DEP0017231DA - - Google Patents

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DEP0017231DA
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5.3.
Berlin-Chariottenburg, denl5.5«48
Anmelder:
Dr. KyrfIT fekua, Berlin.
Verfahren but Herstellung von elnbrennfähigen Anstrieiifein&emittelin
Trotz der großen Zahl de? ale Bindemittel für Anstriche bekannten Stoffe 1st israer noch ein bedarf an neuen Bindemitteln festzustellen, insbesondere an solchen, die aus verhältnisiaäßig geringwertigen und in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehenden Ausgangsstoffen hergestellt werden könmm.· Für einbrennfäM^e Anstriehbindemlttel war man bisher auf verhältnismäßig teuere Substanzen, hauptsächlich solche auf Kunstharsbaeis (ss.B, Alkydharze), angewiesen» deren zeit» weise Rohetofiknappheit ihre Anwendung für diesen «weck sehr beeinträchtigt*
laoh 4er vorliegenden Irfindung werden Braunkohlenteer-Eiktkstinae als wesentlichstes Ausgangsmaterial für die Her«* stellung vom Ansttichbindemltteln verwendet. Teere, Peche und dergleichen Substanzen sind zwar an sich schon seit langem als OberflächenechtttsiEiittel begannt, Jedoch haben dieselben relativ geringe Bedeutung auf einigen beschränkten Anwendungsgebieten (Bautechnik, Schiffahrt), da die damit hergestellten Anstriche bei stärkerer Erwärmung abschmelzen. Me feere etc« worden als solche verwendet, oder sie erfuhren nur ein© ihre wesentlichen Eigenschaften nicht beeinflussende chemische Vorbehandlung;, z.h. zur Meinlgung oder streichfähigen Verdünnung· Dagegen werden nach der vorliegenden Erfindung aus Braunkohlonteer-Eüekständan durch durchgreifende chemische Veränderungen neu® Substanzen mit vorteilhaften Äette» Eigenschaften hergestellt·
Beispiel Is In entwässerten und smr Bünnfltissigkeit erwärziten liraunkohlenteer-Hückstand, der zu et a 80 $ aus Paraffinen land su etwa 20 f> au© Aromaten/ vorzugsweise Phenolen besteht, usä der einen ü'ropfpünkx von 60°<J; aufweist, wird einige Stunden laut, unter guter üsrtlhrusg Chlorgas eingeleitet, bis 75 &efrf.chtsteile dee Atasgangsstoffes eine Zunahme von 39 Gewichtseinheiten erfahren haben.

Claims (1)

  1. Von des erhaltenen sirupyrtigen Chlorierungsprodukt, das ein. nach verschiedenen an sich bekannten Methoden (z.B. kryoskopiseh) be»tisß§bare® durchschnittliches Molekulargewicht v©» ca. 566 aufweist» werden 84 Gewicht st eile iait 9.4 OvRlelitsteilen Glycerin 1-2 stunden lang bei l§Ci - 160° (I unter Räo&flu&ldlhlung yeräthert. Geringe überschüssige Glyeerinanteile werden bei, 150°. d .und IS. um Vakuum abdestilliert. 'ψβχ dem im Beneol gelöstenViiüekstand ausgeführte, s«äciist bei ca. 120° ^ angetroclcnete und bei ca· HHf0 ^ eingebrrjnnte Probeanstriehe auf Eiaenblechtafeln ergeben einen rABfreiea, sch^mrEmattglänzenden Film vom guter t Elastizi tat und Haftfestigkeit bei Eindrücken oder Biegen der Unterlagen·
    Beispiel 21 Von dem nacJa Beispiel 1 erhaltenen Chlorierungsprodukt werden SO Gewichtsteile mit 13f4 Gewichtsteilen Heza^jbriol { Molekularverhältnis 3 su i ) verätliert· Die hiernach erhaltenen Aaastrichproben sind ebenfalls befriedigend·
    Me neuen Bindemittel können mit, vielen in der Anstrich» teelmik bekannten LÖsiangs- und Verdünmmg»mitteln, mit Zu« sät »en ^ wie Füll und Verschnittmittel sowie mit diversen Weich* verarbeitet werden, fegen lksrer dunkfeien Färbung
    aen sie ssw&r für Hell- und Bunt färben nicht in Betracht» doch sind sie wegen ihrer ^itterungabectändlgkeit uac nicht ssuletat wegen ihrer Preisv/Urdigkeit besonders für groiäe konstruktionsteile geeignet·
    Verfahren ssur Herstellusg von einbrennfähigen Anstrich* 'bindemitteln, dadurch gekennzeichnet, da2 man bis aur Pünn-
    erwäriärte, eweckmäil^- entwässerte Braunkohl ent eerbis auf 5^ - 60 fs Gewlehtezimahm;. chloriert und
    dann sit mehrwertigem Alkohole» (wie Slycerin, Eexaadriol» Peataerythrit) veräthert·

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