DEP0025104DA - Nagel oder Drahtstift - Google Patents

Nagel oder Drahtstift

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DEP0025104DA
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Germany
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nail
recesses
shaft
nails
press
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Inventor
Rudolf Höing
Erwin Reinecke
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Description

Es sind Nägel, Drahtstifte, Haken, Dübel u.dgl. bekannt, deren Schaftteil mit Widerhaken zum Zwecke eines festeren Sitzes versehen ist. Derartig ausgebildete Nägel greifen jedoch beim Einschlagen in das Holz dieses zu sehr an, so daß es leicht splittert und die Holzfasern zerreißen.
Zur Abwendung dieses Nachteils wird gemäß vorliegender Erfindung eine Ausbildung von Nägeln, Drahtstiften u.dgl. angegeben, die mit Aussparungen oder Einkerbungen ausgestattet werden, deren Konturen nicht über die Mantelfläche des Nagelschaftes hervorstehen. Die genannten Aussparungen sind im lichten Querschnitt vorzugsweise dreieckförmig gehalten, können aber auch eine andere Formgebung aufweisen. Bei den dreieckförmigen Aussparungen steht ihre Grundlinie oder Einpreßkante senkrecht zur Längsachse des Nagels, und von dieser vertieft liegenden Einpreßkante verläuft gegen den Nagelkopf ansteigend eine Schrägfläche, wobei keinerlei Spitzen, Zacken oder Vorsprünge vorhanden sind, die über die Mantelfläche des Nagelschaftes herüberreichen. Infolge dieser Au8sbildung des Nagels wird ein besonders fester Sitz desselben im Holz erhalten, indem das Holz beim Einschlagen des Nagels nicht zerspleißt oder zersplittert, sondern die Holzfasern in die Aussparungen eindringen und sich dort festlegen, so daß ein sicherer, unverrückbarer Halt des Nagels gewährleistet ist.
Die vorstehend beschriebene Anbringung von Aussparungen läßt sich für alle Nägel u.dgl. von den vorkommenden Querschnittsformen vorteilhaft verwenden. Die Herstellung der Aussparungen oder Einkerbungen kann dabei entweder durch Verformung des Nagelschaftes, d.h. durch Schmieden, Pressen, Imgesenkschlagen oder Walzen erfolgen oder auch durch verspanende Bearbeitung, d.h. durch Schleifen, Feilen, Fräsen u.dgl. durchgeführt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. 1 einen mit den Aussparungen besetzten Rundnagel in Ansicht,
Abb. 2 eine Ansicht dieses Nagels rechtwinklig zur Abb. 1,
Abb. 3 einen Querschnitt des Nagels nach der Linie 3 - 3 in Abb. 2,
Abb. 4 einen vierkantigen Nagel in Ansicht,
Abb. 5 eine Ansicht dieses Nagels rechtwinklig zur Abb. 4,
Abb. 6 einen Querschnitt durch diesen Nagel nach der Linie 6 - 6 in Abb. 4,
Abb. 7 einen Nagelschaft mit versetzten Aussparungen,
Abb. 8 eine schematische Darstellung des Walzverfahrens in Seitenansicht und
Abb. 9 eine Stirnansicht der Walze.
Nach der Erfindung ist der Nagelschaft a mit einer Anzahl von Aussparungen c besetzt, die vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Seiten des Nagelschaftes sich erstrecken. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Aussparungen c dreieckförmig gestaltet; sie besitzen eine vertieft liegende Grundlinie oder Einpreßkante b, von welcher eine gegen den Nagelkopf ansteigende Schrägfläche sich erhebt, wobei die Konturen der Aussparungen an keiner Stelle über die Mantelfläche des Nagelschaftes hervorstehen. Die Anordnung der Aussparungen c kann diametral gegenüberstehend oder auch, wie gemäß Abb. 7, versetzt zu einander getroffen werden.
Zur Herstellung der beschriebenen Aussparungen können alle Verformungs- und Zerspanungsverfahren in Anwendung kommen. Beim Einwalzen der Aussparungen c wird der Nageldraht a durch zwei Walzen d (Abb. 8 und 9) hindurchgeführt, die an ihrem Umfang mit Ansätzen f besetzt sind, welche der Form der Aussparungen c entsprechen. Zweckmäßig werden die Walzen d so groß gewählt, daß auf einer Walze mehrere Gruppen von Ansätzen f anbringbar sind, so daß während einer Walzenumdrehung mehrere Nagellängen bearbeitet werden können, wobei der gegenseitige Abstand der Ansatzgruppen auf der Walze ungefähr gleich der Nagellänge bemessen sind.

Claims (8)

1.) Nagel oder Drahtstift, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe an seinem Schaft mit Aussparungen (c) versehen ist, die so gestaltet sind, daß sie einen Widerhalt gegen herausziehen des eingeschlagenen Nagels bieten und in ihren Konturen nicht über die Mantelfläche des Nagelschaftes hervorstehen.
2.) Nagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen des Nagelschaftes derart beschaffen sind, daß die Grundlinie oder Einpreßkante (b) der Aussparungen (c) senkrecht zur Längsachse des Nagels verläuft und daß von der Einpreßkante (b) eine gegen den Nagelkopf ansteigende Schrägfläche sich erstreckt.
3.) Nagel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (c) hinsichtlich ihrer Einpreßkante (b) versetzt zu einander auf dem Nagelschaft angeordnet sind.
4.) Verfahren zur Herstellung von Nägeln nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (c) durch Verformung des Nagelschaftes hergestellt werden.
5.) Verfahren zur Herstellung von Nägeln nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (c) durch Einwalzen in den Nagelschaft hergestellt werden.
6.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei, den Nageldraht zwischen sich fassende Walzen (d) an ihrem Umfang mit Ansätzen (f) versehen sind, welche entsprechend den Aussparungen (c) des Nagelschaftes geformt sind.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Walzen (d) an ihrem Umfang mit mehreren Gruppen von Ansätzen (f) ausgestattet sind, wobei der Abstand der Ansatzgruppen von einander ungefähr gleich der Länge der herzustellenden Nägel ist.
8.) Verfahren zur Herstellung von Nägeln mit Aussparungen nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (c) durch spanabhebende Verfahren hergestellt werden.

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