DEP0023656DA - Fensterrahmen aus Leichtmetall. - Google Patents

Fensterrahmen aus Leichtmetall.

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DEP0023656DA
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Bernhard Dr.-Ing. Trautmann
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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Fensterrahmen aus Leichtmetall. Es ist bekannt, zur Herstellung derartiger Fensterrahmen Bleche, Profile oder Gusstücke zu verwenden.
Werden die für den Holzrahmen allgemein angerkannten und angewendeten Massnahmen auf Leichtmetall-Fensterrahmen übertragen, so zeigen sich insofern Mängel, als beispielsweise hinsichtlich der Wärmeleitfähigkeit der Wärmeübergang von der Raum- zur Aussentemperatur zu gross ist. Die Folge davon sind unerwünscht hohe Wärmeverluste. Bei verhältnismässig sehr tiefen Aussentemperaturen wird ferner eine auffällig starke Vereisung auf der dem Wohnraum zurückgekehrten Rahmeninnenseite beobachtet. Damit ist eine sehr starke Tauwasserentwicklung mit allen nachteiligen Folgen verbunden.
Um dies Mängel zu beseitigen, werden Fensterrahmen aus Blechen, Profilen oder Gusstücken von Aluminium bezw. Aluminiumlegierungen erfindungsgemäss so hergestellt, dass sie zweiteilig gestaltet und aus einem Innenteil und einem Aussenteil zusammensetzbar sind. Zwischen diesen beiden Teilen sind Leisten aus einem gut abdichtenden und federnden Stoff, vorzugsweise aus Gummi od.dgl. vorgesehen. Während die innere Gummileiste zur Aufnahme der Glasscheibe dient und diese dabei gleichzeitig in ihrer Fassung abdichtet, wird durch die äussere Gummileiste eine Abdichtung des Innen-Rahmens in der Zarge ge- genüber dem Aussenrahmen und der beiden Rahmenteile gegeneinander herbeigeführt. Eine Abdichtung gegenüber dem Mauerwerk erfolgt nicht, da ja die Innenrahmen in dem sogenannten Aussenrahmen hängen, der seinerseits erst mit dem Mauerwerk verbunden wird.
Durch die Verwendung der beiden Gummileisten wird der Wärmeübergang von innen nach aussen verhindert und ausserdem gleichzeitig eine entsprechende Abdichtung des Fensterrahmens gewährleistet.
Die zweiteilige Fensterrahmenausführung gestattet ferner, eine recht einfache Bauweise anzuwenden und damit eine schnellere Auswechslung der Glasscheiben durchführen. Jede Rahmenhälfe kann für sich aus einem Stück hergestellt werden.
Als Werkstoff haben Duralumin oder dieser Legierung verwandte Legierungen erwiesen, die sich hinsichtlich ihrer hohen Festigkeit auszeichnen. Um eine Wetterbeständigkeit herbeizuführen, empfiehlt es sich, den Leichtmetallfensterrahmen durch Lackieren oder Eloxieren gegen Witterungseinflüsse zu schützen.
Die Abbildung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Sie zeigt einen aus Blech gezogenen Fensterrahmen im Querschnitt.
Ein Fensterrahmen besteht aus dem inneren Teil 1 und dem äusseren Teil 2. Beide Teile sind durch leicht lösbare Halteglieder, wie vorzugsweise durch eine Schraube 5, zusammengehalten. Zum Abdichten der beiden Teile gegeneinander und gegenüber dem Aussenrahmen dienen Gummileisten 3 und 4. Die Leiste 3 dient gleichzeitig zur Aufnahme und Halterung der Glasscheibe 7. Die Gummileiste 4 dichtet den Rahmen in der Zarge ab. Dabei ist der äussere Rahmenteil 2 an seinem Ende so umgebogen, dass er einen Anschlag 6 für die Gummileiste bildet.

Claims (4)

1.) Fensterrahmen aus Leichtmetall, gekennzeichnet durch eine zweiteilige Ausbildung.
2.) Fensterrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (1 und 2) mittels leicht lösbarer Elemente (5), wie z.B. Schrauben oder Keilen, miteinander verbunden sind.
3.) Fensterrahmen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teile (1 und 2) mittels Gummileisten (3 und 4) gegeneinander und gegenüber dem Aussenrahmen abgedichtet sind.
4.) Fensterrahmen nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Abdichtleiste (3) gleichzeitig zur Aufnahme der Glasscheibe dient.

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