DEP0024223DA - Stoßbohrerkopf mit Schneidplättchen. - Google Patents
Stoßbohrerkopf mit Schneidplättchen.Info
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Description
Die Schneiden der Stossbohrer bestehen im allgemeinen aus einem am Ende des Stossbohrers angebrachten Stahlhut, auf dem ein Plättchen aus Wolframkarbid oder einem sonstigen gegen Abnützung widerstandsfähigen Stoff hart angelötet ist. Dieses Plättchen hat die Gestalt einer Klinge mit parallelen Oberflächen. Die Abbildung 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung zeigen einen Aufriss, einen Grundriss und einen Schnitt durch diese bekannte Anordnung. Das Plättchen a nimmt den ganzen Mittelteil des Stahlhutes b ein. Der arbeitende Teil ist schräg zugeschnitten wie es in der Abbildung 3 ersichtlich ist. Die Schneidekante ist nicht gerade, sondern bildet eine krumme Linie, wie man aus der Abbildung 1 ersehen kann. Die Öffnungen c oder Luftlöcher sind bestimmt, die Entfernung des abgehobenen Stoffes zu erleichtern.
Ebenfalls ist es bekannt, die Seitenflächen ein wenig schief zu machen (Siehe Abb. 4).
Die Anordnung bietet jedoch verschiedene Nachteile:
Die Schneidekante nützt sich ungleich ab. Die Abnützung ist an den Rändern grösser, sodass nach einer gewissen Zeit die Schneidekante die strichliniert angedeutete Gestalt annimmt. (Siehe Abb. 1). Die Abbildung zeigt in strichpunktierten Linien die neuen Kanten d, wie sie sich infolge der Abnützung ergeben. Diese Verformung führt zu einer Herabsetzung der Bohrgeschwindigkeit. Gleichzeitig nützt sich der Stahlhut seinerseits ab und es bilden sich Aushöhlungen e (Siehe Abb. 3), das Plättchen verliert seinen Halt im umgebenden
Stahl, tritt heraus und läuft Gefahr, ausgebrochen zu werden.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile behoben. Die Erfindung besteht darin, dass mindestens zwei Plättchen vorgesehen sind, deren Oberflächen nicht parallel sind, damit sie gegen die Bohrwerkzeugachse hin konvergieren und vorzugsweise in der Kopfmitte einen freien Raum zur Abführung der Bohrspäne belassen.
Die Figuren 5 bis 8 der Zeichnungen stellen einige Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Stossbohrerkopfes dar.
Die Abbildung 5 zeigt einen Aufriss, die Abbildung 6 einen Grundriss und die Abbildung 7 eine Seitenansicht einer Ausführungsform mit zwei Plättchen.
Die Abbildung 8 ist eine Stirnansicht, die eine abgeänderte Ausführungsform mit drei Plättchen darstellt.
Wie aus der Zeichnung, insbesondere der Abbildung 5 bis 7 ersichtlich, sind auf dem Werkzeugkopf zwei Plättchen aus Wolframkarbid mit geneigten Flächen hart aufgelötet, derart, dass der breitere Teil nach aussen hin gewendet ist. Zwischen den Plättchen ist ein freier Raum f belassen, durch den man Wasser oder Luft zwecks Entfernung des abgehobenen Stoffes zuleiten kann.
Der Werkzeugkopf kann auch Höhlungen g aufweisen.
Die in den Abbildungen 8 und 9 dargestellten abgeänderten Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes unterscheiden sich von der Anordnung gemäss Abb. 5 nur dadurch, dass sie drei oder vier Plättchen verwenden.
Bei der Anordnung gemäß Abbildung 10, die vier Plättchen verwendet, werden die Hohlkehlen g durch Öffnungen h ersetzt.
Das neue Werkzeug bietet unter anderem die folgenden Vorteile:
Es ist nicht mehr erforderlich, seitliche Luftlöcher vorzusehen, die schwer auszuführen sind und sich nur immerfort verstopfen. Demgegenüber ist die mittlere Öffnung sehr leicht herstellbar und genügt an sich. Da dieselbe durch die Plättchen geschützt erscheint, kann sie sich keinesfalls verstopfen.
Die seitliche Abstützung, welche nach kurzer Zeit den Vorschub verlangsamt und demzufolge ein neues Schleifen des Werkzeuges verlangt, ist offenkundig umgekehrt proportional zur Dicke des Plätt-
chens am Umfang. Da die Plättchen erfindungsgemäss an den Stellen der grössten Abnützung breiter sind, wird dieselbe dadurch geregelt und herabgesetzt.
Die Abnützung der Plättchenstirnfläche wird ebenfalls vermindert und da die die Späne zermalmende Karbidoberfläche vergrössert erscheint, ist mit Recht zu erwarten, dass die bei den bisherigen Ausführungsformen zum Ablösen der Plättchen führende Abnützung des Stahles bedeutend herabgesetzt, wenn nicht ganz verhindert werden.
Ausserdem kann man mit Rücksicht darauf, dass der Schneidekopf einen sich praktisch in einem sehr offenen Spitzenwinkel äussernden ziemlich bedeutenden Krümmungshalbmesser aufweist, die die Plättchen beanspruchende Kraft in zwei Komponenten auflösen, von denen die eine die grössere, das Plättchen in sein Lager hineinzudrücken trachtet, während die schwächere das Plättchen in der Richtung zum Mittelpunkt hin abschieben möchte.
Wird der Bohrkopf, wie es bei den bekannten Anordnungen geschieht, nur mit einem einzigen Plättchen ausgestattet, so wird die sich zu beiden Seiten desselben ergebende Belastung durch das Plättchen aufgenommen, das jedoch hierfür keineswegs geeignet ist.
Wenn das Plättchen erfindungsgemäss aus zwei oder mehr Teilen besteht, wird der Stahl infolge seiner Elastizität zur Aufnahme dieser Belastung beitragen.
Das erfindungsgemässe System kann bei sämtlichen derzeit üblichen Schneidekopfarten angewendet werden, z.B. bei sogenannten Meissel-, Kreuz-, Stern- und Dreiastbohrern.
Man kann den erfindungsgemässen Bohrer, wie bereits gesagt, entweder mit den allgemein üblichen seitlichen Vorkehrungen zur Entfernung des abgehobenen Stoffes ausrüsten oder mit seitlichen Entfernungsvorkehrungen im Stahl selbst.
Bei dem erfindungsgemässen Bohrer können die Plättchen auch nicht parallele Flächen in vertikaler Richtung aufweisen, die ungefähr der in der Abbildung 4 dargestellten Ausführungsform entsprechen.
Die vorbesagten Anordnungen sind nur beispielsweise angeführt; sämtliche Ausführungseinzelheiten, Formen, Abmessungen und angewendeten Materialien können nach den Bedürfnissen des Falles abgeändert werden, ohne dass dadurch der Umfang der Erfindung beeinträchtigt werden würde.
Claims (3)
1.) Stossbohrerkopf mit Schneideplättchen, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei Plättchen mit vorzugsweise isoklinen Flächen aufweist, die nicht parallel sind, um gegen die Bohrerachse zu konvergieren, sodass der breitere Plättchenteil nach aussen zeigt.
2.) Stossbohrerkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plättchen in der Bohrerachse einen freien Raum lassen.
3.) Stossbohrerkopf nach Ansprüchen 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneideplättchenhalter seitlich Höhlungen oder/und an den Enden angeordnete Öffnungen enthält.
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