DEP0013686DA - Vorrichtung zur dielektrischen Verschweißung, insbesondere Nahtschweißung, von thermoplastischen Kunststoff-Folien - Google Patents
Vorrichtung zur dielektrischen Verschweißung, insbesondere Nahtschweißung, von thermoplastischen Kunststoff-FolienInfo
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Description
Gesellschaft für drahtlose Selesrapnie m.b.H,, Berlin SW 61 „
läehringdamm 32-5^=
Berlin den 29* September 19*3 ρ IJ 686 TIIIo/21 h
ZS/Pfc/Dr.WIfe/Wö. Se ρ 58 B
Vorrichtung sur dielektrischen^Jahtschweissung*
Eb ist bekannt „ Kunststoff-folie α im elektrischen zwischen zwei Rollenelektroden oder einer Flächenelektrode und einer
ihr gegenüberstehenden Hollenelektrode ^u verschweißen, Bei dieser Anordnung v/erden die einander gegenüberstehenden Elektroden mit je
einer Klemme eines Hochfr©q,uenzerz©ugers verbundene Diese Art des Anschlusses bringt es mit SiOh2) dass eiae verhältnismässig grosse und
daher mit einer beträchtlichen Induktivität behaftet© Leiterschleif© gebildet wird» welche besonders bei Verwendung sehr kurzer fellen (Me
terwellen) störend wirkt. Die Erfindung beaweökt die Beseitigung die= ses Nachteils„
Gemäss der Erfindung wird auf der einen Seite des Bsiianälungsgutes
Elektrode abgeordnet; unä die
energie im Gegentakt zwei auf dar anderes Seite dos Behandlungsgates befindlichen Elektroden zugeführt* jJi^se Anordnung ermöglicht die
Heranführung einer Hoohfrequenzenergieleitung bis dicht an die gespeisten JSlektroden und dadurch die Vermeidung schädlicher Induktivitäten im Hochfrequenssstromkrels,
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung schematisch äarfjestellte In Afob* 1 sind 1 und 2 swal Hol-
!©nelektrodenjt die auf einsr gemeinsamen Achse 5 sitzen^ und h- ©in©
ebenfalls rollenförmige Gegenelektrodei, die auf einer Achse 5 befestigt ist«, Zwischen den beiden Elektroden befinden sich die miteinander zu
versohweissondon Polisn 6, 7 aus einem thermoplastischen Kunststoff»
Igelit)« Um eisen gl©iGliiaässi^©n ¥oa?sclmb des Behandlingsgutes sü (gewährleisten,, werden die beiden Achsen 5 und 5 gegenläufig aagetrieben,,
Vtäkread dia Elektrode W gaerdet is-c* sind die beiden SoI5= lenelöktroden 1 und 2 an die Leiter 8^ 9 eiaer mit einem HoeM'S©='
quenaerzeuger 10 verbundenen Hoehfreque-näeniärgieleitüng angeschlossen« Di© ?erbindua$ »wischen, den Rollenelektrodeη und, der ^ne^^leleitü^g
kaai beispielsweise durch echlöifkontakte H^ 12 hergestellt w©rdeae Die Baergieleituag wij?d zweokmässlg als Bandleitung ausgebildet und
so bemessen«, dass des BelastungsteeIs an den iIoeiifrequeaÄ®3?seugey angepasst ist,» Die elöktrisclaen Kraftlinien Terlaufen awiscii©» den
elektroden 1,. 2 dntfoli die übereinander liegenden Suiiststoff-Folien und bewirkön duroli den im DielektrikiM auftretenden Snergie-omsüts
öine J2?wäi?muns der Törbiuäungssfcföl!©,, Diese Aaordsauns erzeugt swei parallel nebeneinander verlaufend©
den gleichen Gedanken in andesei4 Form verwir&liöhenäe Anordnung
stellt Abb„ 2 dar,, Hier sind swei als EoIlen ausgebildete und, aus einem verlust armen k©ramiacliea Werkstoff herzustellende Elektrodenträger
IJ, 14· vorhanden^» d©r©n Händen· 15% 14} den Mittelteil über-2?abön0
Der äylindrisöhe Mittelteil dsr Roll© 13 trägt %wei ringförmige Metallbelegungen I^ 16* während der Mittelteil der Solle
mit nur aiosr riagförmigea Cs©eenbelegung 1? verseilen ist. Dl® Elektroden X5§ 16 siaÄ wieder über Schleifkontakt© H, 12 mit ä^n liei-%®τά B9
9 einer Hofehfrequena&ndrgieleltung verbunden, wahrend die Gegeabelegung 1? £@©TCL@t; ist0 Der Krcftlinienvex-lauf im Dielektrikum ist derselbe wie in Abb« Ij die G-egeuelektrode 17 wird sweökmässig
breiter ausgebildet als die ihr je^enübTrsteiienden TSinaslelektrodeix<» Der Torschub wird Ib diesem lalle nv.r durch die Ränder·
l}1 bsw« 14· * der SoIIeB 13s H bewirkt, während dar durch die ia Wärm© umsesetste noölifr^gueazenergie erweichte feil der Folien piö-*
entlastet ist«
Eise Anordniiagi in welcher der ge^rdetsn elektrode ein Holl®ö©lektr©de und ein© fest© ülekt^ode gegenübeifstenen,,
Abb^ 5* S1U^ ybereinetioKL0Ei.de ieile sind dieseXbea B&sugszeichen wie ia Abba 2 verwendet* j)er goerdeteß Gs^enelektrod© 4 stefct nur
a& ^trföäa. 1 aeösiiüber, die ΊΆρ&ί? dem ö
takt 3.1 sslt asm leiter 9 Tartetnaaii ist* Der srnders Leitor- B ist ■an aias'dteste Elektrode. 1.8 angeschlossen« welche in grösserem Abstand
von den Kunststoff-Folien abordnet ist, Die Kraftlinien ctea ilociifrequenzfeldes verlaufen auf einem Teil ihres Weges Tem der
üolleiÄektrode 1 zur festen iSlektrode IB durch die Kunststoff-F^lie und: bewirken eine ifirwäpmung'der'öchiveisstelle, ■ In diesem Falle v/ird
nur eine einfache 3chweissnaht erzeugt,,
Abb* 4- zeigt eine Weitorbildung der Abb. 3 mit symmetrischer Aaoidnuns
der Spannung füiirenden. .Elektroden« Die Rollenelektrode % befindet sich hier zwischen zwei .festen.-ElektrodenΊ8β 19y ^^
an denselben Leiter der Hochfrequenz©nergieleitung angesehlosc^n sind, ^iese besteht in diesem Falle aus einem hohlen Aussenleiter
20 mit rechteckigem Querschnitt und einem bandförmigen Innenleiter 21,
leim man für den Vorschub des Behanälungsgutes besondere Hollen vorsiehe, entsprechend den Bändern IJ8„ 14 s der keramischen Elektrodenträger
in Abb ο 2» kann man auf tfolleaelektroden,, weiche die Oberfläche der Kunststoff-Folien berühren,, verzichten und mit zwei festen
dicht an das Behandlungsgut heranreichenden^Hochfrequenz führenden Elektroden arbeiten»
Claims (4)
- Pat e η t an s ρ r ü c h eKunststoff-Folien» dadurch gekennzeichnet„^d^ss__ai2f--der^elSea· Seite des Behandluagsgutes eine neutrais^r-^sisBesondere. geerdete v Ülektrode ajageorölaet ist undjäi-e-^ffiSlifiequenssenersie im Gregentakt awei auf der aoaej^Ä-^xte"^des Behandlungsgutes öefinälichen Elektroden auge-
- 2) Vorriclituiig nach Arisprucii' 1, dadurch gekennzeichnet s dass die bei den niciJt; geerdeten Elektroden als Hollenelektroden (1*2) ausgebildet uüd an öe oiaait/Leitar einer Hocafrequensenergieleitung (8S 9) angeschlossen· .sind»
- 3) -Forriohtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet» das α eine der' s.öspeis.ten iülektroden als Rollenelektrode (1) und die andere als feste Klektrode (l8) mit grösserem Abstand vom BehandlungSQut ausgebildet ista
- 4) Vorrichtuns nach Anspruch 1, dadurch\(^kennzeichnest,, das8 eine der eespsisten Elektroden als Rollenelektrode (l)Kuna zwei.feste iülektroden (l8„ 19) an den anderen riochfrequensleiter.. a und symmetrisch zur Rollenelektrode angeordnet sind,,68S TOId/21 h$ 58 Berlia* den 29*<Joai 195058 Bβ m e τ ^ateatasspraeii isiielektrlsciiea ¥®rseliwelastiags iasbesoMer© Hafattdii t^eraoplastiseixsa Koaststoff-loHea.« äsäorckg dass auf der eines Beit® des Beiiaadloagsgutes ein© «eise geeräete Elektrode aßgeordßöt ist and äl® ist ^egeatakt sraei alf der anösren Seite des Behaadlangsgatesssugefüisrt wird*
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