DEP0013549DA - Verfahren zum Stanzen von Trockengleichrichterplatten - Google Patents
Verfahren zum Stanzen von TrockengleichrichterplattenInfo
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Description
Es ist vorgeschlagen worden, für die Massenherstellung von Trockengleichrichterplatten auf große, mit den für die Sperrwirkung erforderlichen Schichten versehene Tafeln periodisch wiederkehrend mit Hilfe von Schablonen die Abnahmeelektroden in Form eines regelmäßigen Musters aufzuspritzen. Es wäre naheliegend, mit einem solchen Muster versehene Tafeln mittels einer Schneidvorrichtung aufzuteilen, indem man sie nach jedem Schnitt um einen Schritt vorschiebt. Wählt man dabei jedoch, wie bei anderen Stanzvorgängen üblich, jeweils die letzte Schnittkante als Bezugslinie, d.h. schiebt man die Tafel jeweils nach dem Entfernen des zuletzt abgeschnittenen Teiles wieder bis an einen festen Anschlag vor, so erhält man dennoch oft Schnitte, die nicht durch die von den Abnahmeelektroden freien Teile des Musters hindurchgehen. Dies hat seinen Grund darin, dass das Material beim Schneiden um einen kleinen Betrag seine Länge ändert, so dass, da sich die Fehler addieren, meist schon nach dem dritten oder vierten Schnitt die Abweichungen unzulässig groß werden.
Diese Schwierigkeit wird bei Anwendung des Verfahrens nach der erfindung in besonders einfacher Weise dadurch vermieden, dass große, mit einem periodisch wiederkehrenden Muster von Abnahmeelektroden versehene Tafeln, vorzugsweise Streifen, jeweils um den gleichen Schritt solcher Größe vorgeschoben werden, dass die Schnittlinie stets durch die von der Abnahmeelektrode nicht bedeckten Teile des Musters hindurchgeht. Besonders zweckmäßig ist es, nicht, wie bisher üblich, die letzte Schnittkante, sondern stets die Seite der Tafel als Bezugslinie für die Steuerung des Vorschubs zu benutzen, die der Schnittkante abgewandt ist. Die erwähnte Deformation beim Schneidvorgang wirkt sich bei diesem Verfahren auf jede Platte nur einmal aus; es tritt also keine Summation auf.
Die Figur zeigt in z.T. schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung geeigneten Einrichtung.
Der Streifen 1, aus dem die Trockengleichrichterplatten gestanzt werden sollen, trägt auf seiner einen Seite ein wiederkehrendes, mittels einer Schablone und Abdeckscheibchen aufgespritztes Muster, dass durch Aufspritzen der Abnahmeelektroden entstanden ist. Die Aufgabe der Schneidvorrichtung besteht darin, die Platten längs der in Figur punktiert gezeichneten Linie 2 auseinander zu schneiden. Die den Vorschub besorgende Vorrichtung 4 greift an der hinteren Kante des Streifens 1 an, und durch die mit ihr verbundenen Rasten 5, die in Kerben 6 der mit dem Gestell fest verbundenen Zahnstangen 7 angreifen, ist sichergestellt, dass die Tafel 1 stets um genau eine Länge L der Musterteilung vorgeschoben wird. Der Schnitt durch die Schneidvorrichtung 8 erfolgt daher an der vorgeschriebenen Stelle des Musters, weil die Deformation 1 beim Schneiden sich nur auf unmittelbare Nachbarschaft der Schnittlinien erstreckt und bei diesem Verfahren keine Verschiebung der Lage des Musters gegenüber der Schneidvorrichtung zur Folge hat. Bei dem bekannten Verfahren, bei dem der Streifen stets mit seiner jeweilig letzten Schnittkante 3 gegen einen in Bezug auf die Schneidvorrichtung festen Anschlag geschoben wird, tritt bei n Schnitten eine Verschiebung der Schnittlinie um n . 1 auf.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann man auch dazu benutzen, eine große mit einem Muster versehene Tafel zunächst in der einen Richtung in Streifen und anschließend die Streifen in kleine Platten zu schneiden.
Claims (2)
1. Verfahren zum Stanzen von Trockengleichrichterplatten, dadurch gekennzeichnet, dass große, mit einem periodisch wiederkehrenden Muster von Abnahmeelektroden versehene Tafeln, vorzugsweise Streifen, jeweils um einen gleichen Schritt solcher Größe vorgeschoben werden, dass die Schnittlinie stets durch die von der Abnahmeelektrode nicht bedeckten Teile des Musters hindurchgeht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des Vorschubs durch Vorrichtungen gesteuert wird, denen die der Schnittkante abgewandte Seite der Tafel bzw. des Streifens als Bezugslinie dient.
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