DEP0019769DA - Kolbenring - Google Patents
KolbenringInfo
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- DEP0019769DA DEP0019769DA DEP0019769DA DE P0019769D A DEP0019769D A DE P0019769DA DE P0019769D A DEP0019769D A DE P0019769DA
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- Germany
- Prior art keywords
- piston ring
- corrugated
- piston
- spring
- parts
- Prior art date
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- Expired
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Description
ty 1 ^ '< *) 4^ f:
1. /f. SO
O I B U I* S X, in Lev&llois-Perret, Frankreich.
.Erfinder ;
Emile Raymond Eene" SEUFEISiEIi in Paris, Frankreich.
Kolbenring.
Die Irioritat der Anmeldung in Frankreich vom 16 JSovenibre 1945
ist in Anspruch genommen.
Die iäxfindung betrifft Diciitungsringe fCu? die Kolben
von Brennkraftmaschinen, Pjjessluftmoioxen, Verdichtern, Pumpen f
Dampfmaschinen ued^le, die sowohl in radialer Sichtung als auch
in der Bewegungsrichtung des Kolbens derart federn, d^ss .ihr
Klappern in den Zolbennuten vermieden wird.
Hex erfindungsgemässe Kolbenring ist namentlich dadurch
gekennzeichnet, dass er mindestens einen flachen oder kegelstumpf formigen Hingteil und mindestens einen in der Achsrichtung
federnden "Singteil in Gestalt einer gewellten Doppelfeder
Aufweist, wobei die letztere mit zwei gegeneinander versetzten und auf diese Weise gegeneinander wirkenden *7ellenzügen versehen
ist«
Gremi'ss einer Ausfürhrungsaxt besteht ä^s Doppe !federglied
«lus zwei gewellten Teiler, die ineinandergelegt sind und von
denen jeder an den Tiellenbergen mit in die iellenba'uche des
anderen Teiles reichenden "ungen versehen ist.
In einer Abwandlung besteht das Doppelfederglied c-us
einem einfachen gewellten Teil, an dessen ^ellenbäuchen kleine Pederteile in G-estalt einer H«.lbwelle angesetzt und an dem
einfachen ununterbrochenen Teil durch Hietiung, Schweissung,
Verklammerung usw. befestigt sind.
Das gewellte Doppelfederglied widersteht den Kräften,
die seine Tv'ellenzüge plattzudrücken suchen, weit besser als
ein einfaches gewelltes federglied, da seine beiden gegeneinander versetzten Wellenaüge einander entgegenwirken, sodass
der erfindungagemässe Kolbenring seine federkraft dauernd beibehält und sein sattes Anliegen an den beidon Flanken der
ihn aufnehmenden Eolbennute gewährleistet ist, wodurch auch jegliche zitternden Schwingungen oder 'Süttelbewegungen, denen
die bisher bekannten Kolbenringe ausgesetzt waren, in Fortfall kommen.
Die Erfindung erstreckt sich übrigens auf verschiedene
andere Merkmale, die sich aus der nachstehenden Beschreibung ergebender den.
Auf der nur beispielsweise beigefügten Zeichnung
stellen dar ι
Fig. 1 die Flachansicht eines beim srfindungsgem&'ssen
Kolbenring benutzten Fgdergliedes^
Fig« Steine der Fig. 1 entsprechende Teil&nsicht in
gro'sserem Masstabs,
Figβ 3 einen Schnitt entsprechend der Linie III-III
in fig. 8,
Fig. 4= eine der Fig. 2 entsprechende Profilansicht,
Fig. 5 schaubildlich einen erfindungsgemässen Kolbenring
mit einem den Fig« 1 bis 4 antsprechenden Federglied,
Fig. 6 und 7 sehetubildliche Teil-Ansichten eines
exfindungsgeml'ss£.n Kolbenringes mit Mitteln, die die liolbenringteile
untereinander verriegeln,
Fig. ö im senkrechten Schnitt und Fi0- D scn«y.ubild-Iicn
eine abgewandelte Ausführung des Doppelfedergliedes,
Fig. IQ und 11 im senkrechten Schnitt zwei Kolbenringanordnungen
in einer Kolbennute.
J>=r Erfindungs&emfcisse Kolbe^xing besteht aus
von denen einer oder meHrexe : derart £säexn, dass sich diesem
mehrteilige Kolbenring in der Bewegungs-bzw. Achsrichtung des
Eolbens ausdehnen.kann, um das Anliegen- der beiden äussersten
Hingteile jedes Kolbenringes an den Planken der Eolbennute zu
gewährleisten. ·■.·..■■"..
Das in den I1Ig8 1 bis 4 "dargestellte Federglied besteht
aus zwei gewellten,: aneinander-y d.iu ineinanderliegenden Singteilen
1 und 2, 'deren Wellenaüge derart entgegengesetzt
verlaufen, dass die Wellenberge des Teiles 1 den fellenbäuchen
des teiles 3 gegenüberliegen« An den Wellenbergen des inneren Teiles 1 in Bezug auf den Aussenumfang des letzteren hervorstehende
Sungen 3 überlagern die· Wellenbä'uche des äusse'ren
Teiles. 2 and ah den Wellenbergen des ausseren Teiles 2 in
Bezug-auf den Innehumfang des letzteren hervorstehende Zungen
überlagern· die ?fellenbäuehe des inneren Teiles I0. Diese
aaswfertsgerichteten Zungen 3 und einw4'rtsgerichteten Zungen
4 ' sind auf diese leise in radialer Sichtung auf einander, ausgerichtet,
'wie namentlich aus Pig«. 2 und 5 zu ersehen ist, sodass
sie ' giifshr gegenseitig, d'snlri'f t en-wider, set sen ?.i die11 di^7ent gegengesetzt
'Verlaufenden Wellen der beiden Teile 1 und 2, platt'-"
zudrücken beströbt sind«
Bas in den Pig. 1 bis 4 dargestellte Iiolbenringglied
mit diesen beiden gewellten TeiX&a.1.!. die nebeneinanderliegen
und sich an jeder ihrer Wellen aneinander abstützen, bildet ein Soppalfederglied mit -aber dessen ganzen Umfang verteilter
Federkraft 5 die sich in den beiden gewellten Teilen in entgegengesetzten
Sichtungen auswirkt, sodass das 'Plattdrücken des 'einen dieser ■ beiden Teile durch das bereits erwAahnte Susamnien-"wi
riss η ihrer Zungen verhindert wird«
:■ Bin erfindungagemässer Kolbenring besteht beispielsweise
gemass Pig."5 aus droi flachen Kingteilen 5, 6,-7, einem gewellten
Doppelfederglied. 8 von der in den Pig, I bis 4 dargestellten
oder ahnlichen Art und drei weiteren flachen Hingteilen 9? 10,
Zwecks Verhütung einer G-egenain-anderverdrehung diesem
Kolbenxingteile sind diese in der Einbaustellung verriegelt. Zu
diesem Sweck greift, wie Pig«, 6 veranschaulicht, eine in einem
dieser Kolbenringteile, beispielsweise im inneren Teil 1 der
Doppelfeder 8 ausgestanzte Zunge 12 in eine Raste 13 des
darunterliegenden flachen Hingteiles 7„ GenuL's Fig. 6 ist die
Sunge 12 derart ausgestanzt, dass sie sich längs einer in der
Umföngsrichtung des teiles 1 verlaufenden Linie 12' umbiegen
lässt« Eine in FIg* 7 dargestellte Abwandlung der Verriegelung
^eist eine entsprechend einer radialen Linie 14' des Isiles 1
der Doppelfeder 1-3 umgebogene Zunge 14 auf, die ebenfalls in
die Haste 13 des unter dem Doppelfederglied liegenden flachen
Hingteiles 7 eingreift»
Selbstverständlich können «tuch die flachen Ringteile 5,6
7 und 9, IC, 11 miteinander in der «ius Fig* 6 und 7 ersichtlichen
T/eise verriegelt werden.
I)SlS Doppelfederglied br&ucht nicht unbedingt einen Siegel
aufzuweisen, wenn die Bingteile 5, 6, 7, 9, 10, 11 untereinander verriegelt sind, wobei die Hiegel von 7 und 9 im Querschnitt
des Doppelfedergliedes 8 oder in einer oder zwei au diesem Zweck vorgesehenen Hasten zu liegen kommen.
Der er findung sge mi's se Verbundkolbenring konnte auch
ander'^ als auf die in Fig. 5 dargestellte ?feise ausgeführt sein.
Dieser Kolbenring könnte beispielsweise mehrere Doppelfederglieder
zwischen jeder beliebigen Anzahl von flachen Eingteilen .aufweisen*
ZweckmsL'ssig haben die Doppelfedfcrglieder einen etwas
kl&inerec Aussenumfaj% als die flachen Hingteile , sodas sie
von der Z^linderw^nd leicht abstehen und auf diese »"eise
die Berührungsfläche des Kolbenringes mit der Zylinderwand
herabsetzen, ohne die Nachgiebigkeit des Kolbenringes zu beeinträchtigen β
In der abgewandelten Ausführungs>*rt des koppelfeder-
gliedes gem&ss Fig. 8 und 9 ist ein durchgehender gewellter
Federteil 15 in der Gesamtbreite äes Doppelfedergliedes vorgesehen
und auf jede Welle dieses einteiligen Federteiles 15
sind kurse, in ihrer Form je einer Einzelwelle entsprechende
Feder stücke 16, 17, 18, 19, 20 aufgesetzt und beispielsweise
durch Nieten 21, 22, 23, 24 am Teil 15 befestigt.
Im Beispiel gema'ss IPig. 5 ist angenommen, dass sich der
mehrteilige Kolbenring aus flachen Stahlringtailen 5, 6, 7S
9, 10, 11 und einem gewellten Doppelfederglied 8 zusammensetzt*
J3er mehrteilige Kolbenring gemäss der ürfindung kann
aich gusseiserne Ringteile aufweisen.
Die fig«. 10 zeigt beisipielsweise einen in einer Nute
eines Kolbens 23 sitzenden Abstreifring, der zwischen zwei
gusseisernen Singteilen S3 und 24 ein erfindungsgemasses
gewelltes Boppelfederglied 25 aufweist«. 26 bezeichnet einen
01 ab ζ ug sk anal.
Desgleichen zeigt Pig. Il einen Flammschutz- oder Dichtungsring »it einem gusseisernen Ringteil 27 und einem
gewellten Doppelfederglied 28 in der Mute 29 des Kolbens
Im aahiaen der Srfindung sind zahlreiche andere Abwandlungen
der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele mo'glich. Mit
Hilfe der gewellten Doppelfederglieder lassen sich namentlich aller Art mehrteilige Kolbenringe erzielen, die einen oder mehrere
flache oder kegelstumpfförmige Hingteile aus Stuhl, Gusseisen,
Bronze oder sonstigem Y/erkstoff aufweisen«
Das gewellte Doppelfederglied ist von sehr geringer Strärke, sod&ss die Dichtungsringteile die grösstmögliche Sti'rke
erhalten können.
Claims (1)
- Patentansprüche s1 - Kolbenring, dadurch gekennzeichnet, dass er aus mindestens einem flachen oder kegelstumpfformigen Hingteil und mindestens einem in der Bewegungs- oder Achsrichtung des Kolbens federnden Hingtoil in Gestalt einos gewellten Doppelfedergliedes mit zwei gegeneinander versetzten Wellenzügen zusammengesetzt ist,2 - Kolbenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Doppelfederglied aus zwei gewellten teilen besteht, die ineinandergelegt sind und von denen jeder an den Wellenbergen mit in die fellenba'uche des anderen Teiles reichenden Zungen versehen ist«3 - Kolbenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Doppelfederglied aus zwei in derselben G-esamtebene ineinandergefügten gewellten Hingteilen zusammensetzt, deren Wellenzuge einander entgegengesetzt verlaufen, d.h. die Wellenberge des einen gewellten Federringteiles den .'/ellenbauchen des anderen gewellten Federringteiles gegenüberliegen, wobei an den 7/ellenbergen des ausseren Feder ringteil es ausgestanzte einwä'rtsgerichtete Zungen in die Wellenbäuche des inneren Federringteiles und «-.n den Wellenbergen dieses letzteren ausgestanzte auswärtsgerichtete Zungen in die Wellenbäuche des Äusseren Federringteiles hineinreichen derart, dcss die Zungen der beiden Federringteile radial in Bezug auf einander ausgerichtet sind«4 - Kolbenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gewellte Doppelfederglied aus einem einfachen gesellten Teil und auf die T/ellenbiTuche desselben aufgesetzten und an diesem durch Hietung, Schweissung ο .dgl. befestigen kleinen Federst^cken in Gestalt einer halben Tfelle besteht.5 - Kolbenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass &rs den Hingteilen des mehrteiligen Kolbenringes und nament-Iicli am inneren Teil des Doppelfedexgliedes Yexriegelungszungen ausgestanzt und derart augebogen sind, dass sie in entsprechende Hasten des einen odex beider unmittelbar anliegenden Hingteile eingreifen, um ihr Gegenein&ndexverdrechen zu verhindern.6 - Kolbenring nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gestanzten Terrieglugszungen um eine in der Umfangsrientung verlaufende Achse umgebogen sind*7 - Kolbenring nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gestanzten Verriegelungszungen um eine radiale Achse umgebogen sind.8 - Kolbenring nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gewellten Doppelfederglieder einen etwas kleineren Aussendurchmesser haben <-ls die zugehörigen flachen oder kegel stumpfföxmigen Ringteile, sodass sie in Bezug ^uf den Kolbenumfang leicht zurückstehen.
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