DEP0019390DA - Verfahren zur Herstellung von Äthylen und Äthan neben aromatischen Kohlenwasserstoffen aus aliphatischen Kohlenwasserstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Äthylen und Äthan neben aromatischen Kohlenwasserstoffen aus aliphatischen KohlenwasserstoffenInfo
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Description
JiygrG AlHiIH & SgPA - EADfIIK. c Γ ar bo nindus trie Aktiengesellschaft "I fl
g a/Rhein,
1 und
Centre d* »tüdep et de Recherche^ Techniques au P^troles des Carburgnta et deg JJb^fi
Paris?!
P1939Q
a/Rh„sden 2I0 Oktober 1948/Rh.-Be.
neben aromatischen
Πηη h^t schon vorgeschlagens aliphatiaohfe und naphthenische Ifohlenwasseraijoffe durch Erhltaan au;f 5emp©ratar#^ t^bqr 4P0R in
aroinatiaehe Kohlenwa^seratoffe zu VfrwandfXno A1Is Katalysatoren
iiat man bei diesem Verfahren Schwermet&llverfeindi^ngen auf fönende als Träger verwendet» '
Es wurde nun gefunden^ dasa m^n bei der Umwaadlung aliphatiischer, pohr als 5 Kohlenstoffatome enthaltender KohXenwasaepstöffö j_n aI.Q=
ifH'-it loche gleichzeitig wertvoll© gasförmige KofclenwaS per stoff©, insbesondere
Äthylen und Xthans erhält, wenn m&n ala Ka^aXyβetor eine aktive Tonerde v^rviendets die ß,\x& einer Aluniiniuins^lzXpgung durch
Füllung bei !Temperaturen über 80e und bei einqin |>«-Wart tiber etwa
7 oder aus einer Alcnminatlösung durdh füllung mit 9^ߥ*e und Peptiaation mi-j; 8alp#tersS.ure hergestellt wurde»
AIa Ausgangsstoffe kommen unter etwa 3?5e ? im Siegreich von Ben^iü siedende al iphatiaci^e
otoffe in Betracht» %i% is.Bo aus
hydrierungpi oder Spaltpro4u,ktf?i von
hydrierungpi oder Spaltpro4u,ktf?i von
Kohlens oder besonders du^öh Ums©1,?.TOg γ©η |GhXe,nQ?y4 Hit
atoff gewonnen sein könne»
Pie als Katalysator fl.i#nende TonQrßle wir4 hergöitfll'f;? indem man aug einer AluminiumaalK] fjaung bei Temperaturen lib er
und einem pH-=Wert zwischen etwa 1 und 10 ein Tonerdehydrat ausfällt, dieses auswäscht, troeten©t und auf Temperaturen über
300°, vorteilhaft zwischen 350 und 600e erhitzt» Man kann auch von einer Aluminatlösung ausgehen und aus dieser mit Säure, insbesondere Salpetersäure 9 bei einem pH-Wert vob, etwa 3' bis 7?
insbesondere 5S5 bis 6D5pUnd bei erhöhter Temperatur9 z.B. 35 bis
60°, insbesondere 45 bis 55°, das Hydroxyd fällen» Dieses wird durch Waschen von Alkalisalzen befreit, getrocknet 9 gemahlen,
mit Salpetersäure peptisiert und auf Temperaturen von 40Q bis 500° erhitzt= Es ist vorteilhafts die Masse dann noch mit einer
wässerigen Ammoniaklösung zu behandeln und zu glühen=,
Die so hergestellte Tonerdes der noch Alkaliverbindungen, Silikates, z.B. Aluminiumsilikats, oder Kieselgel zugesetst werden
könnens wird stückig oder geformt im Reaktionsraum fest ange= ordnet oderclangs am dureh diesen bewegt= Von Zeit zu Zeit wird
der Katalysator in bekannter Weise regeneriert»
Man kann den Katalysator auch staubförmig zusammen mit dem Ausgangsstoff durch den Reaktionsraum führen» Er bleibt dabei
längere Zeit im Schwebezustands wird dann mit den dampfförmigen Reaktionsprodukten abgeführt s in einem nachgeschalteten Gefäss
abgetrennt und durch Abbrennen regeneriert= Die Durchgangs ge-= schwindigkeit wird so gewählt« dass sich nur wenig Koks auf dem
Katalysator ablagern kann; die Regeneration verläuft dann schnell und ohne Schädigung des Katalysators«,
Die Umwandlung der aliphatischen Kohlenwasserstoffe erfolgt bei 4§0 bis 7ΟΟΘ 9 zweckmässig 500 bis 600«9 bei einem Durch=
sata von O9I bis 29 vorteilhaft Q53 bis -1,3 1 flüssiges Produkt je Liter Katalysator und Stund® 9 Man kann in Gegenwart
geringer Mengen von Grasen arbeiten= z.B„ von dem bei der Re= aktion entstehenden Wasserstoff odtr Wasserdampf9 Kohlendioxyd
oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen,, wie Äthanp Propan oder Butan oder Olefinen*. ;
Die Zerlegung des ReaktIonsproduktes in aromatische und nicht umges©tste sliphatiaoh© Kohlenwasserstoffe erfolgt nach
den bekanntes MethodenB ZoB0 mit Hilfe selektiver Lösungsmittel„
wie flüssigem Schwefeldioxyd-} vorteilhaft zusammen mit vtrflüa» sigten Kohlenwasserstoff©^ z»B0 Propan« odej? mit Phenol. Ketonsäuren
oder Furfural . Die nicht umgesetzten Kohlenwasserstoffe werdenj gegebenenfalls zusammen mit frischem Ausgangsstoff; erneut über den Katalysator geleitet»
Neben den aromatischen entstehen erhebliche Menggn gasförmi ger Kohlenwasserstoffe„ die zu 50 # oder mehr aus Äthylen und
Äthan bestehen.
TiM. ctili. isvw ^ ο^ο^λΛλλ^ Is n (Avi*-tArtsnA. --^^^ Beispiel la
j wvuL M^-i- K οΑ-λΑ^λ λΛ<ττ v-uiswtsYT^LiA! Αλλ. y γ
Aus einer Lösung, von käuflicher Tonerde in Natronlauge wird mit Hilfe von Salpetersäure bei einem pjj-Wert von 595 bis
6B5 und einer Temperatur bis zu 50s das Hydroxyd ausgefällt.
Dieses wird duroh wiederholtes Filtrieren und Waschen mit V/asser von Alkalisalzen befreit,' bei 2Q0° getrocknet, gemahlen
und dann mit 2 $> konzentrierter Salpetersäure peptisiert» Die auf Blechen teilweise getrocknete Masse wird in-~Würfel von 1 bis
2 cm Kantenlänge geschnittens, langsam weitergetrocknet und schliesslieh auf 400 bis 500° erhitzt» Nach Behandlung mit
Seigern wässerigem Ammoniak werden die Würfel nochmals geglüht.
Über den fest im Reaktionsraum angeordneten Katalysator wird bei 59Oe die von 91 bis 127° siedende Fraktion eines durch
Umsetzen von Kohlenoxyd mit Wasserstoff und anschlitssende Hydrierung erzeugten Benzins in dampfförmigem Zustand in einer
Menge von O95 1 je Liter Katalysator und Stunde geleitet.
Nach 5 Stunden wird das Verfahren unterbrochen und die Ton= erde durch Abbrennen des gebildeten Kokses regeneriert, wobei
die Temperatur nicht über 650θ steigen soll»
Man erhält bei einmaligem überleiten über den Katalysator bezogen auf Ausgangsstoff, 65 &@w.^ flüssiges. Produkt mit 16 $
aromatischen Kohlenwasserstoffen, 23 # das und zwar 9 $ lthyl©np 12 $ Äthan und 2 $ Wasserstoff + MethanB und 12 $ Koks ο
Aus dem flüssigen Rgakti ens produkt w@s°den mit Schwefel= dioxyd und Propan bei =206 die aromatischen Kohlenwasserstoffe
abgetrennt. Die festlichen. Kohlenwasserstoffe werden'nochmals unter den gleiohen Bedingungen über den Katalysator geleitet.
Man erhält inagesamt be zogen "■ auf 4en Ausgangsstoff ι 23 JS aromatische Kohlenwasserstoffs ρ 50 s 5 i» gasförmige Kohlenwasser·=
stoffe und zwar 20 % Äthylen and 26 f Ithan,. und 2685 # koks artige Stoffe.
Aus einer wässerigen Lösung von Aluminiumnitrat wird nach /Erhitzen auf 90° durch Zugab© von soviel Ammoniak, dass sich
ein Pjj-Wert von 7p5 bis 8 einstellt, Aluminiumhydroxyd ausgefällt. Der Niederschlag wird abfiltriert 9 mit schwach amfflonil&alLechem
Wasser gewaschen and bei 110® getrocknete Aus der Masse formt man PiIIeH9 die bei 60Qe caloiniert werden.
.·. Über diese Katalysatoren leitet man bei 550θ eine von 113 bis 165° siedende^ durch Umsetzung von Kohlenoxyd mit Wassers^oif
1^cI anschliessende Hydrierung erhaltene Benzinfraktion. Die übrigen Arbeitsbedingungen sind wie in Seispiel 1
beschrieben.
Bei einmaligem Überleiten erhält man 77 ?° flüssiges Re-= aktionsprodukt mit 15 f° aromatischen Kohlenwasserstoffen und
neben 10,4 $ Koks 4»4' 1° Äthylen s 5 i° Äthan und 392 fo Methan und
Wasserstoff.
Bei vollständiger Aromatisierung durch Rückführung der nicht umgesetzten aliphatischen Kohlenwasserstoffe werden
erhalten* 33s0 ?£ aromatisch© Kohlenwasserstoffes, 36s5 f° gas·*
förmige Kohlenwasserstoffe and awer 12^8 fo Äthylen und 14»5 f» Äthan, and 3O95 fi Koks=
Claims (1)
- guy HeriitslXang v©n Xti*yX«Uü and Ithan neben aro- »atisebta E^hltnwai^eritofffa aap aliphatl@©^#n Kohlenwasserstoff fan mit mehr ®1@ 5 ^ohl@ngtof^ÄtoÄ@m ia MeIeWiI9 dad&reh gekenn«a»n «tit Äusgangsft§fft ©bertalfe 45O^ mit ®ktiv®r behandfltg dl© ^as eiaer Älaminioasalzlöaiing darch fäl»fempstatpirtisi, über 80? and b@i tinem p^-Wert über etwa 7 oder ©ag ein·» AIömin&tlössaMg darch faliting mit 8äure and Peptimit -Salp«t©r@äur®.h@rg@steilt warHe.yv_ ■Ϊ QO\and@t d^ Ieeji®rches qdea Oarbßranta et des Lyibrifiants
Family
ID=
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