welle, in dösson Schlitzen (5) die Rotorplatten (1) eingefügt sind, sodaes eio die Welle "boru.hron*Vorrichtung naoh Anspruch 8 gekennzeichnet du2?oh ein mantolstüok (7), äpssen Sohlita© (5) breiter als dio Stärke der Eotorplstten (1 )
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