DEP0025007DA - Vorrichtung zum Reinigen, Schälen, Polieren usw. von Körner- und Hülsenfrüchten - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen, Schälen, Polieren usw. von Körner- und HülsenfrüchtenInfo
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Description
Ja^'ues Haefliger? Herzogenbuchsee (Schweiz)
Vorrichtung^ ä^rt-®*©***«*8-® zum Reinigen, Schälen, PoIi er en r
Mahlen usw.von KÖrner-und Hülsenfrüchten.
Es sind kontinuierlich arbeitende Vorrichtungen mit in einer Reibmulde rotierendem Rotor zur Bearbeitung des Arbeitsgutes bekannt. Es ist auch bekannt den Abstand zwischen der
Reibmulde und der Mantelfläche des Rotors zu verändern, um den Arbeitsdruck und den Arbeitseffekt nach Bedarf zu ändern. In
der Regel ist die Reibmulde nur in einer Richtung einstellbar.
Demgegenüber unterscheidet sich die den Gegenstand der o Erfindung bildende Vorrichtung, die einen in einer
Reibumlde rotierenden horizontalen Rotor zur Bearbeitung des Arbeitsgutes besitzt dadurch, dass zur Veränderung des Arbeitsspaltes zwischen Rotor und Mulde diese Teile relativ zueinander
in verschiedenen Richtungen quer zur Achse einstellbar sind und dass Mittel vorgesehen sind, um wenigstens einen !eil des aus
des Arbeitsspalt zwischen Rotor und Mulde auf der Auslaufseite ausgetretenen Arbeitsgutes auf die Eintrittsseite zurückzuführen»
Auf der frejrg-e- Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des &rfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigts
Fig»l einen Vertikalschnitt der einen Ausführungsform, Fig.la eine Einzelheit in Draufsicht,
Fig»2 einen Querschnitt, «scr
Fig» 3 eine Stirnansicht von rechts der Fig. 1, Fig. 4- einen Querschnitt der zweiten Ausführungsform.
Bei dem in Fig, 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Vorrichtung in eines Gehäuse 1 eine auf Rollen
(oder Zahnrädern) 2 liegende Trommel 3· In der unteren Troiamelhälfte ist ein Rotor, bestehend aus einer Anzahl Be&rbeltungsscheiben
4» öie auf einer gemeinsamen horizontalen Welle 5^ ohne (oder im) Abstand voneinander festsitzend, angeordnet sind.
Der Rotor 4 ist mit seiner die Trommel auf ihrer ganzen Länge durchdringenden Welle in einem der unteren Troiamelquadranten ■
in der Trommel so angeordnet, dass zwischen ihm und der unteren Trommelwandung ein Zwischenraum vorhanden ist. Der mittlere
Durchmesser des Rotors 1st kleiner als der TroBunelhalbmesser« Die Welle 5 ßiit dem Rotor 4 is* von einem nicht gezeichneten
Elektromotor mit ungefähr 2000 Umdrehungen/liln.angetrieben. Der Antrieb der Trommel erfolgt ¥on einer seiner Tragrollen
(Zahnräder) aus, mit einer Drehzahl, die einen kleinen Brtteh teil derjenigen des Rotors beträgt, beispielsweise 50/Min. Die
Drehrichtung der Trommel ist so gewählt, dass das am einen Ende des Gehäuses durch eine Oeffnung 6 in die Trommel eingeführte
Arbeitsgut unten von der einen nach der Seite des Rotors mitgenommen bzw, bis in die Höhe des letzteren angehoben wird,
in Bezug auf Flg. 2 also von der linken nach der rechten Seite (Pfeil l). Die Drehrichtung des Rotors ist umgekehrt zu derjenigen
der Trommel. Die Rotorscheiben 4 weisen auf dem umfang und an den Stirnflächen als Bearbeitungsmittel für das Arbeitsgut, Schläger, Bürsten, Schmiergelflächen, Drahtgeflechte
oder Pollermasse (nicht gezeichnet) auf» Je nach der vorzunehmenden Arbeit*, wird ein Rotor eingesetzt, dessen Scheiben mit den
erforderlichen verschiedenen Arbeitsmitteln versehen 4e%. Es ist auch möglich, die aufeinanderfolgenden Scheiben mit den für die
zu leistenden Arbeiten geeigneten Mitteln auszurüsten, um die verschiedenen Arbeitsprozesse, z.B.Enthülsen, Schleifen, Polieren
Bürsten, Zerkleinern und Mahlen in einem Durchgang bzw*Arbeitsgang zu ermöglichen. Die Arbeitsflächen z.B. die Mantelflächen
der Rotorscheiben können zylindrisch, oder wie in Fig.l dargestellt, verschieden profiliert sein. Anstelle von Schlägern kann
die erste Scheibe polygonale ümrissform haben. Der ganze Rotor soll natürlich ausgewuchtet sein. Die Innenseite des Trommelmantels
kann ganz oder teilweise mit Arbeitsflächen versehen oder die Trommelwandung kann wenigstens auf einem Teil ihrer Länge
gelocht sein, um entweder die anfallenden Abfälle abzuscheiden oder auf eine bestimmte Form zerkleinerte oder in mehrere Stücke
auseinander gefallene Körner auszusortieren* damit sie einer nachteiligen, d.h. für das Aussehen schädlichen Schälwirkung entzogen
werden können. Zum gleichen Zwecke kann der Trommelmantel auf der Innenseite ganz oder teilweise mit sogenannten Trieurzellen
ausgerüstet sein.
Der untere Teil des Rotors 4 ist unter Freilassung eines Arbeit s spalt es 7 von einer Reibmulde S umgeben, unter welcher
zwischen ihr und der Trommelwandung ein RUckflusskanal 9 für auf der Auslaufseite aus dem Arbeitsspalt 7 ausgetretenes Arbeitsgut
vorhanden ist. Im Rückflusskanal 9 sind an von der Mulde 8 nach unten ragenden Zapfen 10 Leitschaufein (Leitorgane)
11 schwenkbar gelagert. Alle Leitorgane 11 sind durch nach oben
gebogene Arme 12 mit einer gemeinsamen von aussen längsverstellbaren Stange 13 gelenkig verbunden, durch deren Längsbewegung
die Leitorgane mehr oder weniger schräg zur Trommelachse einstellbar sind* Dadurch kann das Arbeitsgut mehr oder
weniger rasch der Austrittsöffnung 14- zugeleitet werden, Je nachden es erforderlich ist* die Dauer des Arbeitsprozesses
zu verkürzen oder zu verlängern. Yon der Mulde Ö abwärts in den Rückförderkanal 9 ragende Rippen 81 verhindern ein achsiales
Yerlaufen des Arbeitsgutes. Die Reibmulde B trägt an den Enden je eine Platte 15. Diese Platten 15 durchdringen mit seitlichen
Spiel die betreffende Stirnwand des Gehäuses 1 und sind je an zwei seitwärts von einem Support 16 der betreffenden Gehäuse-Stirnwand
abstehenden Bolzen 17 horizontal und quer zur Längsachse des Rotors verschiebbar geführt, Mittels Federn 18 wird
die Mulde 8 auf der Auslaufseite des Arbeitsspaltes 7 in einem durch eine Handradspindel 19 regelbaren Mindest-Abstand von der
MantelfÄhe des Rotors 4 gehalten, sodass bei iibermässigen Arbeltsdruck die Mulde nachgeben kann. Die Handradspindeln, 19
durchdringen je einen Arm 20 der betreffenden Gehäusestirnwand und bilden für die Platten 15 je einen verstellbaren Anschlag.
Die Mulde 8 1st an ihren Stirnwänden mittels je eines Armes 21, welcher die betreffende Gehäusestirnwand mit allseitigem Spiel
durchdringt und je einer Gelenkstange 22 an einem Hebel 23 auf- und niederbeweglich aufgehängt* Die Hebel 23 sind an den
Aussenseiten der Gehäusestirnwände auf je einem Zapfen 24 gelagert und tragen je ein verstellbares Gewicht 25* Ueber dem
dem Gewicht 25 entgegengesetzten Arnrvdes Hebels 23 ist ein vertikal verstellbarer Anschlag in Form einer Handradspindel
angeordnet, die in einen nach aussen vorstehenden Arm 27 der betreffenden Gehäusestirnwand geschraubt ist. Die Gewichte 25
werden so eingestellt, dass die Hebel 23 mit einem bestimmten Druck an den Schraubenspindeln 26 anliegen. Dieser Druck wird
so eingestellt, dass das Arbeitsgut keinem höheren Arbeitsdruck ausgesetzt wird, als für die Bearbeitung erforderlich
ist. Wird dieser Arbeitsdruck überschritten, so bewegt sich die Mulde abwärts*, wodurch der Arbeitsdruck vermindert wird.
^urch entsprechende Einstellung der Handradspindel 26 kann eine bestimmte Minimalweite des Arbeitsspaltes 7 in vertikaler
Richtung eingehalten werden.
Im Betrieb der beschriebenen Maschine wird in die Trommel 3 auf der Eintrittsseite des Arbeitsspaltes 7 eingeführtes Arbeitsgut
von der Trommel unter gleichzeitiger Bearbeitung seitwärts in die Höhe mitgenommen, wobei es etwas oberhalb des Eintrittsrandes
der Mulde 8 angehoben und in Form einer ständig zurückrollenden Anhäufung in den Arbeitsspalt eingeführt wird, in
welchem die Bearbeitung des Arbeitsgutes durch die Berührung mit den mehr oder weniger rauhen Reibflächen des Rotors und der Mulde
stattfindet. Auf der Eintrittsseite sind oberhalb des oberen Randes der Mulde 8 an einem |_-förmigen Längsbalken 29 vertikale
Querwände 29a vorhanden,welche ein achsiales Verteilen des Arbeitsgutes in der zurückrollenden Anhäufung verhindern»Heber
der Austrittsstelle aus dem Arbeitsspalt ist eine Haube 28 angeordneten welcher durch ein nicht dargestelltes Gebläse von den
Körnern gelöste Schalen und leichte Bestandteile abgesaugt werden» Damit aus dem Arbeitsspalt 7 in die Höhe geschleuderte Körner
nicht in achsialer Richtung des Rotors wegspritzen können, ist die Haube 28 durch Zwischenwände 28a in Kammern unterteilt»
Das aus der Mulde auf deren Austrittsseite herausfallende Arbeitsgut wird von der Trommel wieder nach aer .Eintrittsseite
der Mulde zurückgefordert, wobei es durch aie Leitorgane 11 eine Verschiebung in achsialer Richtung nach aer Seite der Austritt
soff nung erfährt. Die Bearbeitungsdauer kann durch entsprechendes Schrägstellen der Leitbleche 11 verändert werden.
Bei der in Fig»4 im Querschnitt dargestellten Vorrichtung findet die Rückförderung des Arbeitsgutes von der Austrittsseite in Gegensatz zu der oben beschriebenen Ausführungsform
nicht auf mechanischem Viege mittels einer entgegengesetzt zum Rotor drehenden Trommel, sondern auf pneumatischem ftege statt.
Im Gehäuse 1 ist der horizontale Rotor 4 unter Freilassung des Arbeitsspaltes 7 in einer Reibmulde angeordnet, die zwei flohlzylinderSegmente
8a? 8b mit Innenfutter Sa* bzw.Sb1 aufweist* Die Innenfutter weisen geeignete z.B.aufgerauhte Arbeitsflachen
auf. Das Segment 8a ist durch GaDeIn 8c (nur eine sichtbar) auf Zapfen 30 abgestützt, die von ausserhalb des Gehäuses 1
auf einer Achse 31 sitzenden Hebeln 23a mit verstellbarem Gegengewicht 25a mit Spiel einwärts durch die Gehäusestirnwände ragen.
Die Hebel 23a liegen mit den hinteren Enden von unten an Schraubenspindeln 26a an, welche eine bestimmte regelbare Mindestweite
des Arbeitsspaltes 7 in vertikaler Richtung gewährleisten. Das obere Ende des Muldensegmentes 8a ist mit einer als Einlauf trichterwand
ausgebildeten Verlängerung 8d und mit Lappen 8e versehen, welch letztere durch seitwärts nach aussen ragende
Zapfen mit Schraubenspindeln 32 in Verbindung stehen. Durch Drehen der Schraubenspindeln 32 kann das obere Ende des Muldensegmentes
8a ein- oder auswärts verstellt und dadurch der Ein-
laufspalt für das Arbeitsgut verändert werden. Am Muldensegsient 8a sind vom unteren Band desselben aufwärts und oben
hakenförmig einwärts gebogene Stütz- und Haltearme 33 für das MuIdensegment 8b angeordnet. An den Stütz- und Raltearmen 33
angeordnete Stellschrauben 34 begrenzen die äussere iilndstellung des oberen Bandes des Jauldensegments 8b und damit die Austrittsöffnung des Arbeitsspaltes 7e Das Innenfutter 8b1 ist mit denv
nach einwärts vorstehenden Eand auf dem einwärts vorstehenden unteren Rand des Muldensegmentes 8a nur lose abgestützt, so
dass das Muldensegment 8b mit seinem Innenfutter leicht herausgenommen und durch ein anderes ersetzt werden kann, das zur
Durchführung eines anderen Arbeitsprozesses ausgebildet ist. Das aus dem Arbeitsspalt 7 austretende Arbeitsgut tritt in
einen Rückführungskanal 35 über, welcher quer über den Rotor 4 nach der Einlaufseite des Arbeitsgutes verlauft (Fig,4 rechts)«
Der Kanal 35 steht alt einem ue ©in liegendes, unten längsgeschlitztes fiohr 36 herum fuhrenden Kanal 37 in Verbindung*
Am einen Ende des Rohres 36 ist die Langseite eines nicht dargestellten Gebläses angeschlossen. Anderseits ist der Kanal 35
mit einem Lufteintrittsstutzen 38 verbunden, durch den frische Luft eintreten kann» die eine Kühlung des Arbeitsgutes bewirkt.
Durch den von genannten^Gebläse erzeugten Unterdruck wird das aus dem Arbeitsspalt 7 ausgetretene Arbeitsgut mit den
von den Körnern abgetrennten Schalen in den Kanal 35 angesaugt^ in welchem es in einem verengten Durchgang 35a an der höchsten
Stelle zuerst eine Beschleunigung Und dann in einer Erweiterung 35b eine erhebliche Verlangsamung erfährt. Die leichteren Teile,
also die Schalen* Spelzen usw*werden au-s der schräg abfallenden
Erweiterung 35b nach oben in den Kanal 37 abgesaugt, während die schweren TeUe9 also die Körner nach unten fallen und in
die vertikale Austrittsmündung 35c übergeleitet werden, die sich über der MnIauftrichterwand 8d befindet.
Durch querlaufende Zwischenwände 35d ist der Kanal 35 so unterteilt, dass die Bestandteile des Arbeitsgutes sich nicht
in achsialer Richtung der Vorrichtung verteilen können. Xn der Ausweitung 35b kann sich das Arbeitsgut abkühlen. Das frische
Arbeitsgut wird durch eine in der einen G eha us es ti rnwand angeordnete, strichpunktiert angedeutete Oeffnung 39 in die Kanal
erweiterung 35b eingeführt» In der Austrittsmündung 35 sind in der Verlängerung der Wände 35& nach unten um horizontale
Achsen 40 drehbare Leitorgane 41 angeordnet, die je durch einen Arm 42 mit einer gemeinsamen Stange 43 in Verbindung
stehen, durch welche alle Leitorgane gleichzeitig in eine mehr oder weniger geneigte Stellung eingestellt werden können.Dadurch
werden die Körner an einer gegenüber der Austrittsstelle achsial verschobenen* der nicht gezeichneten Auslauföffnung des
Gehäuses näheren Stelle in den Arbeitsspalt zurückgeleitet» Es ist somit auch bei dieser Ausführungsform möglich, die Bearbeitungsdauer
nach Bedarf ändern zu können. Vor dem Eintritt in das Rohr 36 wird das Abgangsgut in einer Ausweitung 37a in
leichtere und schwerere bestandteile geschieden, von denen die leichteren in das Hohr 36 abgesaugt und die schwereren
durch einen Auslaufkanal 44 ausgeschieden werden.
An beiden Ausführungsformen könnte statt der Mulde auch der Rotor Tertikai beweglich gelagert und an einem Gegengewichthebel
aufgehängt bzw.abgestützt sein»
Die beschriebene Vorrichtung sichert eine gleichmässige Bearbeitung aller Körner des Arbeitsgutes unter Ausschaltung
eines bisher unvermeidlichen Teiles von Körner-Bruch. Die Veränderbarkeit der Schäl wirkung und Schäldauer wirkt sieh besonders
vorteilhaft aus für die Herstellung von fiollgerste und für das Schälen von Hülsenfrüchten, indem Ungleichheiten der Bearbeitung,
die für das Aussehen der Polierhaut und der Glasur infolge der verschiedenen Reguliermöglichkeiten der Vorrichtung nachteilig
sind* vermieden werden können. Das fertig bearbeitete Arbeitsgut wird fortlaufend aus der Vorrichtung gefordert. Ein ünterbruch
des Betriebes zur periodischen Entnahme des fertig bearbeiteten Arbeitsgutes ist somit nicht erforderlich.
Claims (1)
- Patentanspruches1.) Vorrichtung taslo- zum Reinigen, Schälen, Polieren usw.von Körner- und Hülsenfrüchten, mit in einer SeIbmuLde rotierendem horizontalen Rotor, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung des Arbeitsspaltes zwischen Rotor (4) und Mulde (8) diese Teile relativ zueinander in verschiedenen Richtungen quer zur Achse einstellbar sind und dass Mittel (3,35) vorgesehen sind, um wenigstens einen Teil des aus dem Arbeitsspalt (7) zwischen Rotor und Mulde auf der Auslaufseite ausgetretenen Arbeitsgutes auf die Eintrittsseite zurückzuführen»2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet 9 dass die Reibmulde (S) bei üeberschreiten eines bestimmten Arbeitsdruckes in einer bestimmten Sichtung entgegen einer auf sie wirkenden veränderbaren Kraft (25) aus einer verstellbaren Arbeitsstellung vom Rotor (4) wegbeweglich, ist»3.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet* dass die Reibmulde (B) bei Uebersehreiten eines bestimmten seitlichen Arbeitsdruckes in horizontaler Richtung entgegen einer auf sie wirkenden Kraft (3) &us einer verstellbaren Arbeitsstellung auf der Auslaufseite vom Eotor (4) wegbeweglich ist»4*) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibüsulde (8) an zweiarmigen Hebeln (23) alt verstellbaren Gewichten (25) aufgehängt ist, welche Hebel a--n verstellbaren Anschlägen (26) anliegen, die einen bestimmten Minimslabstand zwischen Rotor und Mulde in vertikaler Richtung begrenzen. ["Zj, Ί a*Z,sjlj5») Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibmulde auf zweiarmigen Hebeln (23a) mit verstellbaren Gegengewichten abgestützt ist, welche Hebel an verstellbaren Anschlägen (26a) anliegen, die einen bestimmten Minimalabstand zwischen Rotor und Mulde in vertikaler Richtung begrenzen. (£f 3 A***S ^J6») Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-4* dadurch gekennzeiehnetj, dass zur Mechanischen Rückforderung von auf der Auslaufseite des Arbeitsspaltes zwischen Rotor und Mulde ausgetretenem Arbeltsgut nach der KLntrlttsseite eine den Rotor und die Mulde aufnehmende, entgegengesetzt zum Rotor, aber langsamer alsdieser sich drehende Trommel (3) vorhanden ist, f/elche das Arbeitsgut seitlich anhebt, so dass es auf eine rollende Anhäufung und in den Arbeitsspalt (7( zurückfällt. (J^ A aZ*Sx)7*) Vorrichtung nach den Ansprüchen I-4 und 6t dadurch gekennzeichnet, dass zur selbstä'tigen Förderung des Arbeitsgutes nach dem Auslauf hin an der Unterseite der Mulde Leitorgane (11) angeordnet sind. /^H A /u*j A)Bo) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane (ll) um vertikale, von der Mulde nach unten ragende Zapfen (lo) schwenkbar und zur gleichzeitigen Einstellung in eine bestimmte Stellung mit einer gemeinsamen Betätigungsstange (13) zwange schlüssig verbund en^sliKSr9β) Vorrichtung nach den Ansprüchen I-4 und 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Austrittsseite des Arbeitsspaltes (7) eine quer zur Längsrichtung unterteilte, mit der Saugseite eines Gebläses in Verbindung stehende Haubö (28) zur Abscheidung von Schalen und leichten Bestandteilen des Arbeitsgutes vorhanden ist« [£j> A/uZsAjΙΟ*) Vorrichtung nach den Ansprüchen I-4 und 6~9> dadurch gekennzeichnet, dass auf der Eintrittsseite des Arbeitsspaltes (7) oberhalb des oberen Randes der Reibmulde Querwände (28a) vorhanden sind, welche ein achsiales Verteilen des in den Arbeite· spalt zurückrollenden Arbeitsgutes verhindern. (^T^A/^kJ11*) Vorrichtung nach den Ansprüchen I-4 und 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung der Trommel (3) Trieurzellen aufweist, die bestimmt sind, durch den Arbeitsprozess zu einer bestimmten Form veränderte Teile das .Arbeitsgutes aufzunehmen, um sie vom Arbeitsprozess auszuscheiden d.h. der Weiterverarbeitung in der Vorrichtung zu entziehen«12„) Torrichtung nsch den Ansprüchen I* 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibmulde in zwei Zylindersegmente (8&. Sb) unterteilt ist, die am oberen Rand zwe—cks Aenderung ihres Abstandes vom ^otor mittels Verstellorganen (31 bzw.34) quer verstellbar sind. [Ä J/W'1'/13.) Vorrichtung nach aen Ansprüchen 1, 4, 5 und 12y dadurch gekennzeichnet, dass zwecks pneumatischer Rückförderung von Arbeltsgut von der Auslauf sei te nach der MnI auf sei te des Arbeitsspaltes (7) zwischen Rotor (4) und Reibiaulde (8) ein mit der Saugseite eines Gebläses in Verbindung stehender quer über den Rotor laufender, quer zur Längsrichtung unterteilter Kanal (35) vorhanden ist. (J^ 3 *Zj ψ)l&a) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5* 12 und 13* dadurch gekennzeichnet, aass der Rückföraeruiigskanal (35) auf der Seite seiner Einmündung mit einer Lufteintrittsöffnung (3g) in Verbindung steht* an seiner höchsten Stelle eine Einengung (35a) und an diese ansehliessend, einen nach seiner Ausmündung schräg abfallenden* ausgeweiteten Teil (35b) aufweist. (jU · 3 w" fj15*) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5 und 12-14# dadurch gekennzeichnet* dass in der Ausmündung des Rückförderungskanals (35) um horizontale Achsen schwenkbare Leitorgane (4I) zur achsialen Förderung des Arbeitsgutes vorhanden sind.16») Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5 und 12-15, dadurch gekennzeichnet, dass das Muldenseginerit (Sa) auf der Einlaufseite am oberen Rand zu einer Einlauftrichterwand (8d) ausgebildet ist. ^£i . J ,w17*) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5 und 12-15* dadurch gekennzeichnet* dass der Ruckförderungskanal (35) an seiner höchsten Stelle mit eineia Kanal (37) in Ferbindung steht, der eben über ein liegendes, an der Saugseite des Gebläses angeschlossenes, unten offenes Rohr (36) herum führt und unten in einen Auslaufkanal (44) für Abfallgut übergeht,
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