DE556645C - Einrichtung zur selbsttaetigen Konstanthaltung der Spannung eines Stromkreises, der von Gluehkathoden-Gleichrichtern gespeist wird - Google Patents
Einrichtung zur selbsttaetigen Konstanthaltung der Spannung eines Stromkreises, der von Gluehkathoden-Gleichrichtern gespeist wirdInfo
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
- G05F1/10—Regulating voltage or current
- G05F1/46—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
- G05F1/52—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using discharge tubes in series with the load as final control devices
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Description
Während bei den bisher gebräuchlichen Vakuum - Glühkathoden - Gleichrichtern die
Klemmenspannung eines von ihnen gespeisten Stromkreises wegen des verhältnismäßig
hohen inneren Widerstandes der Gleichrichterröhre stark abhängig von der Belastung ist
und sich auch mit den Netzspannungsschwankungen ändert, wird durch die Erfindung die
Klemmenspannung praktisch konstant gehalten.
Die Erfindung besteht darin, daß einem oder mehreren Gittern der Glühkathoden-Gleichrichterröhre,
die im wesentlichen mit
im
Elektronenentladung arbeitet, eine
Elektronenentladung arbeitet, eine
negative
Vorspannung durch ein Potentiometer erteilt wird, das von den Belastungs- und Netzspannungsschwankungen
oder von den Änderungen der Netzspannung allein beeinflußt wird.
In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung dargestellt.
Bei der Anordnung nach Abb. 1 speist ein Wechselstromnetz AC die Primärwicklung P
eines Transformators T mit zwei Sekundärwicklungen Si und S2- Von der Sekundärwicklung
S1 führt eine Leitung 2 zur Anode 4 eines Vakuumgleichrichters B, die andere
Leitung 3 zu dem bei L angelegten Verbraucherkreis. · Die zweite Sekundärwicklung S2
des Transformators dient zur Heizung der mit ihr durch die Zuführungen 5 verbundenen
Glühfadenelektrode der Vakuumröhre. Das Gitter 7 ist durch eine Zuleitung 8 an einen
einstellbaren Punkt 10 eines als Potentiometer dienenden induktionslosen Ohmschen
Widerstandes 9 angeschlossen, dessen Enden an den zum Belastungskreis führenden Zuleitungen
3 und 5 liegen. Auf diese Weise wird dem Gitter eine negative Vorspannung erteilt.
Die Spannung am Potentiometer steigt nämlich vom unteren mit dem Heizfaden verbundenen
Ende bis zum oberen Ende nach negativeren Werten hin an.
Die Anordnung wirkt folgendermaßen: Bei einer bestimmten Belastung stellt sich eine bestimmte
Klemmenspannung an den Klemmen L ein. Ohne die erfindungsgemäße Anordnung
würde bei größerer Belastung, also größerer Stromentnahme, die Klemmenspannung wie bei jeder Stromquelle sinken, weil
besonders die Röhre wegen ihres inneren Widerstandes einen gewissen Spannungsverlust
verursacht, der mit wachsendem Strom
steigt. Durch die Erfindung wird erreicht, daß dieser Spannungsverlust weniger stromabhängig
ist. Bei größerer Stromentnahme wird zunächst die Klemmenspannung sinken und damit auch die negative Vorspannung
des Gitters. Hierdurch wird aber der innere Widerstand der Röhre verringert und damit
auch der Spannungsverlust in der Röhre, so daß die Klemmenspannung steigt. Durch die
ίο erhöhte Spannung wächst natürlich auch der Strom und die negative Vorspannung an, wodurch
ein zu starkes Wiederansteigen der Klemmenspannung verhindert wird. Es stellt sich vielmehr ein Gleichgewicht ein, welches
von der Größe der abgegriffenen negativen Vorspannung abhängig ist. Für den allgemeinen
Belastungsfall wird eine einmalige Einstellung der Gitterspannung beim Anschluß eines Verbrauchers vollauf genügen, um die
auftretenden Belastungsschwankungen auszugleichen; jedoch kann es beim Eintreten eines
außerordentlichen Belastungsfalles während des Betriebes notwendig werden, das Gitterpotential
entsprechend diesem Belastungszustand zu ändern.
Man erkennt, daß die Klemmenspannung bei größerer Stromentnahme nicht in dem
Maße sinkt, wie es bei normalen Gleichrichtern der Fall ist. Entsprechend steigt auch
die Klemmenspannung weniger bei kleinerer Stromentnahme. Wie aus der Abb. 1 ersicht-.
Hch ist, werden gleichzeitig Netzspannungsschwankungen abgeschwächt, da z. B. bei
höherer Netzspannung zunächst die Klemmenspannung und damit auch die negative
Vorspannung steigt.
In der Abb. 2 ist ein anderes Beispiel für die Anwendung der Erfindung dargestellt. Es
handelt sich in diesem Falle um einen Doppelweg-Gleichrichter. Die Röhre besitzt zwei
Kathoden, damit die für die beiden Hälften der Röhre wirksamen Kathoden jede für sich
an die Enden der Anodenspannungswicklung gelegt werden können. In diesem Beispiel
sollen nämlich nur die von den Schwankungen der Netzspannung herrührenden Schwankungen
der Klemmenspannung ausgeglichen werden. Zu diesem Zwecke müssen die Potentiometer
für die negativen Vorspannungen sowohl an den Kathoden als auch an der Sekundärwicklung
liegen, deren Spannung bekanntlich von der Größe der Netzspannung abhängig ist.
In Abb. 2 besitzt also die Röhre zwei Glühfäden 6, eine zwischen diesen befindliche
Anode 4 und je zwischen der Anode und den Kathoden angeordnete Gitter J. Die Sekundärseite
des Transformators T ist hier als eine durchlaufende Wicklung mit mehreren Anzapfungen ausgebildet. Eine Anzapfung M
Eegt in der Mitte und zwei weitere in der Nähe der Wicklungsenden; die zwischen diesen
letzteren Anzapfungen und den Wicklungsenden vorhandenen kleineren Teile S2
der Sekundärwicklung dienen zur Heizung der mit ihnen durch die Leitungen 5 verbundenen
Glühkathoden 6. Die mittlere Anzapfung M ist durch die Zuleitung 3' mit der Plusklemme und die Anode 4 über die
Zuleitung 3 mit der Minusklemme des Belastungskreises L verbunden. Natürlich kann
man im Bedarfsfalle zwischen dem. Gleichrichter
und dem Belastungskreis noch eine Siebkette zur Glättung des gleichgerichteten Stromes einschalten. Der Mittelpunkt 10 des
Potentiometers 9, welches auch hier aus einem induktionslosen Widerstand besteht, ist an die
Mittelanzapfung M angeschlossen und die Endpunkte des Potentiometers an die anderen
Anzapfungen der Sekundärwicklung. Die beiden Gitter 7 sind über die Zuleitungen 8
an die beiden Gleitkontakte des Potentiometers angeschlossen, die wie in Abb. 1 zur
Einstellung der richtigen Vorspannung dienen. ,
Die oben beschriebenen Einrichtungen eignen sich für alle möglichen Arten von Belastungen.
Es können sowohl kleinere motorische Verbraucher mit veränderlicher Belastung angeschlossen werden als auch Verbraucher
mit konstanter oder annähernd konstanter Leistungsaufnahme, so beispielsweise drahtlose Geräte u. dgl. Die erfindungsgemäße
Einrichtung wird sich auch gut für kleinere Fernsprechvermittlungsstellen eignen, in
denen bekanntlich der Verbraucherstrom dauernd schwankt. Die bei Vorhandensein von
Wechselstrom gewöhnlich notwendigen Umformer sowie eine Speisebatterie werden dabei
überflüssig, denn der erfindungsgemäße Gleichrichter kann unmittelbar zwischen Wechselstromnetz und Verbraucher gelegt
werden.
Claims (3)
1. Einrichtung zur selbsttätigen Konstanthaltung der Spannung eines Stromkreises,
der von im wesentlichen mit Elektronenentladung arbeitenden Glühkathoden-Gleichrichtern
gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gitter der Gleichrichterröhre
eine negative Vorspannung durch ein Potentiometer erteilt ist, das von den Belastungs- und Netzspannungsschwankungen
oder vpn den Änderungen der Netzspannung allein beeinflußt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gitter
einer Einweg-Gleichrichterröhre zur Verminderung der Schwankungen der Klemmenspannung
infolge von Belastungs- und Netzspannungsschwankungen eine Vor-
Spannung erteilt ist, die von einem parallel zur Belastung liegenden Potentiometer
abgegriffen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einer Doppelweg-Gleichrichterröhre, deren
Kathoden an den Enden der Anodenspannungswicklung des Transformators liegen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung
der Schwankungen der Klemmenspannung infolge von Netzspannungsschwankungen die Vorspannungen für die
beiden Gitter von Potentiometern abgegriffen sind, die an der Sekundärwicklung liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US556645XA | 1925-03-11 | 1925-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556645C true DE556645C (de) | 1932-08-12 |
Family
ID=21999370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED49980D Expired DE556645C (de) | 1925-03-11 | 1926-03-05 | Einrichtung zur selbsttaetigen Konstanthaltung der Spannung eines Stromkreises, der von Gluehkathoden-Gleichrichtern gespeist wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556645C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043422B (de) * | 1956-02-25 | 1958-11-13 | Grundig Max | Verfahren zur Gewinnung einer konstanten Verbrauchergleichspannung aus einer Wechselspannung |
-
1926
- 1926-03-05 DE DED49980D patent/DE556645C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043422B (de) * | 1956-02-25 | 1958-11-13 | Grundig Max | Verfahren zur Gewinnung einer konstanten Verbrauchergleichspannung aus einer Wechselspannung |
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