DEP0020359DA - Pflanzenphysiologisch wirksame Mittel. - Google Patents

Pflanzenphysiologisch wirksame Mittel.

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DEP0020359DA
DEP0020359DA DEP0020359DA DE P0020359D A DEP0020359D A DE P0020359DA DE P0020359D A DEP0020359D A DE P0020359DA
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Germany
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potatoes
acid
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Expired
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English (en)
Inventor
Hedwig Dr. Fuchs
Wolfgang Dr. Gündel
Eckart Dr. Meyer
Willy Dr. Offermann
Original Assignee
Henkel & Cie GmbH., Düsseldorf
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3 f9 tf& As- <f
Dr.Rae/Bo. 29.lo.X948 D. 634
D.834
wlrfc—a» Kitt·!
Be vmrde gefunden, laß am Sauerstoff aoyliarte Salieylaamre oder deren kertiBUl»·tituierte Derivate, als coloiie bew. i* 8ala· und Eatsr, d.h. Vertiifldongan der ellgemeiften formel
. 0-00-
worin E einen aliphatischen, oyoloallphatieohen, aromutiaoiien, gegebötienfaLl· üter Hetöroatoa* oder -ato«grupp«n weiter substituierten Rest dareteXIt1 Λ »Ine oder «ehr«?« Substi tutionen jödxiöglioher Art andeutet and X Wasserstoff, «in·* üxxr-oh B sym^oliaierten Beat« »&er ei«· t»eliebige# aaleartig
organleobe öätr aaorgaaioohe Baeo kenneelohnet, darstellen, Sie attf die waoh»eruie pflanee einen etark «oh«- dtgenden, auf Ami KeiÄVaraö^en. von Satten »ed Haekfraohtea elften
*t*Xfc ÜMWÜWI SinfluS
Af* geeciiilderten Art «lad in großer Zahl bekannt «ad i&f* B«»%«llttit$ in* wiedernolt fee&ehriefcen worden· UToliehe Wilae geht Sftft äfttati v©n der Salicylsäure bBW« von deren Kern- *ttbetittt*i«n«produkten «ob and behandelt dies© mit acylieronden wie β.B. alt den Armyäilden oder .Halo ge nid an organiriMmiiäerefi· Für din Gewinnurvg der Bater sind zwei gleich#rweiee euas Ziel ftlhxende fege möglich, insofern ale man einmut die Mryliertea SaIleylsäuren, entweder direkt oder über deren BalOgeiiide in bekannter Weiise mit organischen Oxy^orbinäangea vereeterft Ιηηη «der indem man die Ualioylflättreeater bildet tmd die·· nmohtraglioli aeyliert.
fie ACi AfUttiderin nua ge fund er JWft, oesit^en Eahlreiohö Tertre-Äi?««r VerbindungeklÄBoen eine sehr oder minder »t&rk aasgejrflÄR»«it^ty»iologiaohe 'iirkan^, sowohl der fertig eittwik» kelten Wthmmt Al« aaeh dem leieenden Samen bzw. der keimfähigen HrnoXfruelit geseitUfeer, die ie eahlreiohen Fällen stark genug iet, «l eine erfolereieiie Verwendung «le Unkraut bekämpf ungs- bzw.
für lagernde HaokfrUohte
die geoäS der vorliegenden Ürfinciang eingeeetst fcö^nen, eiee bei«pieleweieeι
Ao«tyl-Vahlor-ealicyl V» *mtjX~»i~tqyleftare,
sfetore,
ealioyleäure u.a.a., ferner n-Propionyl-ealioylöäur«, Ohlorma*- tyl-5-ohlor-ealioylsäure , Sl Broiaao®i;yX-3.5-dichioreaXioyXeöare
(3-{Jialor-ber\iaoyl)-salioyletttiro, B
eäiire, SaliooyX-ealioyXaäuira, (I»henoxy-aoetyX)-aalioyl»äare» (4'-Ciiilorphvmoxy-«.oetyX)-3-QhXoreelioylöättre, (2,^- oxy-acetyl)-aallcyX»äure, r ♦J
cylaäurö, öuooinyXdlaalieyXaäure, MipoyX-di-S-ohlor-aalleylBöare, 2-Äoetoxy-naphthoesäare-3» X^hlox^S-^^eto^y'-fiapiithoeeättre-'Ji u.a.ffl. Ale Kater der vorgenannten Säuren kopimen beisyielaweiae in I'ragöi die He thyX-* ÄtfayX-, i-PropyX-, n-üu.tyX«f a-HexyX-# -, BenzyX-, O&XorätJayX-, Oxäthyl-, liaphthyX-X-aethyX-,
a0thyl:» jiethoxyäthyl-, oxyäthyXester und aoXche mit arojaatlaohen Resten wie
4-0hXorph©nyX-, 4-Hitro-2-icreeyX-t 2,4-DiohXorphenyX-t 4-öhXoiv 2-kreeyl- und X-KaphishyXeater a.a.m. und aohXießiich auch. soXohe melirwertigen Alkohole Tbaw. Phenoltj, wie z.B. Glycol, Xt4—ButyXengXyooX, X,6-HexandioXf Di&thyXengXyooXf HydroohinoÄ, Besorcia u.a.m.
Sollen die aoyXierten Salicylaäuren in i'owa ihrer waeserluaXiohen Salze ztxr Anwendung gelangen, denn ist zu beachten, daß bei Verwendung starker Alkalisn bei lüRgeren Lageraeiten die MögXiebkelt einer intraiaoXekuXaren Verseifuag gegeben ist, weehalb 99
•lob, empfiehlt, hierbei -In erster Linie alt organischen Basen, «»S* DiäthÄttolaiain, TriUthanolami·-, Diraethylaain, ÖycloüorphoXln, ?yriciin, Ohinolin usw. zu arbeiten.
SI« Anwendungen«las In der Praxis entspricht im allgemeinen .ft»ft hierfür ttblioken Methoden und richtet sioft nach uera beaba.lehtt£ten Zwaok* Sur Verhütung des vorzeitigen Ausk-oinens 9e2ae«rt«r fl»elcfrtlohte kann man "beispielsweise in der v.eiae ▼erfahren, daß aeß äen WirketoXf mit der 5- Ms XOO-faohea Menge einer inerten Trä&eraubutan», wie ss.B. T<il];u;:, Kaolin odor {Netel&eaehl fein vermählt, und das au ecinitzenae ^r^te^ut sorgfältig dazait einstäubt· Die Aufwärnimen^en kön"e« dabei je aaeh Lagerungebedingungep In erhalt weiter Grenzen sohwanken, vtad liegen Im allgemeinen ewiaohen 10 - 50 g pro IuO kg Lager· gut« Die BrfabrttHgen weisen daraufhin, daß für die Herstellung fceisverbUtend wirkender Lagereohutzaittel die watiteerun Seteir eltime besser geeignet zu sein scfaei-en als die freien aoylierten SaliOylBuuröa, wahrend für dl© Heratollunt' von UnlcrautTjeWtepfimgeuitteln, die la Fr«Hand vorwiegend auf die etitwleilEelteft Pflanzen wirken sollen, moist den 3alsen der leteteres der Voraug au geben ist.
&egentieer PflaÄSea «eigen die neuen Wirkot off ο beach 111 oiie flrkaaakeitaantereohiede In dem Sinn, dau Blattgewüchse im allgemeinen erheblloti anfillligör Bind ale Qräaer, eo da£ eine ae-BelUtaipfttae «n Unkreutern is Getreide und Grünland auf
einfache Art mögliah ist. Dabei kann man in der Weise vorgehen, daa man die aufgelaufenen Saaten baw. die Örünfläolaen mit verdünnten wässrigen Lösungen ä©r Wirkstoffe besprüht, oder mit trockenen Zubereitungen bestäubt· Die erforderlichen Aufvrandiaon^en sohwanken 3® nach eier Witterung and dsf Art sowie dem ö der Vor unkraut ung»
Im Beisein organisch©!* Lösungsmittel, wie z.B. Benaol, !!tetralin, Dekalin, Anthracene"! u.a.m. vorwiachon sich die erwähnten WirkaamfcQitsuntersohiede nahezu vollkommen und auch Gramineen erweisen sich dam1 alß äußeret anfällig· Unter Ausnutzung dieser Gegebenheit ist es möglich, dia neuen Wirketoi'fe auch da mit ,"Srfolg zum Binsats au bringen, ??o es die Aufgabe ist, 3-**i~ liehen Pflanaönwuchs zu buaeitigen, ζ.3· auf Höfen, Wegen, Sportplütaen, Gleisanlagen u.e.w., d^e heißt da, wo man -bisher nur mit großen tiengen an. Hatriumchlorat baw· feit areenhaltige.n, stark giftigen Mitteln zum 3el kam. I)Ie Aufwandet)ngen sind auoii in. diesen Fällen relativ klein und bewegen aioh bei zweokaäßiger SubbTüitung und richtiger Anwendung ewiach©n 10 - 15 kg/ha.
Die neuen Wirkstoffe, in äonderhait die waöserlösliohen Salze, ainä in ihrer Wirkungsweise ala Pflaneen-Kontaktgifte autfseufaaeen, die durch direkte Berührung mit den Pflanzenteile», sontlerti äen Ulüttern, ear Wirkung kqsBaen· Sie sind keine stoffe, wie s.B. 2,4-Oiohlorph@nöxyeaaigeiiurß oder
die bei -Jberdoei@rung die Pflanze
&«*«& tmn Beton Aufgenommen werden künden and die neaer» tiftgft Τ«Ρ ·11·» 1λ Amerika und Bngland In großem Ausmaß sam Zwekk· dar TJfclurmtttbeic&mpfiiftg eingöeotst werden, diesen gegenüber haie» 64» a»»·» Hlttel den Vorteil, daß das behandelte Qel&naa be-
r 2#it laodwirtaaJiaftlicii beliebig benutzt w@r-Jcfiinn» ohite dtaS fttr 4ie Ifaohauat Scliääen zu be fare ht en sind· &1ΘΒ gilt aaoh l^r eolche Flächen, wo dlo Mittel in aar oben ga-Weis« geaelaeam mit organischen Loau^^.imittoln als
ein^^setzt wttraen» wäiirend bökim tlioh boi Varvon öhlorat «ine naohlieltige, mitunter jaiirel&ng dauern-It Bodenvereeuchofii; dia Folge let. Bin weiterer, keineswegs an-
Vorteil gegenüber Chlorate π besteht darin, daä die erfolgreicher Behandlung verdorrten ünkraatfluoiien keine erhöht« Brande»fah3f Ia sieh bergen.
24t eine* I1OO QuÄdratjaeter groäesn üschb<ifeitanä von mm A*tt*w*t s*br«iohte« Hafer und Ackereeaf wuräe in dem Zeitpunkt, ale d*# üftkraat d*e zweite Lactbbl&tt, äer aafer das dritte Blatt entwickelt hatte, oine Sprit«behändlang Bit 12 Litern einer l/Ügen wft*»rigen Löeung tee Diäthanoleelaes der Acetyl-5-chlorsalioyl-•ΙΜΚΤ« (f* 4wr Ha»* « Ui - 117° 0«) durch^oführt. Während der ge- «Altte Aekereenf etarb, blieben die ilaferpflanaouon völlig unba-•«bfidigt.
Teile «Inte Sportgeländea wai^e.i nit einer beetebend «us XO Seilen tetralin, 1 Teil Di-

Claims (1)

  1. laainaal* der Ac«icyl-5,5-<3liohlorflÄlioylauiire (F. de? Säure .$$$«* λ$9* 0*} 0#f fellen Bmulgator and 88,5 Seilen «aaeer der- *** b«ep3rtiht, (IaS K)O g oeeeelbert (entspr. 1 g wirketoff) auf 4·η Qttadrtttsttter gelengten, wodurch eine Vernichtung dea Bewach-
    kg im H»rbet «!«,g^lAgesrtsr Kartoffeln wurden sorgfältig eina&*'*iA«r Meeliufig von 50 g Aoötyl-ealicylsäure-^, 4-
    (f. 99»5° C.) \ma 950 g Talkue· 31 β Kartoffel» memn beia Aue lagern la Ctegenaat« bql unbehandeltön, unter Bedingungen gelagert ^n, frlacii und praktisch ohne λ β !me.
    f a t t η t > η ρ ,ρ r .U1 o.fr «
    l·) fflatteeftphyelologißoh wirkende Mittel, Insbu^andere solche »er e«l#lE*if^ ftftä toieien Ternichtan^ von ünkriiuterji and solche «ar Yerhütang dee Tor««itigen Auskeiaene geltvserter Eaokfrüohte,
    daroh einen Gehalt an äalicyleuai'ederlvuten der
    0 - 00 - H
    aÜpb«tiacihen.f üyoloaliphatiachen, aralipimtisohen, gegdbenenfalle fclber Heteroatome oder aubetitaieirtea äeat dar«toHt, A einen oder mehrere fttlb«llt««at«& ftndeu^at and X Waeeerstof f, einen der durch B
    symbolisierten Beate oder eine beliebige aalaartig organisch© oder anorganische Base fcenneolohnet
    2·) Mittel ηaoh Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, &&B außer den genannten Wirketoffen fettlösende organische Substanzen oder weitere, das Pflanaonwaohütua beelnfliiBBentie Agentien rln enthalten sind.
    Für Henkel * Oio· G.m.b.H.
    (Br. Raecke)
    Patentanwalt Gen^YoIIm.12

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